Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schône Adv. (58 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ê gespart,/ wie wol daz nû gedienet wart/ und wie schône er sîn genôz!/ wan in vil lützel des verdrôz/ swaz | |
| sîn,/ daz er im triuwe tæte schîn/ und im kæm schôn und sicherlîch/ zuo sîner hôchzît, diu wær rîch./ daz lobt | |
| wært ir schœner dann Absolôn,/ mîn minn ist iu versaget schôn./ ich wil iu sîn gar ze rein./ ez müesten ê | |
| rittern sprach:/ #.:nû suln wir in ze lône/ emphâhen vil schône./ wir suln mit rehte einem man/ derz sô wol gedienen | |
| ir vreude sus grôz./ zen vrouwen si giengen/ die si schône emphiengen./ dâ was diu handelunge guot./ dar zuo vreuwete in | |
| von Etelburc die schefte,/ geverwet ze ritterschefte./ sîn helm gezieret schône:/ ein engel ûz einer krône/ von golde geworht schein./ wâpenroc | |
| der kêre dar an sînen sin/ daz er in emphâhe schône,/ daz ich ius immer lône,/ den aller tiuristen man/ des | |
| schiere besant:/ der bote brâhte in zehant./ nû wart er schône emphangen./ besunder wart gegangen/ in eine kemenâten,/ dâ si in | |
| wære,/ nû enbrâhte siz niht ze mære./ si truoc ez schône, daz ist wâr,/ unz an sîn vünfzehende jâr./ Nû hete | |
| ist ir ze dienste niht leit;/ sînen lîp habe er schône/ nâch der minne lône,/ er sî zühticlîchen balt./ die tugent | |
| ganzem sinne/ und ûf genâde der minne/ dienete ie vil schône,/ und beleip mit swachem lône, / danne daz ieman habe | |
| jener niht entuot/ der stæte ist und wol gemuot./ vil schône der entsprenget,/ als im state verhenget,/ mit vil bliugen siten,/ | |
| ritterlîchen schar/ und an manger vrouwen clâr,/ die dâ gefeigetieret,/ schône und wol gezieret/ brâchten engelischen schîn/ aldâ zu Karke mit | |
| Lovelîn,/ an dem vil hôer êren lac,/ der inren geste schône pflac;/ der ûzern geste über al/ pflac Kâedîn und Kurvenal./ | |
| dar./ die nam der knappe und wart vrô,/ dem hêrren schône dankte er dô;/ hin gâhte der kurteise/ ûf sîne wegereise./ | |
| wol gewâpent was,/ sîn ros verdecket, als ich las,/ was schône, daz man im dar zôch;/ ebenstarc und vollenhôch/ was ez | |
| dem walde über al,/ des schôz in vil dâ Kurvenal;/ schône er ez briet unde sôt/ und lôste sie von hungers | |
| het gerüemet sich,/ daz in Isôt sô minnenclich/ und verre schôner konde hân/ den etlîch wîp iren man./ //Tinas der gap | |
| ein hundelîn,/ daz hundel sî gewesen sîn,/ daz habet ir schôner durch in,/ den etelîche vürstin/ handelt unde haben kan/ mit | |
| helffant ritten dan/ Vier und tzwaintzig spilman,/ Di clungen alle schone/ In ainem geleichen dane./ Pey der frauwen helfant rayt,/ Der | |
| des fröuwen er./ Sibilla wart swanger und gebar/ einen sun schônen gar,/ Wilhalm man ouch toufte in./ der vater sich fröute | |
| hôher art/ von Lilingen geborn ein ritter gût,/ des lîbes schône, menlich gemût,/ des gûtes arm; zu man kôs in/ von | |
| tête herte./ als er ie hôher kost phlac,/ der lantgrâve schône lac,/ und ouch die mit im dâ wâren,/ in rîchen | |
| himelrîche./ __Die tûren Duringe/ al umme zeinem ringe/ sie hêten schône sich geleit,/ âne hôchvart, in voller manheit,/ sie wâren âne | |
| ir amîen/ sie nach minne geldes lône/ hêten ûz berihtet schône,/ kostlich, nâch rîcheit wirde,/ ir helme, ir zimierde,/ ir schilde | |
