Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schreiât stF. (26 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| alleine/ und eins gesteinet mit steine,/ dristunt geslagen, an der schreiat/ bobin alle ding her geledin hat,/ von valschen brudern anevechtunge./ | |
| gevangen wirt,/ Er wirt enbloͤßet aller wat,/ Geslagen bi der schriat./ Er wirt", als ich in horte sagen,/ "An daz crůce | |
| hât:/ zem êrsten er geslagen wart,/ dar nâch an der schreiât hart/ zû jungist an daz krûze gehangen,/ dô ouch sîn | |
| genûgt, daz Christ in smêher heit/ daz geiseln an der schreiât leit/ und daz swinde slahen,/ si wolden in dar zû | |
| diz verhengt,/ daz Jesus wart ummeslengt/ mit geiseln an der schreiât./ sand Augustin gesprochen hât:/ Pilatus hât gestrichen/ mit geiseln angestlichen/ | |
| nicht,/ sîn dînêr teten di geschicht,/ sô daz von der schreiât/ der juden wille wurde sat/ und lîzen ledic in dar | |
| auf in,/ das müst er betwungen tragen,/ wye er ander schrayat wer geslagen,/ so das er vor unchraft chaum gie./ ze | |
| sahen auch dy swere/ das der säldenn were/ an der schrayat het erlitenn/ mit so gedultichleichen sitenn/ das das fleisch ab | |
| dick./ er laid von marter m#;eangen schrik:/ dreystunt an der schrayat/ mit besmen man in geslagen hat,/ daz daz plůt dar | |
| reinen/ die zend uz slahen mit steinen,/ und an die schrayatt sy binden/ und daz flaisch ab in schinden./ __Die marter | |
| sy aus, so wart ein schal,/ und slüg sy ander schrayat ann,/ daz das plüt vonn in rann./ do sy nicht | |
| man in nam,/ das doch chunigenn nicht enczam;/ an die schrayat hiez er sy pinden/ mit panden vil swindenn,/ mit pleyein | |
| seiner fleischpankch sach/ daz man drey heilig mann/ slüg ander schrayat ann;/ und sach auch da pey/ daz ein junglinch stünd | |
| het geret,/ er hiez sey slahen ander stet/ ser ander schrayat ann./ da waint umb sey weib und man,/ den sy | |
| daz het geret,/ Egeas schuef ander stet/ in pey der schrayat slahen ann,/ so lang daz es weib und mann/ umb | |
| wan ez gemeinlich $t der cristenheit not ist. Swem diu schraiat erteilt wirt oder durh die zene brennen oder oren abesniden | |
| gewis man, so sol man uber in rihten mit der schreiat unde durh die zên brennen; unde ist dem vogte damit | |
| henehen; ist sin minner, so sol man in an der schreiat slahen unde durh die zene brennen. <a>109</a> Art. XLII. Unde | |
| sol in der vogt der stat ze bezzerunge an der schreiat heizen slahen. Swaer aber ze sinen tagen komen ist, laet | |
| sime schaden tages oder nahtes, den sol man an die schraiat slahen unde durh die zene brennen unde danne uz der | |
| das geschiht, der sol ez wider machen, ez si stok, schraiat oder galge. <E>Man sol ouch wizzen daz die sulzer daz | |
| begriffet man in daran, so sol man in an der schreiat slahen unde durh die zene brennen unde uz der stat | |
| buzze niht ze gebenne, so sol man in an die schraiat slahen.<kongge>[II.]</E> Art. CXXV. #F+Umbe alle kaeuffe.#F- Der $t burggrafe sol | |
| oder ander unfuge, $t den sol man drumbe an die schreiat slahen, und sol man der vorgenanten buzze cheine abe lan. | |
| und har abslahen sol oder daz man in an der schraiat slahen sol, der mack und sol#h:b#g: sich von dem rihter | |
| gebunden hât an die sûl der gihôrsam#p+%{{e#p- unde an die schraigâte $t gaistliches girihtes. daz ist in allen stetin uile hêre |