Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schumphentiure stF. (50 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| vil genzlîch,/ die mit im wâren sicherlîch/ gewesen bî der schumphentiur./ er sprach: ‘ich fürht mir sam daz fiur’/ er nam | |
| der heren stritt/ Der tugendhafte Margitt./ [113#’r] Nach der schumpffen türe/ Die ritter gehüre/ Tatten yllen in daz land/ Da in | |
| vil edell kaysserin/ Ward irs vatters siges fro./ Dü starke schumpffentüre do/ Begunde haben ende/ Onne alle misse wende./ Als wir | |
| Sinne grosse wirdekaitt,/ Dar zü warend sy beraitt,/ __Da die schimpfen türe ain ende nam,/ Paris aller erst ze wibe gewan/ | |
| Daz mit blute wart berotet/ Porte vnd mvre./ Do die schonfenture/ Aller|grost was,/ Do hilt polidamas/ Vn2de troylus, sin geferte,/ Mit | |
| manige1n ritter eruelt,/ So manige1n vz|erkorn helt/ In so grozzer schonferture./ Wert, helde, dem vure,/ Daz vns die schif blibe1n./ Wir | |
| gevangen ûf der fluht./ der fürste Dîomêdes vie,/ dô disiu schimpfentiure ergie,/ zwelf edel Troiære ûʒ erkorn./ Ajax der fürste hôchgeborn/ | |
| Troiære./ die helde unwandelbære/ mit verlust, mit jâmerlichen siten/ leide schimpfentiure erliten/ an lîbe, an êre, an guote./ an friunden unde | |
| helff uns! Ob auch der konig schaden nimpt an der scofinturen, ich wil das ers im wol beßer.’ Lionel reit wiedder | |
| daz lant hatte gehert,/ dî ouch sêre wart vorvêrt/ dirre schumpfintûre,/ dî sô ungehûre/ an in offinlîch irschein./ Des kobirtin sich | |
| starc/ dem summer obe lac./ umb sant Mertîns tac/ diu schumphentiure geschach;/ nû beliben si darnâch/ wol drî ganze wochen,/ dô | |
| mit gewalt./ waz ir dâ nider wart gevalt/ an der schumphentiure!/ da begienc der gehiure/ mit sîme lîbe sölhe tât,/ sine | |
| sô wol gevar./ du bist der wâren minne blic,/ ir schumphentiure unde ir sic./ vil wîbes freude an dir gesigt,/ der | |
| was geprüevet allez ê/ si suochte sturmes Clâmidê,/ Nâch Kingrûnes schumpfentiur./ och kom in heidensch wilde fiur/ mit der spîse in | |
| dâ mit strîte erkorn./ doch wart der künec Clâmidê/ an schumpfentiur beschouwet ê./ mit eime niderzucke/ von Parzivâles drucke/ bluot wæte | |
| orse spranc,/ und dructe in über einen ronen./ dâ muose schumpfentiure wonen/ der sölher nôt niht was gewent./ "du garnest daz | |
| sprach/ "frowe, sît diz durch iuch geschach,/ in strît diu schumpfentiure mîn,/ wol her, ir sult geküsset sîn./ ich hân vil | |
| eit/ gît mir grôz liep und krankez leit./ ich hân schumpfentiure gedolt,/ diu mir freude hât erholt./ jâ mac mit êren | |
| d’andern lêren sîgen./ in mangen herten wîgen/ hât er sich schumpfentiure erwert,/ den lîp gein strît alsô gezert,/ swer prîs zim | |
| der ie was behuot/ vor solhem strîtes überlast:/ er was schumpfentiure ein gast,/ daz er se nie gedolte,/ doch si manger | |
| ich gar blôz, sît ich hân swert,/ du wærst doch schumpfentiure gewert,/ sît dîn swert zebrosten ist./ al dîn werlîcher list/ | |
| gein mir strebten,/ si möhten siges niht erholn,/ si müesen schumpfentiure doln/ von mir und von den mînen./ ich hân in | |
| wol bekant)/ ‘sus rumte er Provenzalen lant’./ __Da geshach diu shumpfentuͤre:/ manic ritter vil gehuͤre/ was durch pris da tot gelegen./ | |
| ritters ellen,/ den ir uf Alytshantz verlurt,/ da ir die shumpfentuͤre kurt.’/ __‘Daz tůn ich gerne,’ sprach Terramer,/ ‘und wizze daz | |
