Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schônen swV. (80 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

BdN 432, 12 ist in leiden, der iren namen êrt. wer der gerten schônt, der hazt daz kint. ich hân in meinen sünden die
EnikWchr 6754 leben gewinnen an./ und wær, daz ich der hôchzît/ niht enschônt an diser zît,/ dû müesest hie mit nœten/ dînen lîp
Erz_III 36, 179 daz retet die zuht der jugent./ ein gewissen man der schonet din,/ wider tumbe solt du senfte sin./ lobe niht ze
Erz_III 190, 157 in dester baz;/ sonen weiz dort niemen umbe waz/ im schoͤnen in vremden landen./ des wirt da siner schanden/ so ungefugeliche
EvBerl 39,13 dy Juden czu totene, wen her nicht alleyne des suntages schonete, sundir her sprach daz got syn vater [33r] were unde
Gen 218 sô grûlich $s iz newidersitze dich./ /Lewe noch einhurne $s scône sîneme zorne:/ swenner dich ferneme $s sîne grimme er hine
GTroj 10661 Mitt vil ellentlichen sitten/ Gar frölichen ze samen ritten./ Agemennon schonnen began/ Der frömden geste tugend san,/ Die durch sinen willen
Herb 1125 wurme vn2de man?/ Die wil im daz har bran,/ Dannoch en=schont er sin niht:/ Den wurm er alle1n zv|scriet/ Vn2de sluc
Herb 1461 Castore1n er vf hilt,/ Sine1n schilt er im zv|spilt./ Do en=schon er sin niht:/ Mit dem swerte er im schrit/ Durch
Herb 3848 niht mere./ Ez gezimet wol miner krone1n,/ Daz ich boten schone."/ Her zv sprach eneas,/ Der da nahe bi was/ "Sint
Herb 5019 da vo1n lice/ Den kvnen merionem./ Er wolde sin niht schone1n./ Sie sluge1n sich vm den creiz/ So sere, daz in
HeslApk 672 so getaner underscheit/ Daz wir der drier personen/ Suln eweclichen schonen,/ Daz wir der namen nicheinen/ Weder grozeren noch cleynen,/ Noch
HeslApk 2120 gebot nu zubrichet,/ Und her deme lonet/ Der siner hulden schonet;/ Wen Got tut jenes und dit./ Daz swert hat zweierhande
HeslApk 15424 Sin von gantzen trüwen,/ Und lausse dich nitt rüwen/ Daz du her bist bekomen!/ Die miltten rainen und fromen/ Soltu enpfachen
HvNstAp 12450 Payde hend und fusse./ Das spil ward gar unsusse./ Doch schante ir der von Tyrland/ Weder an fuß oder an hant./
Kchr 12288 ich dir niht gelônet,/ dû mahtest doch mînes trehtînes hân gescônet!’/ $sSi sprach: ‘nû bin ich ain ellendez wîp,/ verworht hân
Kchr 15449 leben gân.’/ $sDiu frowe rewainde harte,/ si sprach: ‘hêrre, nû scônet iwer worte!/ gehaltet iwer êre!/ ich vurhte vil sêre,/ ich
Kreuzf 1865 under in,/ und ouch wâ sie û zu râme sîn,/ schônet ir niht, wan sie vînt/ garlich unser helden sint.»/ dem
Kreuzf 7307 im leides iht,/ er entweich ime. der andern niht/ ern schônte, waz im der wider reit,/ mit den als ir vînt
KvHeimHinv 537 wider,/ mîn trûtgemahel, und lege dich nider,/ ich wil dîn schônen dâ mite./ dû enstirbest niht nâch menschen site;/ der tôt
KvHeimUrst 622 sîn selbes sage/ als dirre hie ze stæte giht:/ ern schônet deheiner hôchzît niht./ diu schrift uns daz lêret:/ der die
KvHeimUrst 1716 ez hie stât/ sîner arbeite lônen./ sîn ensol hie niemen schônen./ und enlât iuch niht bewegen/ die mînes ambetes hie phlegen,/
KvWLd 13, 26 müge: dêst mîn rât./ swer mit stæte diene dir, des schône;/ hilf im sorge binden. $s vint/ die dich vinden; $s
KvWTroj 25689 man, der strîtes gert./ sîn edel und sîn kürlich swert/ enschônte weder dis noch des./ und dô der helt Ulixes/ den
KvWTroj 39807 ros/ ûf dem gevilde grüene,/ wan Trôilus der küene/ der schônte weder dis noch des./ ein künic hieʒ Poestes/ und was
