Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schiuhen swV. (95 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Ägidius 426 steine/ gewerfen mochte:/ daz gebot min trechten./ sie giengen allinthalben/ schivhende in den walde,/ sie ne wisten war daz tier kvͦmen
Ägidius 1143 uiant virwiez./ daz cruce her uor sih tete,/ den tuuel schuhte her ce stete,/ her hiez in uaren virwazen,/ daz her
AHeinr 422 lâst/ und von mir niene vliuhest./ swie dû mich niht enschiuhest,/ swie ich niemen liep sî wan dir,/ swie vil dîns
AHeinr 1479 vor kurzer stunt/ was vil ungenæme,/ den liuten widerzæme./ nu enschiuhet mich man noch wîp;/ mir hât gegeben gesunden lîp/ unsers
BdN 230, 13 der geir alliu âs und allerlai gefügel angreift, dar umb schäuht er der strick niht und der vâchvallen. Ambrosius spricht, daz
BdN 373, 4 mit der prunst an der stat, wenn man die slangen scheuht. Jacobus Aquensis der pischolf spricht und sagt ain ander sach,
BdN 421, 15 daz epilencia haizt. die kroten ezzent gern salvei, aber man scheuht si dâ von, der nâhent rauten dâ pei setzt. daz
BdN 432, 24 varb sei. der stain hât die kraft, daz er vergift schäucht und den durst lescht und daz gesiht nert und den
BdN 434, 9 sterkt er gegen seinem veint und vertreibt üppig træm und schäuht und melt die vergift. man spricht auch, daz er switz,
BdN 437, 27 aber niht sô gar lieht sam der carbunkel, und der schäuht der vinster niht in der naht; er ist im auch
BdN 442, 18 stain durchport ist und daz vensterl durchfüllt mit eselshâr, sô schäuht er die pœsen gaist und verjagt si. man schol in
BdN 445, 33 und lengt im daz leben. er verstelt daz pluot und schäucht vergift und sichert den menschen vor smerzen. wer daz kraut
BdN 447, 21 alsô ist auch der elider in geleicher weis. der aitstain schäuht die pœsen gaist, und wenn die pœsen gaist redent durch
BdN 449, 3 ist. ist der mensch käusch der den stain tregt, sô schäucht er die fiber und die wazzersuht von im. er hilft
BdN 457, 31 der zungen siehtum und gesetzt swulst und hailt swern und schäuht den grausamen siehtum, der daz antlütz negt und haizt ze
BdN 463, 10 sein rauch hilft den swangern frawen in der purt und scheuht die slangen. der êrst zaher, der von der viehten fleuzt,
Brun 1998 durch daz wart si Joseph getruwet./ min munt vil kleine schuwet/ zu sprechene di sebende rede,/ des bite ich orlob und
Daniel 5693 An den tuvel er dich wol/ Richet, wand er sie schouchit/ Von dir unde vertouchit/ Sie gar mit iren kinden/ Dort
Er 9808 ir ambet alle tage./ rehte alsam der hase en jage/ schiuhet sîne weide,/ sô vluhen si daz von leide/ daz si
Erz_III 41, 237 daz Got den rechten wil geben./ des wil ich dich scheuhen me./ in diner vreude lit ein we/ daz kein ende
Erz_III 106, 95 von so michel rouch gat/ daz uns der groze Got scheuhet/ und daz hus dar umbe fleuhet./ Der trouf der Got
Erz_III 178, 445 schamen/ stirbest du an ritters namen./ sit du ritters namen scheuhest/ und den durch bosheit vleuhest,/ sonen solt du kein swert
Erz_III 186, 66 doch gewinne ichz umb drizick wol./ swaz man an rossen scheuhen sol,/ dem ist niht dar an als umb ein har./
Greg 2761 unz an sînen tôt./ spilnde bestuont er dise nôt./ er schûhte âne mâze/ die liute und die strâze/ und daz blôze
Herb 4525 niht verwinde1n/ In mime kvnicriche,/ Swer so zegeliche/ Disen strit schuhit/ Oder hinnen fluhet."/ Vnder des gesach er einen mor,/ Eine1n
