Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schuoch stM. (66 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| aller schœnsten stet verunrainent und benetzent und schœn gewant. hündein schuoch sint guot an den füezen für die gicht; smeckent aber | |
| er geziert sei. dar umb nement die jäger hantschuoh und schuoh und legent die an in den wälden, daz ez die | |
| Africa und diu was an der leng hundert und zwainzig schuoh grôz und lanch, und dô man ir die haut ab | |
| pei der stat Padaw und hât an der leng sehs schuoh oder siben, aber si ist gar klain umb sich. iedoch | |
| Btixantis haizt, die habent gar weiz leib und sint zwelf schuoch lanch und habent ain gezwitailtez antlütz und ain lang nasen | |
| iz sal mich vil kleine muen,/ dine vuze an dinen schuen/ sint rittirlich gestellet wol./ sint ich vorbaz sprechen sol:/ din | |
| noch me sprach Salomon le roie:/ dine vuze an dime schoie/ sint rittirlich gestellet wol,/ din gang ist schoner werde vol,/ | |
| dine genge sint/ dir koninges tochter und kint/ an den schuen uzene und inne./ sus kunde Salomon durch minne/ siner vrouwen | |
| mei quam,/ Tristrant grawe cleider nam,/ An sine vuze stumpe schu,/ schurpen unde staph da zu,/ Als er wer ein pelegrim./ | |
| wol hundert schuostære/ muosten sîn alsô kluoc,/ daz si gâben schuoch genuoc/ allen [den] die dar kâmen,/ wan swen si dâ | |
| rîsen sült ir haben guot,/ einen mantel ân huot,/ zwên schuoch alsô niuwe./ und welt ir iuwer triuwe/ behalten, sô ir | |
| irr junkfroun eine si dô rief,/ daz si ir trüeg schuoch und rîsen;/ dar în wolt si sich brîsen./ zuo der | |
| gürteln. noch taschen in dem weg. niht zwen röcke. noch schueche. noch stabe. der arbeitere ist wirdich sinre spise. in swelich | |
| niht wirdik für in niderzevallen zv enbinden den riemen sinre schueche. ich tavff ivch in dem wazzer. dirr tavfet ivch in | |
| noch brot. noch daz in den gürteln ist. svnder di schuhen schendent. vnd daz si niht angetan werdent mit zwein röcken. | |
| des ich niht bin wirdick ze lösen den riemen sinre schvech. er selber tavffet ivch in dem hiligen geist. vnd in | |
| ivch han gesant. an saeckel. vnd an taschen. vnd an schueche. nvmerdvmb was ivch daz etwaz von gebresten. vnd si sprachen | |
| nebedechent in $s hosen noch die linsoche./ wiz noch swarzmale scúoh%\e $s bedwingent in die fuozze,/ ich wæne, ie dere dúrften | |
| tuoches wâren die/ hosen, die der knappe truoc,/ rôt sîne schuoh und hübesch gnuoc./ der linden loubes ein schapel/ hête ûf | |
| sie wurfen dâ zu wette,/ der die hosen, der den schuoch;/ vil hemde und etlîch ander tuoch/ die wurden dâ zurizzen | |
| Zehant sich auß dem wasser swangk/ Ain al was sechtzig schuch langk./ Es schwang sich umb des heren pfart./ Der Tyrer | |
| groz,/ Darumb waz uch nit gar leit,/ Ir gabt mir schůhe noch daz kleit,/ Ir gebodent mir nie uwer hende;/ Ich | |
| dan/ vrischiu kleider, seit von gran/ und cleiner lînwæte zwei,/ schuohe unde hosen von sei./ //Nû reit sî alsô balde/ daz | |
| fuor ein pilgerîn mit sînem kötzelîne./ zerhouwen wâren im die schuo; er was sô rehte fîne./ er bat der hereberge in | |
| wizzen, waz ain rast sei, so wizze, daz fuͤnf fuͤzze $[*11*schuhe$] ainen schrit machen, und hundert und funf und zwainzig schrit | |
