Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

siechtac stM. (48 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

BdN 27, 1 des entuot ez niht, wann der tôt vürkümpt des herzen siehtagen. alsô spricht daz puoch ze latein und etleich ander sprüch
BdN 27, 5 niht verprant müg werden, die dâ sterbent von des herzen siehtagen, der dâ haizt des herzen suht, und haizt ze latein
BdN 112, 7 got die welt möht niderslahen in aim augenblick ân aller siechtagen hilf wenne er wolt und wâ er wolt. des tet
BrEng 35 chvchi dienſtiſ werdin irlazin. ez ſi denne daz dheine mit ſiechtage old mit merim geſchefte bigriffin ſi. wand von dem dienſte
BrEng 39 altaglich zim imbiſ an zwein ch#;iochidin. vmb der miſli-{f{(41v)}f}--chon $t ſiechtagon willen. dvr daz. der einſ nvt mach daz ir abir
BrEng 40 vorchton. Vn2de edoch von dv wir mvͦzin aſehin dir lvton ſiechtag ſo bignvͦgt vnſ eim ielichin man zim tage zegebinne ein
BrEng 72 ſvn ein andire mit dien eron vurchomin. vn2de ſvn den ſiechtag ir lipſ vn2de ir ſitton gedulſam tregin. vn2de ſvn ein
BrZw 35 kaine werde intterite vo1n der kucchi ammit nivwan oder von ſiehtagin oder in der ſach ſwariſ nuzziſ etſwer bikummirt iſt wan
EnikWchr 20758 im smerzen./ des wart diu frou minnenwunt./ dô ir der siechtac wart kunt,/ dô wânt der künic, si læg tôt;/ dô
EnikWchr 25494 rîche./ dô wart der künic an der stunt/ von sînem siechtagen gesunt./ __Dar nâch hiez er gâhen,/ alle heiden vâhen,/ die
HvNstAp 1942 scharff./ In ir hertz sy do warff/ In ainer grossen siechtagen./ Das pegunde der vatter sere clagen./ Er hieß verre suchen/
KvWTroj 7898 brunnen/ tac unde naht in sender clage./ der heiʒen minne siechtage/ ûf Jâsônen balde viel,/ wan er sô vaste in leide
Lanc 540, 17 arme unselig’, sprach er, ‘die hie oben lyt mit demselben sichtagen gebunden da ich mit gebunden bin, hat heran kein schuld.
Lucid 63, 4 wip wol, wen ſi wiſſent wol, daʒ den wiben der ſiechedage von dem menſtrviſ niht enwirret fúr daʒ ſie ſwanger werdent.
Macer 82, 3 Steticlichen gessin vertribet her di unlust unde dez magen alde sichtagen. Zitewar nuchter gessin unde di spechele lange in dem munde
Mechth 4: 2, 115 gerunge und von geistlicher arbeit und dar zů manig swere siechtag von nature. Hie zů kam dú gewaltige minne und beschaste
Mechth 5: 8, 11 erwahte. Hie zů antwúrt got alsus: «Ich wil dis kindes siechtagen wandelen; $t woͤlte es nit wider in disen tot vallen,
OvBaierl 39, 7 et dy nature nicht vordouwen mag. Kommet et auer von sugedagen to, so bedudet et, dat de mensche eyne cranke leueren
OvBaierl 39, 18 eme kommen syn, vnde syn is to vortende von der suchdage lenge vnde cranket dez mensche. //Van des harnes wandelunge vnde
OvBaierl 88, 8 eme dez ersten vf de hoybet aderen laten, ef de suchtage von blode is kommen. Du salt eme geuen tyryacam myd
Pelzb 133,28 brengit is widir. Jn deme tegelichen fyuir vnd in allin suchtagin, di do sint von heysir materien, den mak man si
ReinFu K, 619 nv Kvnin/ genvmen gar die sinne min./ In minen grozen siechtagen/ begond er mir vbel mer sagen,/ Daz ir wert worden
ReinFu K, 1744 Den kvnic mvte die klage,/ ovch tet im we sin siechtage./ Der zorn im harte nahen gienc./ den eber er ze
ReinFu K, 1883 Salerne/ dar vmme, daz ich gerne/ Vch hvlfe von disen siechtagen./ ich weiz wol, daz allez iwer klagen/ In dem hovbt