KvWTroj 42526 hân gesprochen ê,/ wan daʒ si huoben die fluht./ dô schônden dur manlîche zuht/ und dur wîplichen namen/ den werden reinen
Lanc 279, 15 waren sere beengstet, nochdann vertrug yn der gůt ritter und schonet ir wo er mocht. Da er sie uber die lecz
MarlbRh 23, 1 dat reine lamp,/ dat durch mich quam in disen kamp!/ //Schonet, schont, unmilde man,/ disen man, de niͤ schult $’n gewan!/
MarlbRh 23, 1 reine lamp,/ dat durch mich quam in disen kamp!/ //Schonet, schont, unmilde man,/ disen man, de niͤ schult $’n gewan!/ of
MarlbRh 23, 3 unmilde man,/ disen man, de niͤ schult $’n gewan!/ of schonet doch dit vröwelin,/ der diͤ slege machent groʒe pin!/ ir
Mechth 2: Reg. 40 <N>XXV</N>. Von der klage der minnenden sele, wie ir got schonet und entzihet sin gabe. Von wisheit, wie dú sele vraget
Mechth 2: 25, 1 <KAP><N>XXV</N>. Von der klage der minnenden sele, wie ir got schonot und enzihet sine gabe. Von wisheit, wie dú sele vraget
Mechth 2: 25, 9 Wie we mir denne na dir si,/ als du wilt schonen min,/ das moͤhten dir alle creaturen nit vollesagen,/ ob si
Mechth 2: 25, 61 Darumbe ie hoher minne, ie heliger marterer.»</ZG>/ <ZG>«O herre, du schonest alze sere mines pfůligen kerkers,/ da ich inne trinke der
Mechth 3: 18, 10 were schiere sin lip benomen. Darumbe můs ich der lúten schonen, die so lihte ze valle koment. Die lan ich striten
Mechth 5: 29, 27 bin durkuͤne als ein vliege und valle ie zů. Ich schonen niemannes, núwen der sich mit tugenden weret, der blibet unbesweret,
Mechth 5: 30, 14 an lit, vrowe, aller min trost. Owe miltú gottes minne, du schonest min alze sere, das clage ich iemer mere. Minne, din
Mechth 7: 8, 15 dienet, die allerliebeste si. Do sprach er: «Ich můs din schonen an der bruchunge beide din und min.» Die bruchunge ist
NibB 496,4 den sînen kamerære $s wold$’ er niht slahen tôt;/ er schônte sîner zühte, $s als im diu tugent daz gebôt./ Mit
NvJer 18169 quâmin an/ und bî in dâ wontin./ Nicht sî joch inschôntin./ Vunden sî der Walhin wîb,/ den dâ swangir was der
NvJer 21132 ein jâr vorgînc./ Darnâch in der tôt bevînc,/ der nîmandis schônen pflît./ Zu Colmensê sîn lîcham lît/ in dem tûme begrabin./
Ottok 812 herren,/ daz er in dâ mit lônte/ und der Walhe schônte,/ die noch an dem Prinzen wâren./ des begunden si mit
Ottok 22667 mîner dienste habt gelônt./ wolt ir an mir niht hân geschônt/ kunic Ruodolfes, der mich sant/ iu ze dienst her in
Parz 202,4 mâze ie sich bewarte,/ der getriwe stæte man/ wol friwendinne schônen kan./ er denket, als ez lîht ist wâr,/ "ich hân
Parz 415,21 laster ist uns gar ze fruo./ kunnet ir niht fürsten schônen,/ wir krenken ouch die krônen./ sol man iuch bî zühten
Parz 715,28 beiden/ diu minn mac wol gelônen./ du solt froun êren schônen,/ und lâz mich sîn dîn dienstman:/ ich wil dir dienen
Parz 719,25 unminne grôz?/ ein ieslîch künec mîn genôz/ mîn gerne möhte schônen./ wil er nu mit hazze lônen/ ir bruoder, diu in
Parz 811,14 wîten anderswâ/ dâ wîb im diens lônden/ unt sîns prîses schônden,/ Gahmurets sun von Zazamanc/ den dûht ir aller minne kranc./
Parz 816,30 gerne rechen/ den widersatz des hôhsten gots/ und mit triwen schônen sîns gebots."/ //___"Swâ von ich sol die maget hân,"/ sprach
Pass_I/II_(HSW) 22162 ez im behagete./ dar an wart im gelonet./ Pauli wart geschonet,/ wand man im erhaften tot/ mit dem halse abe erbot,/

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