Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
benedîen swV. (41 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| sůße du bist geborn,/ Du reine fruht, du himels zier!/ Gebenediet sist du schier,/ Maria! clare, reine meit,/ Mit dir ist | |
| begunden/ bit irer misdat, bit irn sunden./ //Du bis diͤ gebenedide erde,/ du reine, schöne ind du werde,/ diͤ got selve | |
| du reine, schöne ind du werde,/ diͤ got selve wold gebenedien/ ind <ir> so groʒe gnad verlien,/ dat du darzů wers | |
| wand du würds im dů gar gewiet,/ vür allen dingen gebenediet./ swat he in dir, sim garden, vant,/ des underwant he | |
| Jhesum ind den suͤʒen./ wal in, diͤ sin gebruchen muͤʒen!/ //Gebenedit sis du in allen dagen,/ heilich gard, du uns has | |
| einveldicheit,/ Noe sin gerechticheit,/ Abram sin gehorsamcheit,/ Isaac siͤt sin benedien,/ Jacob siͤt sin walgedien,/ Juda siͤt sin edelcheit,/ Joseph sins | |
| sünder inde gode./ vil suͤʒ, du wers ir beider bode,/ gebenedide midlerinne,/ hiͤ schein din guͤde ind din minne!/ ////Ich enmöchte | |
| in in disem live./ ////Vrone krüze, edel boum,/ du bis gebenediet,/ mines liͤven blůdes stroum/ he hat dich gewiet./ ////Getr#;iue krüze, | |
| vür geschriven;/ noch wil ich $’t zů dim love schriven,/ gebenedid vür allen wiven!/ ////Dů Adam ind Eva wider got/ dumplich | |
| werd verloren),/ ind $’t wif sal din houft zewriven.#.’/ du gebenedid under allen wiven,/ du bis diͤ vrow, diͤ allererst verwan/ | |
| dir wart geboren./ vröw dich, vrow, alein erkoren,/ dat du, gebenedid, uns diͤ vröude brechtes,/ den kinden $’s vermalediden geslechtes!/ ////Diͤ | |
| had gemachet alle,/ des lif was genomen van dinem live,/ gebenedide vrowe aller wive!/ //Dich sagen diͤ engel zů wunder ane,/ | |
| heilant,/ den siͤn ich ind dragen in miner hant.#.’/ //Dů benedid he din kint ind dich,/ dat bekleif #;iuch, wand ir | |
| leven/ im tempel gode had ergeven,/ si begund #;iuch ouch benedien./ //Vrow, wiͤ wale mocht din herz gedien,/ dů du van | |
| magtdům Christum entfiͤnc,/ got ind mensch in dinem live,/ ei gebenedide aller wive!/ ////We hord iͤ sulichs wunders gewagen?/ war is | |
| vil manich wandelunge liden./ dis wandel begund in dinem live,/ gebenedide aller wive!/ //Dů begund got mensche werden/ zů wunder $’m | |
| glimmen,/ dat si alsus riͤf bit luder stimmen:/ //#.,Du bis gebenedit üver alle wif,/ ind diͤ vrucht, diͤ dregt din lif,/ | |
| wif,/ ind diͤ vrucht, diͤ dregt din lif,/ si is gebenediet eweliche/ üver allen creaturen sunderliche./ //Wanaf kümt mir dis werdicheit,/ | |
| diser zide h#;iude/ suln mich selich heiʒen alle l#;iude.#.’/ //O gebenedide můder ind maget,/ wiͤ war hat din heilich munt gesaget!/ | |
| ich $’n mach an dich niͤt gedien./ din armen knecht gebenedie,/ edel muͤder, maget vrie!/ ////De dach wist ouch din wisheit,/ | |
| //De satersdach is dir herümb gewiet,/ du dů bis sunderlich gebenediet/ durch den einen satersdach,/ dů din gelouf alein niͤt $’n | |
| hofnungen würds gewert,/ dat du iͤmer maget soldes bliven,/ ei gebenedid vür allen wiven!/ //Din reine gerung wart volbracht,/ din reincheit | |
| nider bliven/ ind můʒ dich krenklich van verns beschowen,/ ei gebenedid vür allen vrowen!/ vrow, gerůch uns trurgen ervrowen!/ ////Alsus gekront, | |
| diͤ du im ewelichem liͤchte/ n#;iuʒs bit diner selen munde!/ gebenedit is diͤ selich stunde,/ diͤ dich in dise vröud hat | |
| tier an drissig dingen siner nature <N>XIX</N>. Das ambacht der benedichten minne ist manigvalt <N>XX</N>. Von sehs tugenden Sant Dominicus <N>XXI</N>. | |
| der disen namen vor gotte hat. <KAP><N>XIX</N>. Das ambaht der gebenedigten minne ist manigvalt</KAP> O gebenedicte minne, das was sunder beginne | |
| hat. <KAP><N>XIX</N>. Das ambaht der gebenedigten minne ist manigvalt</KAP> O gebenedicte minne, das was sunder beginne din ambaht und ist noch, | |
| mankraft und alle ir ere, und die waren cristan lúte wurden gebenediht mit des vatter willen und wurden gesegent mit des sunes | |
| unedelkeit vil manige goͤtliche tat. Swenne wir gedenken an die gebenedicten stunde, als úns got us sinem ungruntlichen herzen und us | |
| swebete ich ir also nahe, das ich si grůste alsus: «Gebenedicte siestu, vil liebe, was wunders wúrkestu in disem ewigen spiegel, | |
| ervlouget und die warheit hat geminnet und dú mich #.[hat gebenedigt#.]. Man sol si enpfan mit aller ere, man sol si | |
| man sol si stetigen in der warheit, man sol si benedigten ane ende, man sol si kleiden mit aller schoͤnin, man | |
| <KAP><N>XXXVII</N>. Du solt got loben, clagen und bitten zwoͤlf ding</KAP> Gebenedict sistu, lieber herre Jhesu_Christe got, des lebenden gottes sun! An der | |
| denne mit aller vroͤde us von disem ellende in dines gebenedigten vatter lant, da ich dich, herre, mit allen [seligen] heligen | |
| lant, da ich dich, herre, mit allen [seligen] heligen muͤsse benedigten und loben, die nu da sint und noh komen soͤllent. | |
| also wellest troͤsten, das si dinen ewigen trost und dine gebenedigten hulde niemer moͤgen verlieren. Ich bitte dich, heliger vatter von | |
| vollekomen und also helig, eb es múglich were, als din gebenedigte můter Maria, dennoch genuͤgete mir armen nit, das ich dich | |
| gůten/ Die rainen hohgemůten/ Die suͤzen Amelýen,/ Er began si benedien/ Und ir lobeliche site:/ Hie núwert er die krefte mitte/ | |
| guot/ und lêret maneger hande tugent./ trût geselle, süeziu jugent,/ gebenedîet sî daz lant/ von gote, dâ ie kein marschant/ erzôch | |
| ir und iur gesinde/ ir sît von gotes kinde/ iemer gebenedîet!’/ dô wart gemerzîet/ wunder von der hovediet./ si triben niwan | |
| und mit munde er sprach:/ //’Nu müeze unser trehtîn/ iemer gebenedîet sîn,/ vater, daz ich dich sehen muoz!’/ diz was sîn |