Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schrunde F. (19 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| uijandín uírgalt/ Mit uerch serín wundin:/ Ouch sach er uz der scrundín/ Wie die iuncurouwe íntran/ Vn̄ wie sie den edilín man/ | |
| der erdín./ Do truoc er den werdín/ Hin zů sínír scrundín,/ Do blůtín íme die wundín/ Vn̄ machíte den wec rot./ | |
| wart,/ Vn̄ uolgítín der írslahínde uart/ Wen biz zů der scrundín./ Den totín sie da uvndín/ Vn̄ den lebíndín da bi | |
| sie sich uírebíndín,/ Wer den knappín slůge/ Vnd ín die scrundín truoge./ ’Daz han ich’ sprach der helít san/ ’Wer hetíz | |
| lûterz wahs unde per daz under einander unde salbe die schrunden dâ mit, sô werdent sie heil. //Ein meister hiez Johannes | |
| //Sweme diu nase innen zebristet, daz si von den michelen schrunden stinchet, der suoche in den edelen chrâmen ein speciem, diu | |
| knechte#s- mit irn gelichen,/ #s+Die vrien#s- under den luten/ [92#’v#’a]#s+In schrunden ilten sich huten,#s-/ #s+In holren und in gruben,#s-/ #s+Zuen bergen | |
| dirre clage pflac,/ dô sach sî hin vür/ durch eine schrunden an der tür./ sî sprach ‘wer claget dâ? wer?’/ ‘wer | |
| hûse./ eʒ was ein wildiu clûse/ und ein vil tiefiu schrunde,/ dar inne er sîne stunde/ und alliu sîniu jâr vertete./ | |
| wol/ verborgen an den stunden./ dô sach in zuo der schrunden/ geswinde gâhen Hercules/ und wolte niht verhengen des,/ daʒ er | |
| daʒ getoͤʒe ſo dicke, da daʒ mer uellit durch die ſcrunden, daʒ die ſchiflúte deʒ dunket, daʒ die hunde $t bellen | |
| ab irr gnoden bergen/ Heylsamen flußen latwergen/ In miner sorgen schrunden/ Und mines hertzen wunden/ Heilen mit susser meysterschaft/ Mit irre | |
| do begunden sa/ von vorhten vliehen unde sich da/ in schrunden und in bergen/ versliefen und verbergen,/ der da in gůter | |
| gewinnen blatern uon einer wachsenden vuchte di drin rinnet. Di scrunden sal man des erstin waschin mit wine. darnach sal man | |
| man den lip leren uon der vuchte da uon di schrinden dar sint. Dar nach sal man di schrinden salben mit | |
| uon di schrinden dar sint. Dar nach sal man di schrinden salben mit fioln ole daz gemischet si mit wachse. vnde mit | |
| vuze schrinden uon den kalden luften. so strich in di schrunden ole uon fenu_greco daz gemischet si mit wachse. Nim rinderin | |
| der lip e gefurbet ist. Si ist gut zu den schrunden di da sint an der lefsen. ob man si mit | |
| si trúttet allenthalben./ dar nach begund salben/ si senfteclich die srunden/ den fúessen ob und unden./ do dis der phariseus sach,/ |