Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sîde F. (88 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

BdN 198, 17 pot dû pist menschleicher vernunft! dû zaigst uns golt und seiden, lieht prehend stern auz weizen krausen wolken und lônest uns
BdN 297, 5 spricht, daz wirt gern in dem land Assyria, daz spinnet seiden, reht in der weis als diu spinn auz ir selber
BdN 297, 6 als diu spinn auz ir selber spinnet, und auz den seiden macht man seidein gepend und seidein gewant, daz allermaist zimt
BdN 330, 34 man gibt in auch lactukenkraut ze ezzen, iedoch wirt diu seid niht sô guot, als wenn si maulperpleter ezzent. die süezen
Daniel 4931 Sich vil wol nach siner ger/ In purpur und in siden,/ Mit nichte er vermiden/ Wolde wirtschaft alle zil,/ Lust gab
Daniel 7200 den got im/ [23#’r#’a] Richlichen mit gesmide;/ Golt, silber, pfellel, side/ Cleidet er an daz bilde./ Ez ist vormalis wilde/ Gewest
EnikWchr 12507 man wol dâ mit næt,/ dar zuo lind sam di sîden./ wer möht daz vermîden:/ swer dich mit ougen hât gesehen,/
EnikWchr 14323 man dâ mit wol næt,/ dar zuo weich sam di sîden./ wer mac daz vermîden:/ swer dich mit ougen hât gesehen,/
EnikWchr 15362 daz golt an viel;/ etlîchiu was dâ sô kluoc,/ die sîden, borten schouten genuoc,/ sümlîch gürtel, rîsen,/ dar în wolden si
EnikWchr 16214 diu sint von mînen schulden klâr;/ dîn hâr als die sîden var/ des hiez ich hüeten ze aller stunt./ ô wê
EnikWchr 19683 juncfrou was klâr,/ ir wengel rôsenvar,/ ir hâr als die sîden lieht,/ ich wæn, ez nimmer mêr geschiht./ also jæmerlîch gie
Erinn 628 er ist dir nû vil fremde/ dem dû ê die sîden in daz hemde/ mûse in manigen enden witten./ nû schowe
Herb 621 Gelesen vn2de geriddiret,/ Gebleichet vn2de gebliche1n,/ Ermel gestriche1n,/ Mit der siden ane genat;/ Dar vber eine phelline wat,/ Mit dem golde
Herb 4987 Mit den brune1n ecken/ Howen, schrote1n, snide1n/ Den wapenroc vo1n side1n/ Vn2de den halsberc dar vnde./ Patroclo wart ein wu1nde/ In
HvBurg 3949 mein chleider/ Mit porten ziern leider,/ Mit silber und mit seiden./ Wie ofte muest man leiden/ Durch mein chleider arbeit/ E
HvBurg 3960 sehe;/ Des mocht der tiefel lachen,/ Ich hies es mit seiden machen;/ Man muest mir ziern dy selben wat/ ........./ Do
HvFreibTr 4787 tiuwere polster wâren,/ bedecket mit tuochen clâren,/ geworcht ûz edelin sîden./ her Tristan nicht erlîden/ diz sitzen mochte lange,/ im was
HvNstAp 6206 wil,/ Der muß understunden vil/ Ungevertes leyden./ Wer auff waichen seiden/ Sich will strecken zu aller stund,/ Der wirt faul als
Iw 6198 daz gnuoge worhten under in/ swaz iemen würken solde/ von sîden und von golde./ genuoge worhten an der rame:/ der werc
Iw 6386 geleit,/ daz müeze wir allez lîden./ von golde und von sîden/ würken wir die besten wât/ die iemen in der werlte
Kchr 1543 worhten,/ sô si baz nedorften,/ ez wart wol bevangen/ mit sîden umbehangen,/ baidiu golt unde wât/ unt ander maniger slahte rât,/
Kchr 11987 maget vant/ geflozzen zainer wîden./ jâ chan si wol mit sîden/ wurchen swaz ir gevallet:/ an swelhen borten man si stellet,/
KvHeimHinv 674 golt noch edel gestein/ noch deheiner slahte gesmîde,/ phelle noch sîde,/ chetene noch strangen./ sine was an nihte gehangen,/ von ir
KvMSph 1, 16 an die sunnen/ Ulmec stok aus hanf gespunnen,/ Dem ritter seiden und das golt,/ Ettleichem mann seinen solt./ Yedoch so tüt
