Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schrenken swV. (19 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| kümt, sô naiget sich der er zuo der sien und schrenket sein este zwischen ir este und ie der sien zwên | |
| daz der hailig gaist sein este, daz sint sein gâb, schrenket zwischen ir este, daz sint ir tugent in irr rainen | |
| er dick kräuzlot ist und sein est hin und her schrenkt. und dar umb bewært er auch vil geschiht, wenn in | |
| grôz unwitze,/ der daz nicht bedenchet,/ der muoz immer sîn geschrenchet/ in der êwigen nôtschrange/ unt chumt ouch nimmer danne./ als | |
| Effraîm zi der winsteren./ /Jacob die hente $s uber einandere scranchte:/ die zesewen uber Effraîm, $s die winsteren uber Manassen./ /Duo | |
| wip./ Mich wundert wes sie gedenken,/ Die den selen also schrenken/ Und selber dar zu stellen/ Wie sie sich tot gevellen./ | |
| schœne maget Blanschemanîs/ ir blanken arme criuzewîs/ vaste über einander schrenkete,/ gein herzen sie die lenkete/ und dructe sie ûf ir | |
| minn, du bist ein alter funt/ swen dû dâ wellest schrenken./ ich lob die minne zaller stunt./ Adam der tet uns | |
| ohsenzegel uͤberschrenkent sich auf den himelspitzen, also, daz von dem schrenken komen aufgerehteu winkelein, die auch rundengrozzig sein. Die stet und | |
| leut augenender uͤberschrenkt $t den ebennehter, also, daz von dem schrenken komen ungleicheu und schilhendeu winkelein oder eklein; und davon haizzet | |
| die stangen beide wâren/ ûf den helm dur liehten prîs/ geschrenket schône in criuzewîs./ /Mit dem zimiere quam gezoget/ der Sahsen | |
| löuwen, den er drûfe truoc,/ der stuonden zwêne schône gnuoc/ geschrenket drûf in kriuze wîs/ und wâren die durch hôhen prîs/ | |
| die stangen beide wâren/ ûf den helm dur liehten prîs/ geschrenket schône in criuzewîs./ /Sus quam der herzog ûzerwelt/ von Sahsen | |
| liecht!/ Irre schone schones gevider/ Und alle ires lybes gelider/ Geschrenket und geformet sin/ Lieplichen gar nach wunsches schin./ Ez moͤchte | |
| Sine reinen swankeln sytten/ Waren meisterlich gelenket./ Sin vetich, fin geschrenket,/ Waren mer dann eln lank./ Manig guldin veder clank/ An | |
| sundir bleichin/ des heiligin crûzis zeichin/ mit andâcht vor sich schrenktin/ und an dî vîende sprenktin/ unde slûgin in der zît/ | |
| und erden,/ die wurden da gelenket/ und umb di sul geschrenket;/ alsus wart er gebunden./ hei, wi sie do begunden/ iren | |
| vuze sie begunden/ an dem cruce lenken/ und uber einander schrenken;/ der eine zoch, der ander hielt,/ der dritte sie zu | |
| ketene vurin./ im waren uf dem rucke sin/ sine hende geschrenket/ und also gelenket/ mit den burnden keten./ als sie in |