Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sêraph stM. (57 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| gevüeget, daz alle die engel, weder von Cherubîn noch von Seraphîn, enmügen den underscheit niht gewizzen noch vinden zwischen in beiden. | |
| den sehsten fursten,/ einen namete er cherubîn, $s den anderen sêraphîn./ /Dô hiez er werden einen engel, $s der scein ûz | |
| getan,/ Ir sult ez gern verstan./ Der hohste kor ist Seraphin,/ Der ander chor heizt Cherubin:/ Die engel lůhtent vor Gode/ | |
| he birnt algar van godes v#;iure,/ üver al engelsche creat#;iure./ //Seraphin is he drümb genant,/ wand in gar entfengt der minnen | |
| dem chor si glich/ of der gotheit so heimelich./ entüschen Seraphin ind gode/ enis $’n gein engel middelbode,/ wan Seraphin is | |
| entüschen Seraphin ind gode/ enis $’n gein engel middelbode,/ wan Seraphin is ein middelere/ entüschen god ind allem here./ //Diͤ götlich | |
| wal sin./ //Wurden andre l#;iude Cherubin/ van dinen worden ind Seraphin,/ dat is: gewunnen si wisheit ind minne,/ erschinen ind branden | |
| si warn ein niͤt,/ dů ich anesach sins antlitzs liͤt./ //Seraphin birnt, he is schön algare;/ wan dů ich nam der | |
| (dat is got self ind sine minne),/ so ducht mich Seraphin dunkel sin,/ als durchschön is godes schin,/ wand got is | |
| enbrande mir geliche,/ ich brand van minn$’ in erdriche/ als Seraphin in himelriche:/ diͤ minne machd mich Seraphin,/ diͤ minne machd | |
| in erdriche/ als Seraphin in himelriche:/ diͤ minne machd mich Seraphin,/ diͤ minne machd mich Cherubin,/ wand si entfengd ind erl#;iuchte | |
| in himelrich:/ wand üver Cherubin is min wisheit,/ min minne Seraphin üvergeit./ des willen ich dich kurtlich bescheiden,/ ich wil dich | |
| wand si is miner minne aneginne./ //Alsus bin ich üver Seraphin kumen,/ ich bin allernest mim brüdegumen./ engeiner creaturen werdicheit/ enmacht | |
| arebeiden,/ wiͤ du gevuͤge wort möchts haven,/ dat ich üver Seraphin si erhaven./ darümb han ich dir me gesaget,/ dan mich | |
| hof/ singet aller dinen lof./ lovet dig Cherubin,/ eret dig Seraphin,/ allez daz herie/ der heiliger engele,/ die in godes andouge/ | |
| endes, die wonent in der hoͤhin. Glosa: das ist úber Seraphin. <KAP><N>X</N>. Der got minnet, der angesiget drin dingen</KAP> Swelch moͤnsch | |
| ding <N>XXII</N>. Wie dú beschowunge vraget die minnende sele von Seraphym und von dem nidersten menschen <N>XXIII</N>. Wie dú minne vraget | |
| an diner starkheit, an diner gerehtekeit.» Alsust lobent die von Seraphin, wan si ir gesellen sint: «Wir loben dich an der | |
| bereit#.].»</VERS>/ <KAP><N>XXII</N>. Wie die schowunge vraget die minnende sele von Seraphin und von dem nidersten menschen</KAP> «Vrowe sele, woͤltent ir lieber | |
| menschen</KAP> «Vrowe sele, woͤltent ir lieber sin ein engel von Seraphin oder ein mensche mit libe und mit sele in dem | |
| beschowunge, ir hant das wol gesehen, das die engel von Seraphin hohe fúrsten sint und das si ein minne und ein | |
| beschowunge, ir hant das wol gesehen, das die engel von Seraphin gottes kinder und doch sine knehte sint. Dú minste sele | |
| allermeist wege, den werdesten engel Jhesum_Christum, der da swebet oben Seraphin, der mit sinem vatter ein ungeteilet got můs sin. Den | |
| hoͤher denne in den sehsten kor. Da nach untz in Seraphin soͤnt die megde den bruch erfúllen, die sich besodelten mit | |
| die soͤllent nach dem jungesten tage den bruch erfúllen obe Seraphin, da Lucifer und sin nehsten von verstossen sint. Lucifer begieng | |
