Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëlben Adv. (21 Belege) Lexer BMZ
| nemt war,/ sît iuwer ellen ist verkêrt,/ daz ir iuch selben dran unêrt,/ sît ir mir helfe welt versagen,/ dem Karlot | |
| erlûhte./ dâ von si alle dûhte,/ daz ez der kunic selben wære/ unde diser sîn dienære,/ daz der kunic selben was/ | |
| kunic selben wære/ unde diser sîn dienære,/ daz der kunic selben was/ und ouch sterbens niht genas./ warumbe sold ichz lange | |
| vil frôlich gebâren/ erzeigten si den gesten,/ wand si sich selben westen/ an des rîches teile./ daz kom den gesten ze | |
| an dem brief vant er diu mære,/ daz der bâbest selben wære/ datze Rôme ûf gestanden/ und het gehabt in sînen | |
| wand ich tæte ez nâch wân,/ sît ich dâ was selben niht./ dô diu übele geschiht/ des selben tages ergienc,/ ich | |
| ich hôrte sagen,/ zuo dem bâbste der Karlot,/ er wolde selben wesen bot/ der geschihte und der mære./ ob der bâbst | |
| die kiele swære/ vil nâhen wâren lære./ nû moht im selben getrûn/ kunic Peter von Arrogûn/ wand in dûht er hete | |
| den sig und grôzen schaden kurn,/ wand der kunic wart selben wunt./ dô daz den herren wart kunt,/ die bewâgen sich | |
| der bâbst wart inne./ der zalt ze grôzem gewinne/ im selben und dem Karlot/ von Arrogûn kunic Peters tôt./ swaz dâ | |
| jæmerlich./ er wolde von dem rosse dar/ und zart im selben daz hâr/ ûz dem houbt mit beiden henden./ des getorst | |
| March,/ vor dem strît er sich barch,/ er wolt niht selben vehten./ kûm mit zehen knehten/ reit er ûf einen lêwære,/ | |
| gehaben:/ und mugen niht gewîchen./ ir seht den kunic rîchen/ selben dâher zogen./ diu verdacten ros brogen/ sich ich under sînem | |
| eiden,/ ez was niht guot ze scheiden./ dô der kunic selben dructe/ mit sîner schar, dô verructe/ sich der strît sô | |
| gezogen sach/ hermîn bunt unde grâ:/ ez het der kunic selben dâ/ mit êren an getragen./ manigen gie umb den kragen,/ | |
| hinz Rôme reit/ mit den boten algerihte./ den bâbst er selben berihte/ sîner sach und sînes frums,/ daz er des bistums/ | |
| kunic Ruodolfen,/ daz er sînem eidem hiet geholfen,/ daz er selben herre wære/ und des meizogen enpære./ des was noch niht | |
| smæhe,/ des der abt von im jæhe,/ und ob er selben dheinen het,/ daz er im den an der stet/ geruocht | |
| geruocht geschriben senden,/ den wold er im wenden,/ swie er selben gerte,/ als verr in lîp und guot werte./ der herzog | |
| hât,/ ob ich iu niht anders rât,/ wan daz ich selben tæte,/ ob ich daz ungelucke hæte/ unde daz ez mugelich | |
| bereitet het./ die antwercmeister hôr ich jehen/ unde hânz ouch selben gesehen,/ diu werc, diu dâ gerihtet sîn/ ûf kocken oder |