Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schouwe stF. (56 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Brun 248 ich swure,/ trut herzeliche vrouwe,/ din hals ist geschaffen an schouwe/ alsam der turm Davidis,/ der mit erkern wol geziret is./
Brun 327 du ein rose sundir dorn,/ du ein viol an der schouwe,/ du ein sonnenblik betouwe,/ du eine muter schoner libe./ ditz
Brun 2198 silberwormen undirslingen/ sint dine oren geschaffen vrouwe/ nach wundirlicher ougen schouwe./ daz ir oren weren ein offin rink,/ davon horet ein
Brun 4600 sprach: dine bein sint geschaffen/ als zwe marmelsulen an der schouwe,/ trut herzeliche libe vrouwe,/ di geleit sint alle sundir gile/
Brun 4819 eine lilege in der ouwe/ und eine phiole an der schouwe./ waz dise rede uns bedute/ daz sage ich uch vil
GTroj 3575 Die marterer durch Got storben,/ [28#’v#’a] Die bichter mit den megeden/ Mit reinen getregeden/ Sich neten Gotes hulden,/ Von disen manigen
GTroj 9007 helden kampffes rich/ Ze samen tratten sicherlich/ Vor des husses schowe,/ Da manig zartte frowe/ Hoch an ainer zinnen/ Ward ires
GTroj 11097 wol dem weize/ Der einem ieslichen kinde/ Zu kuwene waz linde./ __Diz wort also lutet./ Der weize bedutet/ Die selige cristenheit,/
GTroj 13259 genantt,/ Ir baider rich unde land,/ Da sy in lichter schowe/ Och söltte wessen frowe./ Der rede ward dü gütte/ Hartte
GTroj 13895 allen fürsten, daz sy mit wer/ Dir diennen in richer schowe!/ Sarazan und och Litowe/ Diennend dir one schwer./ Astroyen und
GTroj 14004 ainem morgen gar früg/ Ecuba, dü frowe,/ Blicktte mitt jomers schowe/ Die vil laiden geste,/ [240#’r] Der mütt unmassen veste/ Waz
GTroj 17452 arbaitt/ Wart dem jungen beraitt./ Pictorie dü frowe/ Mitt wiplicher schowe/ Trucktte in nach an ieren lip./ Daz minekliche raine wib/
GTroj 19122 es erbarmen ./ Daz manig schönne frowe/ Müss pr%:iffen jomers schowen!/ Ze füss ir baider sturm ergie,/ Man saitt daz zwen
GTroj 20407 so man saitt,/ Der ie genendenkliche straitt./ Von des jomers schowe/ Verdarb des wunsches frowe,/ Als es dü trüwe ir gebött,/
HeslApk 7489 vorder treit,/ Allez daz ie leit geleit,/ An unses herren schowe,/ Grunent vor alle owe,/ Suzet vor alle blumen/ Die mensche
HeslApk 8219 vor im vorlischen/ Und immer grunen und vrischen/ Vor gotlicher schowe/ [63#’r#’b] Sam ein naz ligende owe./ __Vornemet vremde geschichte./ #s+Vor
HeslApk 13742 by den tagen,/ Da von sol man beginen sagen./ Agmonen und Atrides,/ Mennolaus uff jomers mesz/ Sich h%:iltten umb daz raine
HeslApk 15867 todes angist,/ Daz doch ein groz getwang ist/ In tagelicher schowe,/ Noch des abisses drowe,/ [121#’r#’b] Noch in die Gotes zeichen/
HeslApk 16909 sie beswerten,/ Die cristenheit beherten./ __Hir treit ouch an der schowe/ Die kunigin unser vrowe/ Der cristenheite zeche wol,/ Wen an
HeslApk 18066 loblichem sitten.’/ Hundertt rosse gar unbetrogen/ Wurdentt dem helden für gezogen ./ Uss den allen er do/ Ain rosse erkosse unmassen
HeslApk 18823 verzagen/ Sol durch kainer hande dro./ Ich waiss mine heren so/ Daz üch stritt nitt si versagtt:/ Ich gesach sy nie
HeslApk 22328 Der fürste fragett in der mer/ Was sines gewerbes wer./ Er sprach: ‘here, mich hatt gesantt/ Amor der künge her in
KLD:GvN 4: 1, 5 vogellîne süezer sanc!/ bluomen, loup, diu beide/ stânt in manger schouwe,/ diu der kalte winter hiure mit sîm froste twanc. dien
KLD:UvL 12: 5, 4 danne ir genâde gebâre./ trôst mîner jâre/ daz ist ir schouwe, $s si frouwe, $s zewâre:/ mich sol ir lachen $s
KvWTroj 4533 umbe sich,/ dâ manic valte wunderlich/ stuont an in fremder schouwe./ gescheitelt als ein frouwe/ was der selbe wîssage./ versliʒʒen het
