Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schuope swM. (23 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| harn getân sam die chlîwe drinne varen oder als die scuopen, sô ist diu lungel sêr oder zebrosten. //Ist der mensch | |
| daz ist wider aller tier nâtûr, die vedern habent oder schuopen oder schaln, wan diu habent alleu niht plâtern, ân dáz | |
| von eime lahs. Nim einen lahs, schabe im abe die schůpen, spalde in vnd snit in an stuͤcke. hacke peterlin, selbey, | |
| Di ummazen veſte weſen./ Wol #s+zu ſamne#s- ſin #s+geleſen#s-/ #s+Sine ſchupen,#s- di #s+ſich drucken#s-/ Und nahen zuhoufe ſmuchen./ Di ſint herte | |
| wol bedute/ Di menge boſer lute,/ Di ſint ſam tuvels ſchupen,/ Mit den er wol kan kupen/ Und ſy leiten ſunder | |
| leiten ſunder wan/ Da ſy ſnode ding began./ __‘#s+Ouch eyne#s- ſchupe #s+alſo na#s-/ #s+Der andern ſtat ſo daz alda#s-/ #s+Zwuſchen kume | |
| was alles gar verloren:/ Er was ausserhalben horen/ Mit starcken schuppen span prait./ Als der pfeil auff in schrait,/ So schnellet er | |
| Und merckte wunder manigvalt:/ Der was als ain roß schnel./ Schueppen was sein ausser vel,/ Di waren ainer hende prait,/ Als | |
| pey der want./ Do vant er nahent da pey/ Grosser schuppen ligen drey./ Er sprach ’herre! was ist ditz?’/ Und satzte | |
| werde man/ Hette do geleget an/ Den harnasch mit den schüppen./ ’Wir sullen uns heut üben/ Mit den Saraceinen/ Als di | |
| Der schilt, der helm ward im pracht/ Der mit den schuppen was gemacht,/ Di platte und sein edel schwert./ ’Nu wol | |
| ein wîp,/ und was ein visch der under lîp/ an schuopen und an hiute gar./ daʒ bilde zweiger hande var/ schein | |
| sach,/ als ein visch, der nindert blect,/ sô in die schuppen habent bedect./ darzuo der bleter iegelichez/ het ein geziere meisterlichez/ | |
| commen sy. //Van deme schoppen in dem harne. Sit man scoppen eder eyn ding alzo cleyue in deme harne, dat commet | |
| di wile er dise wort sprach,/ do vieln alsam die schupen/ von siner ougen grupen/ und er wart vrolich gesehen./ als | |
| mit geklobenir kla,/ das wart in irloubit da./ swelhir visch schuͤppe unde grat/ unde vloz vedern hat,/ der wart ouh irloubit | |
| sin/ zwen fluͤgel viderin,/ gevider daz was fluͤcke;/ dar under schupen dicke/ stůnt der lip nach visches art./ so wunderlich kain | |
| du mir kunt machen,/ waz betuͤtent die vettachen/ und die schuͤppen, die du hast?/ wa von du uf lewen fuͤzzen gast,/ | |
| luͤte und tier./ auch betuͤte ich dir vil schier/ die schuͤpen an dem libe min:/ ich wil auch in dem wage | |
| armen hoch die kron si hůp,/ von golde manic richer schůp/ wielten irs gewandes./ der van was von Ir landes/ gewest, | |
| hêt er / lange zene als ein swîn; / breite schuopen hürnîn / wâren an im über al; / von dem | |
| houbet / was si geschaffen als ein man; / breite schuopen wâren dran / gewahsen herter danne ein stein; / die | |
| dran / gewahsen herter danne ein stein; / die selben schuopen mohte dehein / wâfen wol gesnîden. / des muos%..e der |