Herb 9437 drouwet ir gebere./ Ir ouge mich fluet,/ Ir mvnt mich schuet,/ Zv mir zornet ir ganc./ Des ist leider vil lanc,/
Herb 13937 nam,/ Ob sin halsberg zv|reiz:/ Er en=wolde strit noch creiz/ Schuhe1n durch sine1n halsberg./ Er vbete ritterliche werg/ Mit heldes handen./
HeslApk 8738 waz daz ein groze gute/ Daz Got des vleisches nicht schute,/ Sint her iz von broder erden/ So brode liez gewerden/
HeslApk 13250 //Und missetat wil selben tuen,/ Des predigen muz die werlt schuen./ __#s+Der erste engel bliez sin horn,#s-/ Do wisete Got sinen
Himmelr 10, 26 $s uf ze sich ziuhet/ unde machet, daz er $s sciuhente intfliuhet/ elliu dei scedelichen $s oblectamenta carnis,/ al da nach
HimmlJer 139 ain gras./ der tiuvel dannen fluhet,/ den selben stain er scuhet,/ swa er lit oder stat/ od in der mennischi hat/
Kchr 11692 ûz gan,/ ob ich dîne hulde mahte hân./ vil harte sciuhet mich diu vorht,/ daz ich daz houbet habe verworht,/ ich
Kchr 12534 mir niht verzîhen:/ er mac dich an der bîhte wol sciuhen’./ Er sprach: ‘wie solte mich sciuhen der man?/ want ich
Kchr 12535 an der bîhte wol sciuhen’./ Er sprach: ‘wie solte mich sciuhen der man?/ want ich niene gewan/ nehainen man sô tiuren,/
KLD:Kzl 16: 6,16 mich daz genützen?/ mir sint die herren milte niht,/ mich schiuht ir guot sam wildiu krâ den schützen./ //Gelücke, wol man
KLD:UvL 16: 3, 2 schilt wil mit zühten vil baltlîchez ellen:/ er hazzet, er schiuhet Schand unde ir gesellen./ got niht enwelle daz man bî
KvHeimHinv 5 volget dem wilde/ walt und gevilde./ ich wæne er wênic schiuhe/ slihte oder riuhe,/ ebene, berc oder tal./ sîn chriegen machet
KvHeimUrst 384 schirt/ und zuo der vleischbanc ziuhet./ die marter ez niene schiuhet,/ ez lîdet swîgende den tôt./ daz bezeichent sîne nôt/ –
KvWLd 1,166 alsô enphienc uns unde wider gebar/ dîn touf, der sünde schiuhet./ dîn heilec tou wart uns gesant,/ daz grüene machet unser
KvWLd 2, 5 von ir helfe sich enthielt:/ daz man ir süeze minne schiuhet/ und ir vil minneclichen lîp,/ und aller fröude sich enziuhet/
KvWLd 15, 55 $s ûf der erden,/ frouwe, ob ich $s ze lange schiuhen muoz/ dich unde dînen werden gruoz?/ du solt mir des
KvWLd 32, 87 ze tôde an fröuden snîdet,/ dur daz die werden ungelücke schiuhet unde mîdet./ wol im der haz dur sîne sælde von
KvWTroj 34765 stehelîn/ dem orse zuo dem mûle sîn,/ daʒ eʒ begunde schiuhen/ und sich niht langer diuhen/ noch trîben ûf Pârîsen lieʒ./
KvWTroj 38479 wan brichet keine triuwe an ime,/ der stæte und êre schiuhet/ und sîne âmîen fliuhet,/ als ich die minne hân geflohen./
Litan 153 enslefes vnde weckes,/ du enthullis vnde deckes,/ du lockis vnde scůhes,/ du wonjs vnde fluhis,/ du zvhis vnde brůtis,/ du sterkis
Macer 5, 19 weder vremde wasser zu trinkene noch vremde luft unde bose schůwen. // Plantago heiset zu důte wegebreit. Di ist zweierhande, di
MarlbRh 3, 29 dich liͤflich sine guͤde./ niͤ$’n mocht he noch enwold dich sch#;iuen/ in dinen vröuden, in dim r#;iuen./ so gerne wand he
MarlbRh 7, 17 in beruͤrt, he is selich./ al böse hitz diͤ sele sch#;iuet,/ diͤ under dis boums schaden vl#;iuet./ //Sin beschirmung is sin
MinneR_409 323 rechten trůwen/ ind by der wairheit bliven./ dair moeten velscher schůwen./ sus salman sy verdriven./ vort sprach vroů Bescheidenheit:/ woldes dů
MinneR_481 102 over den hon,/ soe das sy nie wonnen daz/ si schuweten alder werlit has./ ir loep were nit zu grunden/ met

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