| dâ mite er schrôte ein edel tuoch./ ein kurdiwæner wæhen schuoch/ nâch lobelichen sachen/ mac niemer wol gemachen,/ hât er niht | |
| ze guot./ von vilze truoc er einen huot/ und zwêne schuohe rinderîn,/ die wâren zuo den beinen sîn/ mit riemen dâ | |
| sah wo ein bloch darunder lag, das was wol funff schu lang und wol anderhalbes breit. Da segent er sich und | |
| Swem der fuͤz geswollen ist von hosen oder von herten schůn, von hertem wege, der bestriche sich mit hůner smalze unde | |
| dem saffe ribet, di geswern nimmer. Swo di hosen oder schů swlst machen an den vůzen, der saf mit hunez smalze | |
| in dem lande, da es vrúset, da tragen si rote schůhe mit wissen riemen und enheine hosen. Ir hoͮbet twahent si | |
| das si die lengi nit moͤgent vollegan. Aber das si schůhe tragent, das mag nit langer weren denne von aller_heligen_tag untz | |
| heten bewegen./ dâ was manic niwer swertdegen,/ der baz hiet schuoch kunt machen,/ denn er zuo strîtpæren sachen/ kund gerâten. swâ | |
| bequam/ in ein stat, secht do geschach,/ daz im ein schuch enzwei brach,/ den er lichte in manigen tagen/ hete also | |
| nicht./ ich bin dar zu zu bose,/ daz ich die schu im lose.’/ Sus was der edele gotes knecht/ zu disem | |
| dine kummers dol/ und din herzeliches leit:/ der den engen shůch da treit,/ der weiz wol wa er in twinget./ swaz | |
| bat sie dar bestan./ Vnde heiz die goltsmide sin./ zvene scho silverin./ Ilinde giezin./ Wie sie do zowin liezin./ Vnde zvene | |
| gesen nicht./ Mit nicheinir slachte uoge./ Nv warte an dise schohe./ Die gab mir der helit got./ Vnde tete mir lievis | |
| Nu her min nicht wil gesehen./ Mach du mir die scho geven./ Durch des herren hulde./ Die uvllich dir mit golde./ | |
| getan./ Sie zoch dene guldinen an./ Vnde nam dene silverinen schon/ Der ginc an den selven voz./ Owi sprach die kuningin./ | |
| sprach die kuningin./ Wie wer nu gehonit sin./ Do diesen schocn lossam./ Ist missegrife getan./ Ich nebringen nimer an./ introwen du | |
| Vnde bitten dietheriche./ Harde gezogenliche./ Daz her dir den anderin schon gebe./ Vnde mich gesen selve wille./ och her in sime | |
| deme heren./ Ich moz immer mere./ In bodescheffe gan./ Der schon is missegrife getan./ Sie sin der kuninginne./ gegeven durch dinin | |
| heiz dich min vrowe manen./ Daz du ir den anderen schonch geven woldis./ Vnde sie geseges selbe./ Ob du undir dime | |
| listiger man./ Nu beide des kamereris./ Ich ville na den schonch vragen./ Schire quam asprian./ Her sprach owi waz hanich der | |
| Ich bringe der sie alle./ Do nam asprian./ Die anderen schonch lossam./ Vnde einin mantil vile got./ Vnde zvelif armboge rot./ | |
| vromicheit gesen./ daz ne is durch anderis nicht ge schen./ Desse schon lossam./ Die saltu mir zien an./ Vile gerne sprach dietherich./ | |
| urete an den vuzen. oder an den beinen uon engen schuhen. Ist di ane geswulst. so lege druf eines widers lunge. | |
| iuch vil wol gewern./ Ir gehiezzent mir ein lîn,/ zwêne schuohe und einen schrîn:/ des wil ich von iu niht enbern./ | |
| kappen vnd schapeler des tvohes der rokke. Vnd svlent habent schvhe mit riemen. Doch die da rietent, die mvgen haben stival. | |
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