Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schrîbære stM. (70 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

AvaLJ 54, 6 vil manigen sundare./ daz niden di glissenære $s unde di scribære./ si sprachen, daz iz Christ wære $s ein friunt der
AvaLJ 205, 5 wart sit gesehen $s under den vieren vehen,/ der selbe scribare, $s daz er ein leu ware,/ der uns gesagen chunde
BdN 174, 19 daz hirn. daz hât niht sinnes, dâ von hât der schreiber gevælt und schol sprechen: fugit penam in cerebro, daz spricht:
BdN 197, 1 und zuo andern pfaffen, die dâ besament wâren: Sobna der schreiber wirt über gefüert als ain cappân. eiâ, wâ hin? treun,
BdN 197, 5 er niht und ist unperhaft und ist unwerleich. pei dem schreiber verstê wir unser prêlâten und ander pfaffen, die sint unperhaft
BdN 381, 14 dâ mit, die behüett si vor den flœhen; und welher schreibær sein tinten dâ mit seudet, waz püecher oder prief er
EnikWchr 11213 leben schier./ er sprach: ‘gewinnet mir/ einen brief, vil lieber schrîbær,/ der Urie werde swær./ schrîp dem herzogen hôchgeborn,/ daz er
EnikWchr 12181 bestrîchen gemein/ die vil grôzen stein/ dem gelîch sam ein schrîbær;/ sô ist ir dheiner sô swær,/ noch sô grôz noch
EnikWchr 25162 selb küniginne./ er liez sich niht betrâgen,/ er begund sînen schrîber frâgen,/ wan er was gewær./ er sprach: ‘die Augustînær,/ die
EnikWchr 25169 muoz haben pfenning, die sint mîn./ nû rât an, lieber schrîbær,/ wie ich pfenning swær/ gewinn; dû bist alsô kluoc./ nû
EnikWchr 25227 als ez ein Rœmær würken bat./ __Dô daz erhôrt der schrîbær,/ er sant hin zuo dem grabær,/ der diu îsen hêt
EnikWchr 25870 kan.’/ __Zehant der engel vil gewær/ sprach: ‘ginc ze dînem schrîbær:/ der hât ein pfert alsô starc,/ daz kouf umb pfenning
EnikWchr A II,343 niht diu mær/ gelouben, daz im alsô wær./ zehant der schrîber muost dar gân,/ des wolt sîn herre in niht erlân./
EnikWchr A II,348 hêt geseit./ dô der grâf diu mær/ erhôrt von sînem schrîbær,/ ich mein den grâf von Witlînsbach,/ der gie dâ der
EnikWchr A II,1229 hiezen îlen balde/ von einer stat zeinem walde/ nâch einem schrîbære_–/ daz wart im dar nâch swære_–,/ der in ein brief
EnikWchr A II,1232 dar nâch swære_–,/ der in ein brief schreip schôn./ dem schrîber wart geben sîn lôn./ dar nâch der brief wart gesant/
Eracl 1788 dô gebôt der keiser drâte/ sînem kanzelære,/ daz er die schrîbære,/ der mâterje berihte,/ daz man schribe unde tihte/ in dem
EvAug 2,18 im. vnd sammet alle di fürsten der priester. vnd di schriber des volkes. vnd vorschet von in. wo christus geborn würde.
EvAug 8,11 ivch. wan ivr gerehtikeit fliezze dann mer vber wan der schriber vnd der phariseorum. so sült ir niht ingan in daz
EvAug 15,5 lerend als der gwalt ist habend. vnd niht als ir schriber vnd di pharisei_______VII.capitel Do er aber nidergeginch von dem berge.
