Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schuole stF. (64 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| meinet her mit dem stule?/ ich las nehest in der schule,/ daz her were Marien licham,/ daz han ich geschreben alsam/ | |
| gerest du hulfe, bule?/ ja ich las nehest in der schule/ eine rede di sprichet alsus,/ di schreib meister Oracius:/ sumite | |
| nach dir, min bule,/ sus las ich nehest in der schule./ von dem cruze sage ich ein lutzel:/ daz cruze ist | |
| vnſ vrum ſi. Zeſezzende iſt dauon uo1n vnſ herlicheſ div ſcvͦl deſ chenteſ. in wele1r geſetzede niutſnit ſarphiſ nivtſnit $t ſware | |
| du uns so meisterlich/ Kanst leren. darumme ich/ Zu diner schule kume./ Min sinne mir verdrume/ In den werltlichen sachen!/ Geruche | |
| die dar uf genaturet sint/ daz sie da gent zu schuͤle/ da die minne uf ir stuͤle/ vor den tugenden ist | |
| Hütet ivch vor den schribern di da wellent in den scolen wandeln. vnd daz grüzzen in dem marchte. vnd in den | |
| hütet ivch von dem schribern. di da wellent in den scolen wandeln. vnd minnent daz grüzzen in dem marchte. vnd di | |
| __Do sprach gedultikleich/ Die sel gar sittikleich:/ ‘Du pist ze schul auch gewesen!/ Wie recht du mir hast vor gelesen/ Die | |
| ew: so hab ich wol pejagt.’/ Er was zu hoher schule gewesen/ Und hett puecher vill gelesen̄,/ Er was auch wol | |
| Ir güte clayder sy an nam/ Und gie doch ze schul als ee./ Ye doch vergaß sy nummer me/ Si were | |
| dô was hie kunst unde kraft:/ sî mohten von rîterschaft/ schuole gehabet hân./ zewâre man muose in lân/ von rîterschefte den | |
| scaz,/ zewâre sagen ih dir daz,/ ih sante si ze scuole;/ ih newaiz war si vuoren:/ mir nekom nie dehain man,/ | |
| von dem hân ich vernomen,/ wi sîne bruoder vuoren ze scuole,/ wi diu muoter nâh fuore,/ wie si âne meil entran./ | |
| gelîch,/ der blicket zuo dem lambe hin,/ sô man ze schuole setzet in/ und man diu buoch in lêren sol./ swie | |
| werde buoʒ/ ir sites und ir wildekeit./ wirt si ze schuole hie geleit,/ sô lernet si vil manic tugent,/ dâ mite | |
| verwarloͤsi in einem grossen herwege, da er mitte ze hoher schůle moͤhte varen; das můs ieman vinden. Ich habe von nature | |
| har fúr komen, die waren grosse meister und waren usser Lucifers schůle genomen und warent oͮch selten us komen. Do dú sele | |
| oͮch nieman, er si denne gesunt und habe ze hoher schůle gelernet, und si muͤssent alle priester, bihter und hohe userwelte | |
| in toͤten in siner kintheit, eb das er in die schůle gat.» Do Sathanas zů Herode kam, do vant er Lucifers | |
| merklich ist/ Wybes sin, wil sie den list/ In gedanken schule studiren/ Und wil sie durch visiren/ Sin mynnen blickenden blicke./ | |
| hant; wolde uch das behan,/ ich wulde sy in uwer scola lan,/ ir sult ir wol bedaubin./ sal man falen perden | |
| schult da hören wirt/ der meister in des waren rechtes schule./ welch man der regel dann enbirt,/ der wirt gesült in | |
| und der genaden stul/ uns hilf, du bist der tugent schul,/ in der got barmung hat gelart./ din minne brach des | |
| dâmit er von dannen fuor./ ouch nam er urloup datze schuol./ hinz Salzpurg ûf sînen stuol/ fuor er mit grôzen êren./ | |
