Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schüten swV. (69 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| der wunden, zo sal man nemen grunespat unde dor uf schoten unde sal is denne wasschyn mit wyne, do nessil zome inne | |
| ir aller sterz. welhez dann daz wazzer vast von im schütt, daz ist stark; welhez aber des niht tuot, daz ist | |
| er vurdaz von dim chloſtir gange. old er ſin halſ ſchvtte von dem ioche dir reg1ule. wand er gnvͦ lange friſt | |
| er harte werde, so seige denne abe das smaltz vnd schuͤte daz hůn in ein schuͤzzeln vnd gibz hin. 12. Ein | |
| wider in den moͤrser, stoz sie vnd rinc sie vz. schuͤtez allez in ein phannen vnd halt sie vͤber daz fiuͤr | |
| mache ein blat von eyern vnd guͤz butern dor vnder vnd schuͤte diz dar vf, gib im fiuͤr oben vf vnd laz backen. | |
| stoz die in einen moͤrser, vnd die mandelmilich erwelle vnd schuͤte sie vf ein schoͤn tůch, vnd einen schaub drunder. vnd | |
| guͤz einer gůten milich dor zvͦ vnd erwelle daz abe vnd schuͤtez vf ein tůch. laz in erkalden vnd lege in in | |
| mandelkern $t gestozzen zvͦ einer milich. vnd suͤt die vnd schuͤt die vf ein tůch. vnd laz erkuͤln vnd mach in | |
| abe mit eime zuckere [Bl. 163 v, 2. Sp.] vnd schuͤt das vf ein tůch, vnd ein schaub drunder. vnd mache | |
| laz sie kuͤln vnd slahe sie durch ein tůch vnd schuͤte sie denne in einen hafen, der gebichet si, vnd schuͤt | |
| schuͤte sie denne in einen hafen, der gebichet si, vnd schuͤt die kyrsen drin. vnd menge sie mit honige vnd tů | |
| ein tůch. vnd smir ein taueln wol mit honige vnd schuͤte die kirsen dor vf vnd setzze die taueln vf holtze an | |
| $t milich, mit eyern vnd mit saffran wol geferwet, vnd schuͤt ez in ein tůch vnd beswer ez mit steinen vntz | |
| die rouber an die wid?/ und alle ungereht liute/ die schutt er ûz der hiute./ wer vrîet uns die stete,/ als | |
| her Sampsôn innen wart,/ dô wart niht lenger gespart,/ er schütt die siul alein,/ daz der öbrist stein/ zuo dem nideristen | |
| swann diu ros wurden bereit,/ daz man mit grôzer wîsheit/ schütt golt âne zal/ in diu houbt über al/ und geb | |
| noch ivr rede niht enhörent von dann get vz. vnd schütet den stavb von ivrn füzzen. den selben ein gezivchnüsse. si | |
| mich chlarn. wan er nimet ez von dem minen. vnd chünndet ez ivch. alliv dinch so swelchiv der vater hat sint | |
| ler/ gesast nach reinekeit der Iuden,/ da man yn yslichen geschuden/ wol mohte zwo maz oder dri./ Ihesus sprach zu yn: | |
| Achiles aber do erkoss/ Aine gelenne, du waz gross./ Dü schutt er och daz sy zerbrach ./ Do dis Ulixes ersach,/ | |
| kvme entran./ Nestor der alde man/ Grein mich an vn2de schutte sin bart./ Wen daz mir der sprunc wart/ Vnd daz | |
| künegîn./ ez walgete in den bluomen sich,/ sîn houbt ez schutte weckerlich,/ sîn ôren claften im dar an;/ hie mit ez | |
| Das solt des heren trincken sein./ In das scheff man schutt/ Waitz tausent maütt,/ Gestain, silber und goldtt,/ Deß trug man | |
| an euch pejagen:/ Hundertt tausent mautt/ In den kiel ich schutt,/ Do ich für vor Tyrland./ Nu hat mich Got euch | |