KvWLd 1, 20 menschlich wart $s dîn bilde zart,/ dô war sich under sîden flahs./ uns flôz darheim $s dîn honges seim,/ wan der
KvWLd 32,196 /Ein ritter der niht wæte habe von golde noch von sîden,/ der sol ûz triuwen unde ûz manheit cleider an sich
KvWSchwanr 1015 von hermîne blanc gesniten,/ und was sîn covertiur gebriten/ von sîden swarz alsam ein kol./ mit zobel was verdecket wol/ sîn
KvWTroj 23244 ab ir wangen und daʒ vel./ ir hâr alsam ein sîde gel/ ûʒ der swarten si dô brach./ si rief mit
KvWTroj 28293 die juncfrouwen stæte./ vil seckel wol genæte/ mit ûʒ erwelter sîden,/ die funden ouch die blîden/ des mâles in dem krâme./
KvWTurn 105 <der> êren widergelt./ manec keiserlich gezelt/ von purpur und von sîden gleiz./ herberge wart ze Nantheiz/ enphangen hêrlîch <unde> wol,/ diu
KvWTurn 174 <der> fuorte ein wâpencleit/ ûz frischem purpur wol gesniten./ von sîden guot was ez gebriten/ nâch hôher wirde ruome./ gel sam
KvWTurn 393 ouch in der rotte quam,/ des wâpencleider wünnesam/ von glanzer sîden glizzen./ er hæte sich geflizzen/ ûf eine ritterlîche tjost./ gebriten
KvWTurn 531 ein rîcher künec tuot./ er fuorte wâpencleider guot/ von glanzer sîden reine,/ darûz golt und gesteine/ der heide engegen spilte./ er
KvWTurn 739 lûhte spæher dinge!/ dâ glizzen liehte ringe/ und <manec> edel sîde drobe;/ die schar nâch hôher wirde lobe/ zesamne sich dâ
KvWTurn 792 drungen/ zesamen ûf <den> orsen frevel,/ als under warf der sîden wevel/ sich wirret von den kammen./ dô sprungen fiures flammen/
KvWTurn 804 turnierens phlac,/ als ob ez wære ein herter strît./ golt sîde <silber> und samît/ erlûhte wünniclichen dâ./ rôt unde gel, grüen
KvWWelt 232 egeslicher smac/ den niemen kunde erlîden./ ir rîchez cleit von sîden/ vil übel wart gehandelt:/ ez wart aldâ verwandelt/ in ein
Lucid 31, 8 ein burc, die heiʒet ſereʒ. Da vindet man die allerbeſte ſide. Da bi iſt ein walt, heiʒet irchana. Da inne ſint
Mügeln 192,10 got in unserm wachse/ und flacht sin golt mit unser siden flachse./ hart zu der sülen achse/ er ließ sich spannen
Mügeln 253,9 hat entzunt./ ach got, wer ich uf diner brust ein side,/ in dinen soum gesprenget sam ein kride,/ dins armes ein
Mügeln 268,10 keiner wis geliden,/ das sich der edel kleit in tugent siden./ was früchte wechst uß widen,/ die bittern manchen süßen munt./
NibB 358,2 juncfrouwe: $s »nu merket, waz ich sage./ ich hân selbe sîden; $s nu scaffet, daz man trage/ gesteine uns ûf den
NibB 362,1 die zuo sölhem werke $s heten grœzlîchen sin./ Die arâbîschen sîden, $s wîz alsô der snê/ unt von Zazamanc der guoten,
NibB 363,3 liuten, $s swaz man der gewan,/ die dahten si mit sîden, $s sô si si solden tragen./ nu hœret michel wunder
NibB 364,2 dem lande $s und ouch von Lybîân/ die aller besten sîden $s die ie mêr gewan/ deheines küneges künne, $s der
NibB 434,3 $s umb elliu küniges lant./ jâ truoc si ob den sîden $s vil manigen goldes zein./ ir minneclîchiu varwe $s dar
NibB 439,2 ir wæte: $s der hete si genuoc./ von Azagouc der sîden $s einen wâfenroc si truoc,/ edel unde rîche; $s ab
NibB 520,3 »lâzet mich erfüllen $s zweinzec leitschrîn/ von golde unt von sîden, $s daz geben sol mîn hant,/ sô wir komen übere
NibB 571,4 fürbüege sach $s man die mœre tragen/ von den besten sîden, $s dâ von iu iemen kunde gesagen./ Sehs unt ahzec
NibB 575,3 gezieret $s manic arm unt hant/ mit bougen ob den sîden, $s die si dâ solden tragen./ iu %..enkunde diz vlîzen

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