KvWTroj 32634 daʒ rôte velt gespreit/ von silber manic vrouwe./ in wunneclicher schouwe/ bekâmen die zwô rotte dar./ ouch hete sich diu sehste
NvJer 9754 nâch vîentlîchir âchte/ unz an daz dorf Girmowe./ In werlîchir schouwe/ begeintin in dî Samin dâ/ und legtinz in sô nâ,/
NvJer 13737 gevangnin gên,/ sî hêttin in der luft gesên/ mit offinlîchir schouwe/ dî allirschônste juncvrouwe,/ dî î ûf erdin wêr irkant;/ dî
NvJer 21533 gotis grabe/ kegn Jêrusalem sich hûb,/ dâ er mit leidir schow intsûb,/ wî dî dît unreine/ in manchirhande meine/ besulwte unde
Ottok 21433 bischolf aldâ./ bî des zîten Krackouwe/ was in solher êren schouwe,/ daz dâ ein kunic schône/ truoc zepter unde krône/ und
Ottok 66462 end diu sprâch/ und der tac ze Stockerouwe./ in hôchvertiger schouwe/ sach man die jungen herren dâ./ daz gerou etlich hernâ./
Pass_I/II_(HSW) 3730 man in queln sach./ Alsus was di vrouwe/ in jemerlicher schouwe/ mit grozem leide uberladen/ durch ires lieben mannes schaden./ nach
Pass_I/II_(HSW) 18371 hi bevor,/ den sin vernumft truc enpor/ in des geistes schouwe./ Maria, reine vrouwe,/ in dime kuschen licham/ zweierhande want bequam,/
Pass_I/II_(HSW) 18440 wit und wi breit/ muz wesen, edele vrouwe,/ in lustlicher schouwe/ din werdekeit und din loben/ in dem himel dar oben/
Pass_I/II_(HSW) 30917 Jerusalem ein dinc geschach,/ daz sich witen erbrach/ an jamerlicher schouwe./ da was ein edele vrouwe,/ di eteswenne riche was/ und
Pass_I/II_(HSW) 39875 gebot./ die tuvele heten iren spot/ an ir mit lieber schouwe./ Martha di gute vrouwe/ was betrubet sere/ umb di groze
Pass_I/II_(HSW) 40308 daz sach ouch dise vrouwe./ so was si bi der schouwe,/ do man nach tode in begrub./ vil vru si sich
Rennew 9126 dir gezemen./ __Maria, vil suͤze vrawe,/ tu dine vil reine shawe/ an disem weisen cleine!/ dine genade im besheine/ gein im
RvEAlex 3253 und reht./ von Kemenât her Albreht/ des kunst gert wîter schouwe./ her Heinrich von Lînouwe/ hât ouch vil süez arbeit/ an
RvEBarl 3217 anderstunt geborn/ und ze kinden gote erkorn/ ze sîner süezen schouwe/ mit des heilegen geistes touwe,/ daz uns reinen unde niuwen/
RvEWchr 2442 dú in des tagis lieht benimt/ und der lant marcke schoͮwe./ __ Von der grozin Tůnoͮwe/ untz an das hohe mitil
RvEWchr 18420 durh spehen/ ob das zeichen wer beschehen/ nach sines willen schowe./ do sach er das von towe/ das lant was alles
RvEWh 551 die werden wip,/ Menegen werlichen lip/ Brahte in des strites schoͮwe/ Sines herzen vroͮwe/ Die im sin hohgemuͤte/ Croͤnde mit ir
RvEWh 2225 Und Blancheflurs berihte./ #;vOch w#;eare úwere getihte/ Komen in besser schoͮwe/ Mit dem von Linoͮwe,/ Der Ekkennes manhait/ Hat getihtet und
RvEWh 3720 Den wunsch, des wunsches wunnen cranz/ Und aller schoͤne sunnen glanz, $[*3*schoͮwe D$]/ Der welte lop, der s#;ealden pris,/ Der oͮgen wunne
RvEWh 5797 Da was niht wan ,dringa_drinc/ Da bi! halt us! la schoͮwen/ Die ritterschaft, die vroͮwan!’/ Da was ain ritterlich gedranc/ Und
SHort 1590 daz kint bestrichen/ mit gnaden richem towe./ ist dirre zartun schowe/ soltu die maget bitten/ daz si mit irem titen/ es
SHort 3786 lip erfúhtet/ mit gnaden richem tow./ si sint in steter schowe/ der gotlichen gůti./ sus nayget ir gemuͤti,/ si mag noch
SHort 6084 reht erzogen sint./ __Des werden herren frowe/ in hoher eren schowe/ zuht, erbarmd, milti, scham/ mit demůt in ir hertze nam./
SM:EvS 1: 7, 5 worte/ tougenlîch kan in gegân/ Zuo dir gar dur reine schouwe,/ die er vant an dir, o frouwe,/ aller tugent ein

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