EvAug 16,10 gen über den se oder wazzer. do ginch zv ein schribere vnd sprach zv im. meister ich volge dir nach so
EvBerl 58,5 machten dy hoesten pristere mit den eldisten unde mit den schriberen. unde in gemeynem rate bunden sy Jhesum unde vurten [50v]
EvBerl 103,13 der lebynden, wen sy lebyn alczumale ym.’_(39) Unde etliche der schribere antworten ym unde sprochen: ‘meister, du hast wol gesait.’ (40)
GTroj 2382 rainer lib besigeltt/ Ist an dem br%:iff der gerechtekaitt/ Der schriber der raine kaitt/ Getett nie valschen strich dar an:/ Daz
HeslApk 770 obe,/ Wen her die meisterschaft wol kan;/ Ich bin sin schriber ot daran;/ Swaz her mich heizzet schriben,/ Daz laz ich
HeslApk 7006 den held vermessen/ Wel haben, der süche in da/ Und ouch niennan anderschwa.’/ Do dis kund ward in allen,/ Es begunde
HvFreibTr 4368 vil wol geladener kamerwagen/ begonden dar nâch schône gân;/ die schrîber und die capelân/ und kamerêre dar nâch riten./ gar nâch
HvNstVis 479 gruse waz so manigfalt/ Und so grůlich gestalt/ Daz alle schribere/ Und dar zuͤ malere/ Kuͤnden mit keinre geschicht/ Geschriben noch
Lanc 482, 5 freuden bi den andern gesellen. Und der konig gebot vier schribern die darzu gesaczt warn, das sie all die abentur schriben
Lanc 492, 15 lesen!’ Der konig nam den brieff und gab yn eim schriber das ern lese so er allerlutest mocht, so das yn
Lanc 492, 18 als lieb als er sin ere zu behalten hett. Der schriber uberlase den brieff von eim ende biß an das ander
Lanc 492, 22 der alweg gut und milt was, und begreiff $t den schriber in beide sin arme, da er sah das er vallen
Lanc 492, 23 leite yn in ein kamer off ein schön bette. ‘Edel schriber, was ist der mere, mag es ymant wißen?’ ‘Ay myn
Lanc 492, 27 konigin fuß siczen, dannen er uffgestanden was da er dem schriber halff. ‘Min herre Ywan’, sprach die konigin, ‘kunnent ir mir
Lanc 492, 29 sprach die konigin, ‘kunnent ir mir icht gesagen was dem schriber were?’ Desselben freget yn auch der konig und myn herre
Lanc 492, 32 mir lieb wesen mocht.’ Da gab der konig eim andern schriber den brieff in die hant und mante yn bi der
Lanc 492, 36 dem brieff geschriben sy und laßent uwer weynen syn!’ Der schriber warff dem konig den brieff in die schoß und lieff
Mechth 2: Reg. 43 der megden <FOLIO>(17#’r)</FOLIO> <N>XXVI</N>. Von disem bůche und von dem schriber dis bůches</INHALT> <KAP><N>I</N>. Die minne machet hohi in der sele,
Mechth 2: 26, 1 irdenschú hant geschriben!<ZG></VERS>/ <KAP><N>XXVI</N>. Von diseme bůche und von den schribern dis bůches</KAP> Ich wart vor disem bůche gewarnet, und wart
Mechth 2: 26, 34 «Eya herre, ich súfzen und gere und bitte fúr dine schribere, die das bůch na mir haben geschriben, das du in
NibB 2233,2 si den marcgrâven $s sâhen tôten tragen,/ ez enkunde ein schrîber $s gebrieven noch gesagen/ die manegen ungebære $s von wîbe
Ottok 22739 ouch von dannen rande/ und der von Kastel sâ./ sîn schrîbær liez er dâ/ sîne gult ze rihten ab./ manic hantvest
Parz 237,28 henden/ mans ûf die taveln setzen sach./ ieslîchem gieng ein schrîber nâch,/ der sich dar zuo arbeite/ und si wider ûf
PrOberalt 51, 39 ist.’ vil manig die sich wiz dunchent, also der juden schribær und ander ir lerær, die lesent die hiligen schrift und
PrOberalt 95, 33 wider froͤuten sich der werlt minner, daz waren der juden scriber die si diu e lerten mit den die hilig luͤte
ReinFu K, 1525 Reinhart konde wol enphan/ des richen kvniges kaplan./ «Willekvmen, edeler schribere»,/ sprach er, «nv sagt mir mere,/ Wie iz da ze
ReinFu K, 2203 er sprach,/ do er in erst ane sach:/ «Saget, edeler schribere,/ was die hvt ze swere,/ Daz ich sie vch niht
ReinFu S3, 1525 S. 7a)@/ des richin kunigis /capilan./ er sprach: «willichomen, /edile scribare,/ nv suln ir mir / sagin mere,/ wiez da ze
Rol 2246 hat tugende uil,/ er ist tůre unde maere:/ alle wise scribaere/ machten niemmir uol scribe/ die manigen tugent uon sinem libe:/ er
RvEBarl 14395 sünde vluoch./ heiz in an der lebenden buoch/ den rehten schrîber künden./ swâ er mit houbetsünden/ habe gedienet dînen zorn,/ herre

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