Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
siechen swV. (40 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ez mach denn arbait oder ander dinch. wenne die hund siechent, sô ezzent si ain kraut, daz grausam ist auf der | |
| knoblauches smack niht erleiden. Ambrosius spricht, wenne der leopard inwendig siechet, sô trinket er ainr wilden gaiz pluot und wirt gesunt. | |
| der ochs übrig siech wirt, sô stirbt er snell und siecht niht lang. daz seh wir auch an gepäurischen läuten, die | |
| schier, und welheu hüenr ob irn airn niht ruoent, die siechent und werdent krank. welheu hüenr man ätzt mit halb$/ gekochter | |
| hungers, sam ain vorscher spricht. die peinen sint krank und siechent allermaist sô die pluomen kaltent. in ist auch ain iegleich | |
| was er und ist gesunt./ Ja sprichet Jacobi munt:/ [2#’v#’b] «Siechet iemant under uch,/ Der cristenheit pfaffen zuch/ Zutz im, daz | |
| wart mir irkant/ Der kunic dort von Criechen/ Kumende sundir siechen/ So hinwert. waz da geschicht,/ Ane var daz sal dir | |
| genesen:/ mit den fuor er ze Kriechen./ vor leide begunder siechen/ an der wazzersühte./ daz vertruoc er mit solher zühte,/ daz | |
| vnd andree. mit iacobo vnd iohanne. aber di swiger symonis siechet mit den riten. vnd zvhant sagten si im von ir. | |
| widergechert zv huse. vnd si fvnden den chneht der da gesiechet het gesvnt. Ez ist aber geschehen daz er von dann | |
| Petirs hus, do sach her Petirs wibis muter legen unde sichen._(15) Unde her berurte ere hant unde dy suche vorliz sy, | |
| dem die schrift bewiste/ Dich wesen hie daz leben/ Als ez Martha vil eben/ Truc in barmeherzikeit./ Leider du bist hin | |
| brant/ Uz des herzen grunde riechen/ Von deme alle tugende siechen;/ Daz ist brant der untruwen,/ Den sie durch girde bruwen/ | |
| Die sie des gelouben/ Tageliches rouben/ Und sie tuen dicke siechen:/ Die Romer und die Kriechen/ Die Persen und die Medin,/ | |
| ungemezzen/ In brachte aller ezzen,/ Und enliez ir da nicht siechen./ Davon sult ir nicht wiechen/ Von mir von missetroste;/ Glicher | |
| dô wart der edele Tristant/ aldâ siech sâ zuhant./ er siechte unde sochte/ sô lange, daz im tochte/ zu vröuden wênic | |
| im tougen,/ daʒ er muost âne lougen/ nâch hôher minne siechen./ daʒ Helenâ von Kriechen/ geheiʒen im ze lône was,/ des | |
| ir gewalt/ des mâles vil der Kriechen,/ die siufzen unde siechen/ nâch ir begunden iemer mê./ si tet vil mangem herze | |
| begunde draben/ ûf die vertânen Kriechen./ er muoʒ an êren siechen,/ swer vor niht wil betrahten/ und sinneclichen ahten,/ waʒ im | |
| werden./ und solte ein man ûf erden/ von keime dinge siechen,/ sô möhte ouch wol dem Kriechen/ von dirre sache wê | |
| gnâde kan/ erwerben an den Kriechen./ des muoʒ mîn herze siechen/ an vröuden alle mîne tage,/ ist, daʒ ich niht daʒ | |
| mîn herre Pârîs/ nû strîchent gegen Kriechen,/ ir müeʒent iemer siechen/ an êren unde an guote,/ dâ von sint in der | |
| dur daʒ werde wîp/ betrüebet alle Kriechen./ an hôhem muote siechen/ begunde frouwen unde man./ si viel sô strengeʒ jâmer an/ | |
| frauwen, der fruntschafft er nymer gewinnen wonde; er begund wiedder siechen, und sin frauw begunde zuhant prúfen was im were. ‘Vil | |
| hat die tücke;/ den sit man oft in lasters banden siechen./ wo das verblint an tugent/ der vater ist der kinde,/ | |
| under in dâ vunde/ deheinen, der begunde/ dâ bî in siechen, daz man in/ ûz jagete von den andern hin/ und | |
| werdekeit/ sî mit ir witzen hingeleit,/ und ir kraft müeze siechen,/ sô kêren an die Kriechen./ lâ mich von in bewîsen | |
| sîn ende nâhen dô began./ der reine gotes dienstman/ begunde siechen sêre,/ sô sêre, daz er mêre/ niht getrûwete genesen/ unde | |
| von gotes minnen dranc./ //Barlââm, der guote man,/ vil sêre siechen dô began./ er rief sînem kinde dar,/ daz er in | |
| si mit in/ und smeckent dran fúr hungirs not./ si siechint unde ligent tot/ und sint verdorben sa zehant,/ wirt in | |
| im sa/ und leistens sit dem reinen man./ Joseph do siechin began/ und starp. er fůr die gemeine vart,/ do er | |
| degin balt/ gewihit wart, er wart fúr war/ siech und siechte ein halbis jar,/ das er gar ummehtig was./ sit darnah | |
| sterben, also bluͤjend torren, also junge alten und also gesunder siechen. __Owe, zarter herr, es ist aber alles klein ze wegenne, | |
| so dien das iar avz. Vnd die zit, die er gesiechet hat, die sol man ime niht raiten vnd sol dest | |
| trinken. 10. Wie der brûder tûn mac, der beginnet zu sîchene. /Swanne ein brûder beginnet zu sîchene, sô mac er uffe | |
| mac, der beginnet zu sîchene. /Swanne ein brûder beginnet zu sîchene, sô mac er uffe sînem bette zu drîn mâlen ezzen | |
| got iroffenote./ uon sinen gnaden iz quam,/ daz der herre siechen began,/ daz dem gewaldigen man/ ze grozer selicheite quam./ her | |
| nimmer enhain man/ mit sinen sinnen gehailen,/ so muoze wir siechen immer me;/ daz muge wir bewaren allez e./ von diu | |
| im an gesigen:/ des mvͦste er schemelich geligen./ Herodes begunde siechen,/ daz ouf der pette ziechen/ swebte plůt vnde wark;/ div suht | |
| léget míh mit éipfelon. $t uuanta íh mînes vuínes mínnon sîechon. Flores bezêichenent initia uirtutum: mala. perfectionem bonorum operum. Et est | |
| uuíne uíndet. daz ír ímo kúndet. daz íh sînero mínnon sîechon. %/Ih bíton íuuih hêiligen sêla. ír da tréffet ad supernam |