| moht wol sîn;/ ander begebene ritter gar,/ sie fûrten eine schône schar/ alsô gewaldeclîche,/ riten fûteren tagelîche./ __Dô des nu vil | |
| wol mit der wârheit er daz sprach,/ wie daz er schôner mensche nie/ gesehen noch hât erkundet ie./ alsô des lîbes | |
| getorste/ mit schœne z’in gemâʒen;/ dâ von si z’obrest sâʒen/ schôn und gewalteclîche dô./ daʒ eine was frô Jûnô,/ diu rîcheit | |
| an in geleit/ von aller hande dinge,/ daʒ einem jungelinge/ schôn unde sæleclichen stât./ het er getragen rîche wât,/ sô wære | |
| nâchkomen/ gewinnen sîn êr unde fromen.’/ Antwürte bôt im Hercules/ schôn unde hovelichen des,/ wan sîn lîp was zühten vol./ ‘herr | |
| si ir willen mit,/ daz von in der alte sit/ schône wurd behalten,/ sô müeste man ir walten/ mit liebe und | |
| stechen/ tet man im vil gedon,/ wand des kuniges helm schôn/ ûf sînem houbt erlûhte./ dâ von si alle dûhte,/ daz | |
| guot/ //XVI. nû truoc des landes krône/ in den zîten schône/ der mehtic kunic Wenzlâ./ einen sun het er dâ/ vil | |
| ir guote kleider an,/ diu besten, diu man moht gehân./ schôn und êrlichen/ wîst man die minniclichen/ von der burc herab./ | |
| im gelegen wær diu stat./ kunic Ruodolf die boten hât/ schône unde wirdiclichen,/ ez liez in nihtes entswîchen;/ swes si einez | |
| und begunden in ûf bâren/ als man ein bischolf sol;/ schône unde wol/ hiez man in besingen./ datz Ertfurt in Düringen/ | |
| waz er darzuo tuon solt./ von Trigou grâven Arnolt/ er schône vertigen hiez;/ doch sô getânen geniez,/ als er gewinnen sich | |
| was genennet/ Karral von Mondodone./ daz er kam gevarn so shone,/ des twang in werdiu minne./ swa minne twinget sinne,/ die | |
| leit sin houbit in ir schoz/ und růwet bi ir schone,/ ir kúschekeit ze lone:/ sus vahet man in uf der | |
| die T%.yras/ der von Japhet geborn was,/ mit namin stifte schone;/ und S%.ydonie, dú von S%.ydone,/ Canaanes sune, gemachet wart/ an | |
| schoͤni irchant./ Rachel dú schone was genant,/ dú gein Jacobe schone gie./ mit grůze si in wol empfie/ und vragtin wer | |
| das geschach,/ si kamen da Josep si sach,/ und stůndin schone fúr in./ als er gesach das Benjamin/ was mit in | |
| als ez lerte des landiz sitte./ Joseph nam do vil schone/ zem kúnege Pharaone/ urlop: er fůrte sa zehant/ in terra | |
| unde seiten gar/ dú rehte mere von der schar:/ wie schone si Raab empfie,/ wie minnecliche si si lie,/ wie si | |
| der viende lant./ do teilte sine lant zehant/ lieplich unde schone/ glich mit S%.ymeone/ der ellenthafte Judas,/ wan S%.ymeon an strite | |
| in niht ze verre./ Got unser aller herre/ erschein aber schone/ des nahtes Gedeone/ und sprach zů im: ‘du solt gan/ | |
| spil/ von vroidin suͤzir leichin vil/ und grůzte ir vater schone mite/ durh die vroͤderichin site/ das im dort so wol | |
| in gie,/ sinir zuht er si geniezen lie/ und stůnt schone uf von sinir stat./ nah grůze er si sizzen bat/ | |
| sagt mir,/ von waz materie habt ir/ hie gemâlt alsô schône.”/ er sprach: “daz ist von Sâlomône/ und von sînem vater | |
| sol./ dar ûf satzt er sîn kefsen gar,/ die wâren schône goltvar./ dâ stuonden inne steine,/ die wâren alle gemeine/ kristallen | |
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