| biz daz in ein sterben nit vermeit,/ daz her der shumpfentuͤre jach./ do Gamalde, do Meliach/ bede liten des todes not,/ | |
| unde mit im streit/ und an dem êrsten strîte erleit/ schumphentiure und dannen vlôch,/ dô enkæme Hegelôch/ niht der dô Kîun | |
| heide stêt in wunneklicher blüete./ //Ich wil iuch sagen mîne schumpfentiure/ von einem dolen spæhen,/ der hât mich mîner liebe gar | |
| wer/ und vür den tôt ir bestiu ner./ //Nu disiu schunfentiure ergie,/ diu ritterschaft sich nider lie/ und nâmen herberge sâ;/ | |
| velde kos./ sin werdekeit nie pris verlos,/ daz er da schumpfentuͤre lit./ sus tet sin tat den heiden quit,/ der vngelaube | |
| riches pfant./ div verlust die kristen iamers mant,/ den noch schumpfentuͤre was vnbekant./ ___Der schad in was vergolten gar./ nu ieite | |
| lop in sige gestozen,/ vnd nymmer vͤbergenozzen/ lide er von schumpfentuͤre./ sinen vinden si daz tuͤre,/ sinen vriunden si daz suͤze:/ | |
| zoumde,/ daʒ der arcsprechende reit./ doch was sumelîchen leit/ Keiînes schumpfentiure./ ein dietdegen tiure,/ der was hübsch unde snel,/ der hieʒ | |
| dennoch an die rîter komen./ nû het ouch Halzebier genomen/ schumpfentiure von strîtes nôt:/ sîner drîzec tûsent was dâ tôt/ wol | |
| zal./ mit schaden behabten si daz wal./ dâ von ich schumphentiure leit,/ daz enwas niht ân ir arbeit:/ si mugenz noch | |
| muoz sîn vreude dem jâmer jehen/ und dem zwîvel rehter schumpfentiur./ die nôt gap im bî naht ein viur./ / //Ez | |
| dem sturme dô er den markys vienc,/ dâ diu grôze schumpfentiure ergienc,/ //Dô der künic Tybalt wart entworht./ Willehalm der unervorht/ | |
| (die vindet ir mit grôzer wer),/ und ob der heiden schumpfentiur ergê,/ sô tuot daz sælekeit wol stê:/ hœret eines tumben | |
| der ie bewart/ was vor aller zageheit./ des wart diu schumpfentiure breit,/ dô der vane dâ nider lac,/ den der vogt | |
| mit dem von Muntespîr,/ al sîne künege und emerâl/ mit schumpfentiure vonme wal/ muosen vlühtic rîten/ mit vlust an allen sîten./ | |
| wârheit diu gotes hant/ des gap die besten stiure./ manlîcher schumpfentiure/ nie geschach in manegen jâren./ sus wurben die dâ wâren/ | |
| wart etswâ nû vergezzen,/ dô mit swerten was gemezzen/ diu schunpfentiure sô wît, sô grôz./ man hôrt dâ mangen niuwen dôz:/ | |
| admirât wart sêre wunt/ geleit ûf sînen tragamunt,/ der niemêr schunphentiur enphienc./ hœret wer mit im ûz sturme gienc./ von Bailîe | |
| der dâ vor dicke ûf Rôme sprach/ ê daz diu schumpfentiure geschach./ //Der goldes rîche Dedalûn/ und Terramêrs tohter sun,/ Poydjus von | |
| ouch mit jâmer ringet./ wâ ervaht ie vürste dîn genôz/ schunpfentiure alsô grôz?/ diu ist sît Adâmes zît/ alsô breit unt | |
| wîser man,/ ob dû sîst sô gehiure,/ dirre sige mir schunpfentiure/ hât ervohten in dem herzen mîn,/ sît ich guoter vriunde | |
| unser gote hêr/ half niht, wir enmüesen unverholn/ die wâren schunpfentiure doln./ daz unser vluht ie wart ersehen,/ des mac mîn | |
| kummers niet./ //__Ahy! waz prislicher stiur/ sich schier hůp von schunpfentiur/ von dem lieht gemalen,/ dem ellenden Ryalen,/ dem was zer | |
| etteswenne./ din kindel nu enbrenne/ und berait dich auch ze schumpfentiur!/ dir git gelingen liht die stiur/ daz dir wirt vræude | |
| heiden vie / dâ schœniu rîterschaft ergie. / an einer schumpfentiure / valt in der ungehiure / hinder %..d%..az ors; daz | |
| den wîganden; / den walt si verswanden / an der schumpfentiure / mit maniger jostiure. / der strît wart dâ harte |