| dritten ture./ Er dratt ain wenig paß hin füre,/ Da schutte sich der vierde ast;/ Es ward ain galm und ain | |
| pesser sy war dot./ Si laßte ab das vessel pant/ Und schutte den valken von der hant./ Der valke schwang sich in | |
| vnd des leidigen valandes von vnſerem hals vil gewalticlichen hat geſchuttet. Nu ratet iu div heiligiv ſcrift, das iͤr oͮch durch | |
| ander ir lit ab geſlagen, etlich wurden auf geſniten vnd ſchutte man das chorn in ſie vnd liʒʒen diu ſwin uʒ | |
| tüge./ ich sol versuochen, ob ich müge/ ûʒ armekeite dich geschüten./ ê Pallas unde Jûne büten/ dir mit worten smâheit,/ dur | |
| daʒ sagen mac,/ er was unmâʒen wunneclich./ swenn er begunde schüten sich,/ sô clanc diu wolle an sîner hût,/ als ob | |
| denne dar uʒ vehtent vnde nith uʒ gebrechen mugent, ſo ſcúttent ſi die erde. //Der iunger ſprach: Nu ſehen wir dicke, | |
| der heiligen beʒeichenunge $t nith enweiʒ. Der meiſter ſprach: Nu ſcútte die edelen ſteine vnder die ſwin, ſi ſint niht deſte | |
| gods mergriͤʒen,/ diͤ ir kunnen ind willent geniͤʒen./ wand de schüt diͤ mergriͤʒen vür diͤ swin,/ beid schad ind schande si | |
| an daz lant./ Dô stuont der arme priester $s unde schutte sîne wât./ dâ bî sach wol Hagene, $s daz sîn | |
| ein heide,/ dâvon im daz geweide/ sich ûz dem lîbe schutte./ Îdoch dô nicht vortutte/ sîn mût von dem getwange;/ er | |
| do er stuont vor sîner hutten,/ dô si diu houbet schutten/ für in begunden ûf daz gras,/ wand er barmeherzic was./ | |
| hûs dâvon zebrast/ und sich begunde rutten/ von der erdbidem schutten./ für des kummers genist/ moht daz volc deheinen list/ anders | |
| wolten,/ daz si darin bolten,/ und vor dem emzigen stein schutten,/ daz si teten mit den rutten/ beidiu spât und fruo./ | |
| sî komn./ dar gêt: ir sît im werder gast:/ und schütet ab iu zornes last."/ ___si giengen ûf ein palas./ hundert | |
| hêr Gâwân/ daz ors hin ûz ûf den plân./ ez schutte sich. dô ez genas,/ der schilt dâ niht bestanden was:/ | |
| gewalt in nider warf./ in bestunt ein suche scharf,/ darinne schutte in der rite./ vil ungemaches quam da mite,/ daz mit | |
| an der natern entseben.’/ Paulus wart di hant ufheben/ und schutte von im hin den wurm,/ so daz sin erclicher sturm/ | |
| mit grozer erge warf/ beide her und dar wart/ und schutte sinen langen bart,/ der im verre nider hienc./ uz sinen | |
| quam./ die schonen boume er do nam,/ dar abe er schutte unde brach./ binnen des und diz geschach,/ do quam Ruben | |
| den wyn in eyme tyne, der sich vorkart hot, vnd schuttin dor yn reynen sant in eczlichir moze, vnd ruren das | |
| ist toͤtlich: swen si gehekchet, der můz gewizlichen sterben. die schut sant Pauls in daz fiur und enwarre im nicht. sant | |
| dar ein starkes sper,/ daz trůgen kume viere her./ daz shutte er als ein swankel ris./ Willehalm der suͤze markis/ sprach: | |
| si wainten uil grimme./ ze himele begunden si růfen./ si schuten sich uz dem gewaffen:/ nach grozer můde/ wolten si gerne | |
| nu drate/ ze$/ schirmen diniu riche,/ so tetestu herliche!’/ Turpin scutte sich uz der halsperge,/ dicke uiel er zu der erde./ | |
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