Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëʒʒel stM. (22 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| sein kraft vil dester grœzer sei, wenn man im seinen sezzel eisnein mach, sô man in in ain vingerlein wil setzen; | |
| gar tunkel cristall gevar, aber man undersetzt si mit plâwen sezzeln in den vingerleinn, daz si etwaz plâ scheinent. der pringt | |
| ain driekkot krôn auf dem haupt und sitzt auf aim sezzel, der stain gibt trôst nâch leiden und ruo nâch kranchait. | |
| fliegend wart,/ dô wart niht lenger gespart,/ er hiez einen sezzel schôn/ bringen und mit sîner krôn/ zuo dem sezzel zehant/ | |
| einen sezzel schôn/ bringen und mit sîner krôn/ zuo dem sezzel zehant/ zwô stark stang, die man vant/ und an den | |
| zehant/ zwô stark stang, die man vant/ und an den sezzel guot/ der künic dô vil wol gemuot/ hiez binden mit | |
| gezam./ dô saz er gar ân alle scham/ ûf den sezzel zehant./ mit den riemen man in bant/ in den sezzel | |
| sezzel zehant./ mit den riemen man in bant/ in den sezzel dâ ze stunt;/ vil wunders wart im dâ von kunt./ | |
| unde gehoren./ ////Da sízz%\ent vore dir $s in ire erhaften sezzelen,/ die gedihte wegent und(e) helfent uns agezzelen,/ die geerten vigínt%\i | |
| Dorumme ſayte Helyu:/ __‘#s+Job, ſich an den hoen himel,#s-/ Den ſezzel Gotes ſunder ſchimel,/ #s+Di himel ſperen#s- ſunderlich/ Mit vleiſchlichen ougen | |
| Nach dines herzen gyrde!/ #s+Ummevach dich mit zyrde!#s-/ #s+Setze#s- dinen ſezzel #s+ho!#s-/ #s+Pryſe dich mit eren ſo!#s-/ #s+Di hochvertegen entſetze,#s-/ #s+In | |
| luchten uber alle den pallast. Er saß off eim herlichen seßel, der was gevalten und was aller mit gold gemacht, und | |
| $t wann der groß ritter saß darvor uff eim herlichen seßsel und sprach zu dem knappen: ‘Ir thúnt úbel, lieber herre’, | |
| jhenen sale. Da funden sie einen getagten ritter uff eim seßel siczend, der was mit einer herlichen koltern verdeckt; vor im | |
| myn herre Gawan sprach zu dem ritter der off dem seßel saß: ‘Herre’, sprach er, ‘diße zwo jungfrauwen wurden mir zu | |
| herre Gawan ging zu der jungfrauwen, die off eim herlichen seßel saß, und der ander ritter ging im alles nach slagende | |
| wann im die jungfrau so wol behaget die off dem seßel saß; der ritter schlug doch so lang off myn herren | |
| facht sere. Innwendig des kam die jungfrauwe die off dem seßel saß und det die thúr off. Da das die ritter | |
| schön gra ritter saß mitten in dem pallast uff eim seßel und schein wol als ein byderber man. Hestor grußt den | |
| zu dem turne und fant einen alten ritter uff eim seßel siczen in einer kamern. Er ging fur yn und grußt | |
| dem altar und kůßt yn und saß nyder off ein seßel der by dem altar stunde; und myn herre Ywan hett | |
| In diser betrahtunge kroch er ab dem bete uf den sessel, der vor dem bete stůnd, und gesass also won er |