Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schrei stM. (29 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| her heizet pollex der dume/ der ist der kurste sunder schrei/ und hat nicht denne gelede zwei./ di bezeichen di demudekeit,/ | |
| slieffen alle. aber in der mitte des nahtes ist ein schrei worden seht der gespvnze chümt get vz gegen im. do | |
| zyt da vor geleſen,/ #s+Ich#s- was und #s+bin in#s- ſulchem ſcre/ Von der herten ſlege we/ Daz du dy pin vur | |
| drachen./ Der lufft muste kracken/ Von dem wilde das da schray./ Ir styme ward manigerlay./ Do er kam an das purgtor,/ | |
| Tyrland:/ Er slug im den kopf enzway./ Ydrogant vil lautte schray./ Sein stymme was als ain horen./ Appolonio dem ward zoren:/ | |
| Da von der kunig wider kam,/ Do er den grossen schray vernam./ Si wand sich schier aus dem sper/ Und lieff | |
| lide du durch der menschen liebe./ Hals slege und stozen vil,/ Schrei, smacheit ane zil/ Duͤlte du von den veigen./ Sie waren | |
| dem swanen blanc,/ der an sîm ende singet sanc:/ dîn schrei verdranc/ Sŷrênen clanc,/ der dônes vanc/ ze grunde zôch der | |
| umbe ein halbez ei./ sich huop vor im der grœste schrei/ von wîbe und ouch von kinden:/ doch wolte er niht | |
| sîn bruoder wacker/ half im die vînde stœren./ wuof unde schrei man hœren/ dô mohte ûf der plânîe./ man rief dâ | |
| ros dâ grâʒen/ und vîentlîche weien./ dâ möhte sîn von schreien/ vil manic ôre worden toup./ diu varwe ûʒ liehten schilten | |
| dâ wart vil trûrens güebet/ und michel jâmer gendet./ vil schreies wart gesendet/ ûf in die lüfte hôhe enbor,/ dur daʒ | |
| der konig dot lag, da gab er eynen so großen schrey das yn die koniginn hort und erschrack so sere das | |
| die pferd zu tode getreten $t hetten, und gab eynen schrey so sie allerlutest mocht, und sprang uff als ein mensch | |
| er sich off die fuß schmůckt und gab einen micheln schrey. Da wart das kint sere zornig und zugt synen bogen | |
| entschloß die porte, und die port gab eynen so großen schrey das sieß all die wunderten die es horten. ‘Han ich | |
| wart die port zu gethan und gab ein so großen schrey das der konig erschrack da er saß, und warff das | |
| und die port ging wiedder zu und gab einen micheln schrey. Das hort der konig alda er saß uff der bach, | |
| stach yn durch den buch; und jhener gab einen micheln schrey. Das horten die andern, die vor gelauffen waren, und kerten | |
| ist war’, sprach myn herre Gawan und gab einen micheln schrey. Sie slugen wiedder under die finde mit großer crafft, und | |
| sprach, er thete. Mit dem gab @@s@der meister einen großen schrey, und die capell wart als finster das ir dheyner den | |
| arm ab mit dem buckeler. Da gab er einen freischlichen schrey, und die andern dry kerten im mit fliß zu, und | |
| warff es alumb. Da erwachet Morg und gab einen freischlichen schrey, und der ritter lieff wiedder uß. Da ervolget yn Lancelot | |
| stach yn von dem roß. Der ritter gab einen micheln schrei und det als er in unmacht lege. ‘Ai edel ritter’, | |
| in slüege ein halbez jâr,/ er riefe niwan den selben schrei./ er het im vil nâch enzwei/ beidiu houbt und bein | |
| tal/ und lie wol balde hine gân,/ hin dâ der schrei dâ was getân;/ und alse er zuo dem orse kam,/ | |
| strik/ gegvrt vmbe die gelieben zwei./ hie wart gedienot ane schrei,/ alse mans dem Markys wol gvnde./ nv saz mit rosenrotem | |
| mit im turnieren./ Schimphen und hovieren./ Vil zúchteklich und ane schrai/ Gesellekliche zwai und zwai/ Sich kamphes underwunden./ Des sú da | |
| gůter lere vol./ Hymel und erde erzoͤgte not/ Umb Gottes schrai und sinen tot:/ Och von den grebern sunder wan/ Toten |