Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sichel stF. (12 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ain mensch ist und hât in der rehten hant ain sicheln, der macht seinen tragær von tag ze tag geweltiger. /An | |
| in den henden, pringt genâd. – Ain mensch, der ain sicheln in der hant hât, ist guot zuo lieb und zuo | |
| so si di fruht fürgefürt wert. zvhant sendet man di sicheln daran. wan daz snyt ist hie Vnd er sprach. welich | |
| Und jemerlichen kumer:/ [31#’r] Ire horn noch krümer/ Warend denne sichlen sind./ Das vil hochgeloptte kind/ Sprach: ‘ir söllen stritten:/ Weder | |
| walviſch habe/ Gar vil runtzeln underſpalden,/ Sine ougbran undervalden/ Glich ſichelen geſchicket,/ Vur den man vil ſer irſcricket./ Daz dicke iſt | |
| ‘hœret ouch waz mir geschach./ ich was chrump als ein sichel,/ mir was ein hover michel/ dâ ze den schultern ûz | |
| hât man sich verschamt,/ daz reht stât crumber danne ein sichel,/ frid und genâde sint erlamt./ des muoz der werlde minne | |
| zwêne füeʒe/ mit scharpfen clâwen michel,/ die stuonden sam ein sichel/ krump unde wâren spitzic./ er was vil gar unwitzic,/ swer | |
| manicfaltekeit./ ros unde man Hector versneit/ alsam daʒ gras diu sichel./ ouch wart der schade michel,/ den Achilles dâ begie./ der | |
| die mûr tuon./ dô hiez kunic Ruodolfs suon/ wurken eine sichel,/ diu was scharf und michel;/ in ein guote stange,/ michel | |
| daz da wasser flusset,/ schifrichs und michel,/ gekrumbet sam ain sichel/ umb den berg bis an den stain./ och han ich | |
| künec ergraben stât,/ der was Sâturnus genant,/ und hât ein sichel in der hant:/ swer den in ein vingerlîn tuot,/ dem |