Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sënât stM. (25 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| nihte dar an nechêret,/ noch er ainem worte/ in dem senatu nie geantwurte./ iz tûht in allez chintlîch:/ jâ verwânt er | |
| ein edel mann./ der mëhelt sein tochter Juliann/ Eleusio dem senat/ ze Nicodemia inder stat./ das was der maid lait und | |
| Gregorio dem pabst. //__Da ze Rom inder stat/ Gordian was senat,/ der reichst und der edelist ain./ der het einen sün | |
| mangel grozze not/ und von dem hunger sterben tot./ der senat al zühant/ urtail daruber vant:/ man scholt in berawbenn/ mit | |
| chomenn in,/ er hiez chomen seinenn rat/ und darczü die senat./ und do sy chomenn für in,/ er sant palde hin/ | |
| gemainchleich,/ do was ze Rom inder stat/ ein wünder reicher senat,/ Eupimiann was sein nam./ er was Gotte vil czam/ und | |
| haß –/ dem rechte widerstrebig, got $s mordisch, und dem senate./ Welch fürst Domicianus dem echter gelicht/ und folget sinem phad, | |
| er tote sie. darumb er ouch gesterbet wart/ von dem senat, und sin geschefte gar verschart/ und widerrufen wart mit swachem | |
| an einen spieß,/ zu Rome man in braten sach./ der senat und der hunger des betwungen/ den vater, das er aß | |
| zuhant/ er übte mit ir minne swach./ die edle dem senat/ kleite, der darzu nicht entat./ ir unvermeiltes herz ir rat/ | |
| nach swaches herzen rate,/ hessig der tugent, got und dem senate./ des in des todes schate/ fieng unde gab des todes | |
| uß wird und lebens stuf,/ und sin geschefte widerschuf/ der senat und des povels ruf/ und rute gruntlich und verschart./ was | |
| und zerrissen $s slissen/ was des küniges fan/ und des senats baner obe swebte,/ die Romer zuhant/ wolden leren, $s meren/ | |
| des heren sin./ blech glüend uf in legen/ hieß der senat zuhant./ die not in nie erwegen/ mocht, das er hett | |
| vor Rome lag verzalt./ da sant an einem morgen/ der senat sin gewalt/ das man in sold verderben,/ ersterben. $s da | |
| hiez phlegen./ sant Peter, gotes degen,/ ir aller furste und senat,/ des amt und des stat/ dû hâst besezzen hie,/ ûf | |
| ir gebete stille/ in des kuniges kemenate;/ so was der senate/ an des vursten rate,/ da man uf di sache riet/ | |
| dime kinde sitzen pflist/ und sunderliche vreude gist/ der aposteln senate/ nach dines kindes rate,/ so eret dich vil schone/ der | |
| und ob er da wart uz gelesen/ und mit ir senate/ bestetiget in dem rate,/ so hiez er ein werder got./ | |
| gewuc/ und begerte an ir rate,/ daz sie mit dem senate/ bestetigeten Jesum zu gote,/ die romere hetenz gar zu spote/ | |
| uch mache:/ zum ersten in versmate,/ daz man an dem senate/ nicht di botschaft enwarb./ hi von ir wille dran erstarb,/ | |
| tot gelegen/ und du bist mit rate/ von alle dem senate/ zu eime keisere gewelt.’/ Vespasianus der helt/ sprach zu im: | |
| vreuden erwarb/ sin sun Tytus, wand er was,/ den der senat dar zu las,/ daz er des riches crone/ wirdeclichen schone/ | |
| understútzet mit den blůmen der gotheit und umbsetzet mit dem senat der jungerlichen wúrdekeit. Nů vach ich an mit urlob ze | |
| die dâ vernæmen,/ welch gebot und welhen rât/ der gewaltege sênât/ enbüte unde sande/ einem iegelîchem lande,/ daz undertân ze Rôme |