| Johannes_Baptista und sin ere besitzen in dem suͤssen ellende ob Seraphin, und alle luter geistlichen megde mit im, die sint noch | |
| allernaheste got in dem throne und hant das ellende in Seraphin ze lone, nach deme das si reine sint. Johannes_Baptista ist | |
| throne ein fúrste. Die engele wonent nit hoher denne in Seraphin, da obe muͤssent si alle menschen sin. Die heligen martirere | |
| fúrsten solten wesen ir kammerere. Der eine engel was von Seraphin, und er ist ein minnebrenner und der verweneten selen ein | |
| nature von angeborner kúscheit und von der minne vúre in Seraphin. Aber die angenomen kúscheit, gezieret und verlúhtet mit dem vliessenden | |
| gat aber harnider engegen ein fúrig klare minnelust us von Seraphin, wan si minnenfúrig sint; darumbe zúhet der edel schin harnider, | |
| minnen unde <FOLIO>(97#’v)</FOLIO> megde sint, das sint die jungvrowan von Seraphin. Minne, din helig barmherzekeit dú tůt den túfelen manig leit. | |
| stat!"/ hi mite ich aber uf trat/ vor den chor seraphin;/ sus was ich an den lesten hin,/ an den nunden | |
| liez so ebene/ der hosten vreuden gewin,/ da cherubin und seraphin/ an im in steten minnen/ uf daz hoste brinnen,/ dar | |
| hoste loben,/ dri schicht ouch haben under in:/ troni, cherubin, seraphin./ nu secht, die sint nun chore,/ als ich di schrift | |
| dri;/ nu horet welch amt der obern si./ Troni, cherubin, seraphin -/ o herre got, hilf uns da hin/ in die | |
| hat entphangen/ di lebende vreude in ewikeit/ ane wechsels underscheit./ Seraphin, den nunden grat,/ den hosten chor got selbe hat/ an | |
| drite grůz mit einer venje dem hoͤhsten minnerichstem geiste von Seraphin, der in der aller hitzigosten fúrinen minne uf flammet gen | |
| mag, und in der inhizigosten minne dez hoͤhsten geistes von Seraphin, daz die mit sinem herzen wurdin voͤlleclich geteilet. Die spise, | |
| gehulfen. //XLIII. #s+Kapitel.#s- Wie im Cristus vor erschein in eins Serafins bilde und in lerte liden. //__Do sich der diener eins | |
| einer geischlichen gesihte ein glichnús des gekrúzgeten Cristus in eines Serafins bilde, und daz selb engelschlich Serapfin hate VI vetchen: mit | |
| gekrúzgeten Cristus in eines Serafins bilde, und daz selb engelschlich Serapfin hate VI vetchen: mit zwain vetchen bedacht es daz hobt, | |
| Dar umb sezzent úch uf gedultekeit, als úch in dem Serapfin gezoͤget ist.» Er ersúfzet und lůget uf ein núwes kúnftiges | |
| oͮgen der lutren verstentnússe und lůg oͮch, wie die hohen Seraphin und die minnrichen selen des selben kores ein inbrúnstiges ufflammen | |
| ungenemen wurme min girde dines lobes. Herr, so dich nu Seraphin und Cherubin und dú groz zal der hohen geisten alle | |
| zit ist, nach der hitzigosten minne des hoͤhsten geistes von Seraphin in ewikeit, und der grundlosen minne, als du, himelscher vatter, | |
| wise vermitlen mag, und weri daz der hoͤhst geist von Seraphin oder der heilig sant Johans oder waz daz ist, daz | |
| wise vermitlen mag, und wer daz der hoͤheste geist von Seraphin oder der heilig sant Johannes oder waz daz ist, daz | |
| der gnaden lieht ús braht.’_–/ er bran sam och dú Seraphin/ von minnen; seht, daz ist ús schin/ in Ecclesiastico./ mit | |
| verstentnisse engele und menschen; tusent werbe me wenne des obersten seraphins verstentnisse úbertriffet eins esels verstentnisse, unsprechenlichen vil me úbertriffet dis | |
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