| bischolf Kuonrât,/ ‘ze belîben hie in einer stat,/ dâ grôziu schuole sî,/ als datz Bononi/ oder zuo Padouwe,/ unz ich vil | |
| one gude, gewalt one gewalt’. //Cleine meistere lesin in der schole daz alle wesin ist geteilit in zehin wise, und di | |
| fon wesine und fon allin namen. ich sprach in der schole daz fornuftikeit edilir were dan wille. si gehorint doch beide | |
| in dit licht. du sprach ein meister in einir anderin schule: wille were edilir danne fornuft, ‘wan wille nimit di dinc’, | |
| meine daz wortelin ‘quasi’. daz nemin di kint in der schole ein biwort. Got nante sich selber in Johanne ein wort, | |
| gehort,/ ein schuler in einer stat,/ der durch kunst zur schule trat,/ als noch hute maniger tut./ mit gerete was er | |
| $t Alſ die hohen herren iriv chint ſendent ʒe hohen ſchvln, daʒ ſi hoch chunſt lernen, alſo wil vnſer herre, daʒ | |
| chunſt lernen, alſo wil vnſer herre, daʒ wir in der ſchul – in geiſtlichem lebenne – hoch tvgende lernen vnd aller | |
| man den rittern, so si urleug heten. ez warn auch schule ze Rome von allen landen. man lert si schiezzen, springen, | |
| not./ Daz wizze werliche,/ ich bin hie in himelriche./ Dirre schvle ich hie pflegen sol,/ ich kan die kint leren wol.»/ | |
| wizzent /warliche,/ ich bin in himelriche. // mir ist div scoͮle hinne beuolhen, // ich kan div kint wol leren.» // | |
| der kunſt ʒu diſen ſachen, wann ich ſey in hochen ſchuelen nicht geſtannden. Das iſt war. Was aber gepreſtens an mir | |
| erful- len. Doch hab ich manigen erchannt, der in hochen ſchuelen geſtannden iſt vnd iſt in der ainualt herwider koͤmen vnd | |
| geuarn dann ettlicher, der ſich ruemt, das er in hochen ſchuelen vnucʒleich geſtanden iſt, das auch wol ſcheinper iſt; wann [4#’r#’b] | |
| beschehen. //XIX. #s+Kapitel.#s- Wie er ward gewiset in die vernúnftigen schůle zů der kunst rechter gelassenheit. //__Es sass der diener ze | |
| zů im also: «du bist gnů lang in den nidren schůlen gewesen und hast dich gnůg dar inne geuͤbet und bist | |
| mit mir! Ich wil dich nu fuͤren zů der hoͤhsten schůle, dú in diser zit ist, da solt du nu lernen | |
| «eya, lieber gesell minr, sag mir, waz ist dú hoͤhste schůle und ir kunst, von der du mir hast geseit?» Der | |
| du mir hast geseit?» Der jungling sprach also: «Dú hohe schůl und ir kunst, die man hie liset, daz ist nit | |
| trurest. Es mag wol war sin, daz du einer hohen schůl bedoͤrftist.» Und also mit einem inneklichen súfzen sah er uf | |
| minneklich bilde fůrt er mit ime, die wil er ze schůl fůr, und sast es fúr sich in siner celle venster | |
| selben ziten waz ir sun, der diener, ze Coͤlne ze schůle; und si erschein im vor in einer gesiht und sprach | |
| zů im selben. __In sinen jungen tagen, do er ze schůl fůr, do beriet in got einest eins lieben goͤtlichen gesellen. | |
| allen dinen gelústen ertoden. Daz ist der anevang in der schůle der wisheit, den man liset an dem ufgetanen zertenneten bůch | |
| leigebrûder sol phaffe werden noch dekein pfaffe sol zu hôher schûlen varen âne des hôen meisteres urlop]. 2. Daz die brûdere | |
Ergebnis-Seite: 1 2 >> |