Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schrëcke swM. (25 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| Alle hie by ritterschaft./ Min wipliche craft/ Han ich von schreken gar verlorn .’/ Hector, der fürste hochgeborn,/ Gab ir do | |
| allen beschertt,/ So müss er lebens sin verhertt.’/ Der kaisser schreken do gewan/ Daz der kindische man/ Do ze stritte wolte | |
| gesiht sie geving,/ Daz sie sach in daz grab./ Ein schrek ir daz sehen gab:/ Sie sach zwen wol gezirte man/ | |
| fuͤßen stan,/ Ir kleit waz wiz als der sne;/ Irs schreken waz dannoch me:/ Ir antlitze waz mit wuͤnder/ Als dez | |
| so zart/ daz von giht sant Bernhart:/ ‘súnder, laus allen sreken!/ du haust getrúwe fúrsprechen,/ die so gůt, so wise sint/ | |
| stæte la’,/ Sprach dú raine gůte/ Mit vil genantem můte./ __Schreken und wunder/ Nament alle sunder,/ Die herren vil geliche/ Und | |
| ie bewæret h#;vat/ Und aber sunder mit get#;vat./ Da von schrek und wunder kam/ Inalles volk, wa man es vernam;/ Und | |
| och von froste we./ Dennocht was irs laides me/ Von schreken und von vorchten,/ Die vreisen an in worchten;/ Und lagent | |
| Vierdhalb hundert ir da was/ Indem tempel sunder./ __Da von schrek und wunder/ Mit vorchten kam in alle lút,/ Das niement | |
| was:/ ‘Und ist das volk nu umb das/ Invorchte und inschreken komen/ Wan die goͤtte inselber nút mugent frumen,/ Die so | |
| gewalt sú úbergie.’/ Do der herre das vernam,/ Vorcht und schreken er gewan/ Von allem sinem herczen/ Umb siner goͤtte smerczen/ | |
| Sprach das mort gesinde./ __Joseph, der Gottes werde man,/ Mit schreken laid und vorcht gewan/ Umb disú laiden mære/ Der valschen | |
| toten manne dort./ Der stůnd wider uf und was gesunt:/ Schreken, wunder da zestunt/ Gewunnent frowan und man/ %/Uber al wa | |
| in hoͤrent sol.’/ Do Johannes dis horte und sach,/ Mit schreken er von wunder sprach:/ ‘Dirre ist der_– mir kunte das/ | |
| wil fuͤgen ungemach!’/ Vil rede also von in beschach/ Mit schreken und mit wunder/ Von iegklichem sunder/ Und mit getrúwer ebendol:/ | |
| ir kainer do./ Nu was sant Peter gar unfro/ Von schreken und von laide,/ Die in twungent baide/ Sunderbar fúr ander | |
| Als im dar umb nút ensi,/ Gar aller vorcht und schreken fri;/ Sam es och si das selbe wort/ Das er | |
| selbe Got, von hymel kun.’/ Do Pylatus das vernam,/ Etwas schreken er gewan/ Und fragte Ihesum der mære/ Wannan und wer | |
| erkande si das/ Ir kint fúr war innoͤten was./ Ir schrek, ir jamer was so gross/ Das si vilgar wart kreftlos./ | |
| úch valle/ Die berge und úch bedekent/ Vor des laides schreken.’/ __Nu schribet hie Ignacius/ Von Marien klag alsus:/ Do Ihesus | |
| leit in an,/ Und zů Pylato er mitte gieng./ Pylatus schreken gross enphieng/ Und stůnt uf gen im wirdeklich,/ Und mit | |
| Des erschrakent die hůter sere gar/ Und vielent hin von schreken not/ Uf die erde, als sú wærint tot./ Den frowen | |
| grab./ Was trostes in der engel gab,/ Doch was ir schreke und vorchte gros./ Das tůch sú fundent ligen blos/ Indas | |
| Das grab sú fundent offen stan:/ Des wart ir hercze schreken vol;/ Von vorchten getorsten sú nút wol/ Indas grab komen | |
| Die junger stůndent und sachent na/ Mit wunder und mit schreken da./ Zwen engel sachent sú ze hant/ Bi inen stan, |