Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
senunge stF. (9 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| in deme himele], ſo beſtet ſ%/v groͤzzer iamer vnd clagelich%/v ſenvnge mit hercen weinen vnde mit ſ%/vften, das ſ%/v hie ſint in | |
| dines hertzen schrin/ In ein vil heimlich buchselin./ Wann dich senung dann wil toten,/ So nuͤs ez in den noͤten!/ Dar | |
| nach irme lieben kinde./ si weinte unmazen swinde/ in rechter senunge hin./ ir edel muterlicher sin/ an daz jamer si twanc,/ | |
| gestalt, und bi dem sass des dieners sele in himelscher senung; dú waz minneklich uf sin siten geneiget und mit sinen | |
| Aller spotlicher glimpf./ Da ist nehein itel schimpf,/ Nach Gote senunge unde ru/ Ist da, swaz man in leides tu.’/ O | |
| riche,/ Der er sich joch vil dicke vleiz,/ Wand sin senunge was hez/ Wen in Got wolde lazen dort/ Schowen aller | |
| was du ye/ Nach im hast gewaynet hie/ In rechter senung!/ Sein honig suzze zung,/ Was di hat gesprochen,/ Das halt | |
| wirdekait besaz/ von Österrich der junge;/ doch laid er groz senunge/ nach dem rainen wibe,/ der lieb im lag in libe./ | |
| kunterfait!/ ich clage dir daz min hertz trait/ nach dir senunge me/ und inrr lieb in hertzen we/ denne menschlich sin |