Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
senftmüetec Adj. (27 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| guot verstäntnüss. //VON DEM LACHEN. /Wer vil lachet der ist sänftmüetig und wolkumend allen läuten und sorgt niht vil umb kainerlai | |
| et sanguinem suum in potum animam suam in perniciem/ wie senftmutig ditz schaf si/ im wonet doch ein zorn na bi,/ | |
| min ioch vf ivch. vnd lernet von mir wan ich senftmüetik bin vnd diemütiges herzen. vnd ir vindet rve ivrn selen. | |
| sprechenten. saget der tohter syon. sich din chünik kümet dir senftmütiger sitzend vf einre eselinn vnd den ivngen svn__________aber di ivnger | |
| durch leſterliche gabe./ #s+Verdruckt ſy mit eynander#s- an/ #s+Der lande ſenftmutige#s- man,/ Von den ſi ſich nicht verſaen/ Daz ſy wider | |
| sagt uns dise mêre:/ Johannes wêr sô gûtic,/ einvaltic und semftmûtic,/ dâ von was der reine/ lîb der gemeine,/ ouch di | |
| und ouch von grôzer tât,/ ein mildez herze er hât,/ semftmûtic, wol gesit./ uf lange jâr was iz gefrit/ zwischen im | |
| sîner kintheit/ gûte mit der barmherzicheit,/ vernunft, zuht, bescheidenheit,/ gedult, senftmûticheit,/ milde, voller tugende site/ sîn vollic im gewahsen mite./ dô | |
| üver uns armen din guͤde breide,/ hilp uns, dat wir senftmuͤdich werden,/ dat wir gods thron sin up der erden!/ ////De | |
| enschuldigen mit gotte noch mit eren. Du solt von gnaden s#;eanftmuͤtig und stark werden. «Ich habe kein gnade.» So soltu in | |
| die offenbarunge der heilikeit, die an gottes dienest lit. Ir senftmuͤtigú arbeit tůt den vienden manig leit und gotte manig ere; | |
| wan er ist daz riche der himmele. selic sint di senftmudigin, wan si sullin besitzin daz ertriche. selic sint di barmherzigin | |
| was so heiz enprant,/ so ist er sunderlich genant/ der semftmutige Andreas./ dirre zwelfbote was/ ein kune predigere./ durch vorchte noch | |
| Owe, zarter herr, sid dir denne ein liepliches nahvolgen dins senftmuͤtigen lebennes und dins minnerichen lidens so gar minneklich ist, so | |
| geschlagen und sú unmechtig gemachet mit dinem vroͤlichen lobe und senftmuͤtigen lidenne! Ich schuͤfe e liden uzzer núti, e ich min | |
| wúrken núwú wunder, und machete daz wilde zam, daz grimme senftmuͤtig, als der wissag #s+Isaias#s- vorhin seite. __Min kint, ich laz | |
| daz man sú dicke e hoͤret, e man sú sehe. Senftmuͤtig geberde und stille rede gezimt gar wol eime seligen menschen. | |
| wunderlich got, und machet daz wilde zam und daz grimme senftmuͤtig, als der lieb #s+Isaias#s- hat geseit. Der seit, daz ein | |
| múgelich ist zů tůnde in demuͤtikeit, in williger gehorsame, in senftmuͤtiger armůt; und als der himelsche vatter sich selber minnet durch | |
| Cristo sunder valscheit, druckent uwer nature drúglich in redelicheit, sint senftmuͤtig in demuͤtikeit, und úch sol werden alre warheit underscheit. Nu | |
| Si svlen alweg barmhertzig sin vnd fridelich, m#;eazig, gvͤtig oder senftmvͤtig, tvͤmvͤtig. Vnd svlen mit allen lvten geistlich vnd erwerlichen reden. | |
| und uz dir alle ungestuͤmekeit darnider ligen, und solt ein senftmuͤtig scheffelin sin und gesetzet und gelossen und begeben din stúrmen | |
| fride in dem heilgen geiste; hie inne wurt gelossenheit und senftmuͤtige gebeitsamkeit, also daz man alle ding von Gotte genemen kan | |
| – Hernoch so kummet ein ander gobe, daz ist die senftmuͤtige miltekeit, die fuͤrt den menschen in einen hoͤhern grat zů | |
| verston? ___Got sůcht und wil haben einen demuͤtigen menschen, einen senftmuͤtigen menschen, einen armen menschen, einen lutern menschen und einen gelossenen | |
| denne von Gotte: der sůcht dich do. ___Er wil einen senftmuͤtigen menschen haben. Des solt du als dike und als vil | |
| minneklichesten bilde, unserm lieben herren Jhesu Christo, der das aller senftmuͤtigost lembelin was und sinen munt nút uf entet unde fúr |