Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schuʒ#’1 stM. (58 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| den mit hasyn smalcze unde bint ys deme rosse uf den schos. so czuͤt ys den pfyͤle ubir nacht uz. //Welch ros | |
| Cristo filio#.’, sô wirt im baz. //Swem aver die grôzen schuze gên in die zende oder zuo den ougen, der neme | |
| âdere, sô sihstû michel wunder, want dâ enchumet nimmer hein schuz fur. //Ypocras der schrîbet von der agrimonia, swer an dem | |
| diu ougen rôt unde heiz unde griekech unde gênt die schüze vaste dar în, sone wart nie nehein erzenîe bezzer denne | |
| swær und tunchelt imz gesihen; in duncht im gên die schüz in daz hirn; im slaphent die tinne bêdenthalben bei den | |
| und dem schützen, ob sein nôt gescheh, daz er den schuz vâhe sam ain schilt vor den kinden. //VON DEM ARPEN. | |
| Marien gegozzen/ Mit des heiligen geistes vluz/ Gar ane menlichen schuz,/ Und ane swere geborn./ Wand du hast des vater zorn/ | |
| vînden ûf die wart./ die wurden mit in drât,/ mit schüzzen vast umbe gên;/ si mohtens anders niht bestên./ dô wurden | |
| ‘nutrâ, helde unverzeit!/ si habent uns die wartliut gejeit./ mit schüzzen trîbet si hin wider/ und slaht ir drîzic ouch dâ | |
| daz ist wâr,/ ein helt des lîbes offenbâr./ sleg und schüzz im niht entet,/ er was ein helt ze aller stet./ | |
| Laitte dich ze des wassers fluss./ Ribalin kam uff den schuss/ Des wassers mit dem vich gevarn/ Dich vil rainen jungen | |
| Kam über ains brunnen fluss./ [168#’r] Des selben clauren wassers schus/ Hette wol getriben ain müll./ By dem brunnen waz ain | |
| dan/ Iltte schier uff den fluss./ Sin schiff nam behenden schuss/ Über des wilden wages flütt./ Sy waren alle wol gemütt,/ | |
| den stat begriffen/ Mit funfzic schiffen./ Do floc in engeine/ Schutze vn2de gesteine./ So dicke sie fielen,/ E denne iene vz | |
| Der phil getribe1n biz an daz zein./ Do er dez schuzzes war gewar,/ Do greif er mit der hant dar:/ Den | |
| Sin senwe sluc so dicke,/ Daz eime ouge1n|blicke/ Beide an schuzze vn2de an zoge/ Glichte wol sin boge./ Er ginc so | |
| pei dem sere: ist der siech sangwineus, $t so gant schüss darein, ist er colericus, so spennget es in, ist er | |
| mit ainem pfeil/ Printzel der junge degen./ Er kunde des schusses rechte pflegen:/ Er draff in in den rucke./ Das was | |
| Nu latt ew von der purg sagen:/ Es lag drey schuß von der statt./ Niden umb das hauß gaut/ All umb | |
| hauß gaut/ All umb und umb ain schoner see,/ Dreyer schusse prayt oder me./ Der purg pergk was nit ze$~hoch./ Ain liechter | |
| hovewunnen/ lêrte er in den überfluʒ./ ze râme schieʒen mangen schuʒ/ wart dem juncherren offen;/ er hæte ein hâr wol troffen/ | |
| prîsant/ der frouwen, diu des wildes pflac./ wie von dem schuʒʒe tôt gelac/ ir hinde, daʒ entslôʒ er in,/ und daʒ | |
| by den walt kamen als nahe als man zu dryen schúßen geschießen mocht mit eynem bogen, er sah ußer dem wald | |
| het eynerhand volck mit im bracht, das schoß mit gelöppeten schúßen. Sie waren zu fuß und waren wol gewapent, sie hetten | |
| swurn etschlich die da waren das des truchseß bruder den schuß gethan hett. Da dete yn der herczog haben alzuhant und | |
| stark in sime wurfe, nieman ist so listig in sime schutze, nieman ist so arg an sime grimme, das er minen | |
| in siner schiben/ dri vierteil jars Mercurius. $s des manden schuß/ in wochen viern sich umbereift $s nach sines geistes triben./ | |
| der süle phoste./ der blinde ritter traf den ar,/ der schuß dich, mensche, wusch von sünden roste./ sin felzen in des | |
| verkoren/ und mit in doch verwenden muß $s der finde schuß./ wann an den fremden hunden wirt $s vil guter tat | |
| sinem sun Ikarius. / der swang zu ho des fluges schuß / und ilte zu des manden kreiß./ zuhant der hitze | |
| Sich, wie des wages guß / das is versperret unde schuß,/ sus demphet aller witze fluß/ die füll und git der | |
| von schulden immer prisen muß./ dich hat der hochsten milde schuß/ in eren brunn geticht./ Wes gerstu nach dem gute / | |
| man daz fiwer lougen $s ûz den ringen sach./ des schuzzes beide strûchten $s die kreftigen man./ wan diu tarnkappe, $s | |
| stoup ûz ringen, $s alsam ez tribe der wint./ den schuz den schôz mit ellen $s daz Sigemundes kint./ sine mohte | |
| daz Sigemundes kint./ sine mohte mit ir kreften $s des schuzzes niht gestân./ ez enhete der künic Gunther $s entriuwen nimmer | |
| wie balde si ûf gespranc!/ »Gunther, ritter edele, $s des schuzzes habe danc.«/ si wânde, daz erz hête $s mit sîner | |
| het er dar in gezogen./ der lewe lief nâch dem schuzze $s wan drîer sprünge lanc./ die sînen jagtgesellen $s die | |
| Hagen der degen./ er lief im hin engegene $s mit schüzzen unde mit slegen/ die stiegen ûz an ein ende; $s | |
| $s die tribens$’ in den sal/ mit slegen und mit schüzzen, $s des wart vil grôz der schal./ doch wolden nie | |
| geschaden möhte,/ den er dâ haz truoc./ nû wart ein schuz kluoc/ nâch fram und nâch wân/ her ûz der stat | |
| beherten,/ wand si sich ir unlange werten,/ wand sis mit schuzzen und mit slegen/ den Bêheim jeiten hin enkegen./ si fluhen | |
| siten/ der bêheimische herre./ von sîner herberg unverre,/ kûm aht schuzze lanc,/ dâ huop sich daz gedranc./ grôzer schal sich enpôrte./ | |
| die sîne muoz ich an mich legn,/ und für den schuz und für den stich/ muoz ich alsus wâpen mich."/ aber | |
| von der hant./ Parzivâles schilt verswant/ von slegen und von schüzzen./ swie wênec sis genüzzen,/ die suochær die daz sâhen,/ den | |
| giht,/ man welle si zer biuge erdenen/ sô si den schuz muoz menen./ swer aber dem sîn mære schiuzet,/ des in | |
| gedolt/ sô swinde würfe ûf in geflogn./ nu was zem schuzze ûf gezogn/ fünf hundert armbrust ode mêr./ die heten algelîchen | |
| und si weinte also starc,/ daz ir von des herzen schuz/ und von der ougen uber vluz/ nazten wangen unde brust./ | |
| urchunde,/ owi waz er frumte/ der toten alumbe sich!/ manic schuz unde stich/ wart uf in getan,/ durch den helm wart | |
| ebinrich/ were und an gewalte glih,/ er lac von eime schuzze tot,/ do er vil lúte brahte innot/ die von im | |
| hin gedachte/ An iren oheim Abraham./ Mit der gehugde ein schuz ir quam/ Von im kein dem herzen,/ Daz sie begonde | |
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