ReinFu K, 1911 geslehte zaller stvnt./ meister Reinhart hat mir getan kvnt/ Den sichtagen, der mir zaller zit/ in minem hovbte leider lit.»/ «Genade,
SpitEich 5, 7 ordem hab gehorsam tan vnd ob ir iht hab verbargen siechtagen, der in moht irren an dem dienest der tvrftigen. Swer
SpitEich 14, 13 paiden handen hawen vnd svlent darzvͦe sitzent, si irre denne siechtag oder not. Man sol allewegen ze tische von der heiligen
StatDtOrd 32,14 sîn nâch des spitâleres bescheidenheite, der ouch die nôtdurfte sînes siechtagen merken sol, pflegen wol mit vlîze, sô bescheidenlîche, daz man
StatDtOrd 43,16 brûdere vasten zu vastelspîse, ez ensî dan daz ez von sîchtagen oder von anderer nôt anders geschehe zu tûne, unde swâ
Tauler 34,11 bewegunge des wassers, der wart zůmole gesunt von welicher kunne siechtagen er hatte. Do was ein mensche, der was echtewe und
Tauler 35,16 darin kam, der wart on allen zwifel gesunt von welichem siechtagen er hatte. Bi disen múgen wir nemen hochvartige und zornige
Tauler 272,2 so schint das der mensche genesen sol und das der siechtage vergon sol. Also wenne dem menschen sine gebresten vor den
Vät 33300 jar an siner hut/ Hette unverwandelt getragen./ Swer von dekeinen siechtagen/ Cranc oder unmechtec was,/ Von deme cleide er sa genas./
Vät 33479 han/ Und heizen mich vur gerichte gan./ Die boten heizen siechtage,/ Die ich mit swerlicher clage/ Entpfangen vil dicke han./ Durch
WernhMl 4025 blůst, holcz und rinde/ Vertribent vil geschwinde/ Allen bresten und siechtagen/ Von dem sich ieman mochte klagen,/ Und der e vol
WernhMl 6045 Und mænigerhande sere/ Ze laide uns allen mere,/ Und mænig siecht tag an úns kunt/ Von iren fraisen alle stunt;/ Und
WernhMl 7272 úber rich./ War er kam und wo er belaib./ Allen siechtagen er vertraib:/ Wie sú warent ie genant,/ Vil gar vertraib
WernhMl 7452 Den soͮn si růrte mit der hant:/ Des ward ir siechtage gewant,/ So das si ze der selben stunt/ Wart an
WernhMl 7478 schrift och seit von ir fúr war/ Si het iren siechtagen zwelf jar/ Und arczenien vil getan./ Das wolt si alles
WernhMl 7527 vil ungesunt/ Von grossem gebresten lange stunt,/ Den er von siechtagen lait./ Nu wart von Ihesu im gesait/ Wie er gesunt
WernhMl 7583 Das du gesechest balde mich/ Und mir och helfest von siechtagen,/ Den ich lange han getragen:/ Da von mache mich gesunt/
WernhMl 7748 zwo geswestera,)/ Ihesu und hiessent im klagen/ Irs lieben brůders siechtagen,/ Umb das er balde kæme/ Und im den ab næme./
WernhMl 7844 ufrecht die krumben,/ Und vertraib och alle ritten/ Und aller siechtagen sitten,/ Das barley und malaczen;/ Und die das vallen hatten,/
WernhMl 9439 Und bin von im nu worden gesunt/ Von allem minem siechtagen,/ Den ich lange han getragen,/ Und bin ains kindes wol
WernhMl 11053 gnaden sunder wan,/ Die du mir dike hest getan./ Von siechtagen machetost mich gesunt,/ Den ich vor het lange stunt,/ Und
WernhMl 12978 ze mæniger zit/ Ir helffe bitten und klagen/ Von mænigerhande siechtagen:/ Die wurdent alle inkurczer stunt/ Von Marien wol gesunt./ Wes
WernhMl 13926 zů dir nim/ Und gang hin wider indie stat!/ Was siechtagen ieman hat/ Und an sinem libe gebresten út,/ Da von
Will 85, 5 íst uisio %;;etern%;;e pacis: daz ír mînemo sponso kúndet mînen sîechetágon. der mír áne líget uóne sîner mínno. unte uon úrdrîeze
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