Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schiuhen swV. (95 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| steine/ gewerfen mochte:/ daz gebot min trechten./ sie giengen allinthalben/ schivhende in den walde,/ sie ne wisten war daz tier kvͦmen | |
| uiant virwiez./ daz cruce her uor sih tete,/ den tuuel schuhte her ce stete,/ her hiez in uaren virwazen,/ daz her | |
| lâst/ und von mir niene vliuhest./ swie dû mich niht enschiuhest,/ swie ich niemen liep sî wan dir,/ swie vil dîns | |
| vor kurzer stunt/ was vil ungenæme,/ den liuten widerzæme./ nu enschiuhet mich man noch wîp;/ mir hât gegeben gesunden lîp/ unsers | |
| der geir alliu âs und allerlai gefügel angreift, dar umb schäuht er der strick niht und der vâchvallen. Ambrosius spricht, daz | |
| mit der prunst an der stat, wenn man die slangen scheuht. Jacobus Aquensis der pischolf spricht und sagt ain ander sach, | |
| daz epilencia haizt. die kroten ezzent gern salvei, aber man scheuht si dâ von, der nâhent rauten dâ pei setzt. daz | |
| varb sei. der stain hât die kraft, daz er vergift schäucht und den durst lescht und daz gesiht nert und den | |
| sterkt er gegen seinem veint und vertreibt üppig træm und schäuht und melt die vergift. man spricht auch, daz er switz, | |
| aber niht sô gar lieht sam der carbunkel, und der schäuht der vinster niht in der naht; er ist im auch | |
| stain durchport ist und daz vensterl durchfüllt mit eselshâr, sô schäuht er die pœsen gaist und verjagt si. man schol in | |
| und lengt im daz leben. er verstelt daz pluot und schäucht vergift und sichert den menschen vor smerzen. wer daz kraut | |
| alsô ist auch der elider in geleicher weis. der aitstain schäuht die pœsen gaist, und wenn die pœsen gaist redent durch | |
| ist. ist der mensch käusch der den stain tregt, sô schäucht er die fiber und die wazzersuht von im. er hilft | |
| der zungen siehtum und gesetzt swulst und hailt swern und schäuht den grausamen siehtum, der daz antlütz negt und haizt ze | |
| sein rauch hilft den swangern frawen in der purt und scheuht die slangen. der êrst zaher, der von der viehten fleuzt, | |
| durch daz wart si Joseph getruwet./ min munt vil kleine schuwet/ zu sprechene di sebende rede,/ des bite ich orlob und | |
| An den tuvel er dich wol/ Richet, wand er sie schouchit/ Von dir unde vertouchit/ Sie gar mit iren kinden/ Dort | |
| ir ambet alle tage./ rehte alsam der hase en jage/ schiuhet sîne weide,/ sô vluhen si daz von leide/ daz si | |
| daz Got den rechten wil geben./ des wil ich dich scheuhen me./ in diner vreude lit ein we/ daz kein ende | |
| von so michel rouch gat/ daz uns der groze Got scheuhet/ und daz hus dar umbe fleuhet./ Der trouf der Got | |
| schamen/ stirbest du an ritters namen./ sit du ritters namen scheuhest/ und den durch bosheit vleuhest,/ sonen solt du kein swert | |
| doch gewinne ichz umb drizick wol./ swaz man an rossen scheuhen sol,/ dem ist niht dar an als umb ein har./ | |
| unz an sînen tôt./ spilnde bestuont er dise nôt./ er schûhte âne mâze/ die liute und die strâze/ und daz blôze | |
| niht verwinde1n/ In mime kvnicriche,/ Swer so zegeliche/ Disen strit schuhit/ Oder hinnen fluhet."/ Vnder des gesach er einen mor,/ Eine1n | |
| drouwet ir gebere./ Ir ouge mich fluet,/ Ir mvnt mich schuet,/ Zv mir zornet ir ganc./ Des ist leider vil lanc,/ | |
| nam,/ Ob sin halsberg zv|reiz:/ Er en=wolde strit noch creiz/ Schuhe1n durch sine1n halsberg./ Er vbete ritterliche werg/ Mit heldes handen./ | |
| waz daz ein groze gute/ Daz Got des vleisches nicht schute,/ Sint her iz von broder erden/ So brode liez gewerden/ | |
| //Und missetat wil selben tuen,/ Des predigen muz die werlt schuen./ __#s+Der erste engel bliez sin horn,#s-/ Do wisete Got sinen | |
| $s uf ze sich ziuhet/ unde machet, daz er $s sciuhente intfliuhet/ elliu dei scedelichen $s oblectamenta carnis,/ al da nach | |
| ain gras./ der tiuvel dannen fluhet,/ den selben stain er scuhet,/ swa er lit oder stat/ od in der mennischi hat/ | |
| ûz gan,/ ob ich dîne hulde mahte hân./ vil harte sciuhet mich diu vorht,/ daz ich daz houbet habe verworht,/ ich | |
| mir niht verzîhen:/ er mac dich an der bîhte wol sciuhen’./ Er sprach: ‘wie solte mich sciuhen der man?/ want ich | |
| an der bîhte wol sciuhen’./ Er sprach: ‘wie solte mich sciuhen der man?/ want ich niene gewan/ nehainen man sô tiuren,/ | |
| mich daz genützen?/ mir sint die herren milte niht,/ mich schiuht ir guot sam wildiu krâ den schützen./ //Gelücke, wol man | |
| schilt wil mit zühten vil baltlîchez ellen:/ er hazzet, er schiuhet Schand unde ir gesellen./ got niht enwelle daz man bî | |
| volget dem wilde/ walt und gevilde./ ich wæne er wênic schiuhe/ slihte oder riuhe,/ ebene, berc oder tal./ sîn chriegen machet | |
| schirt/ und zuo der vleischbanc ziuhet./ die marter ez niene schiuhet,/ ez lîdet swîgende den tôt./ daz bezeichent sîne nôt/ – | |
| alsô enphienc uns unde wider gebar/ dîn touf, der sünde schiuhet./ dîn heilec tou wart uns gesant,/ daz grüene machet unser | |
| von ir helfe sich enthielt:/ daz man ir süeze minne schiuhet/ und ir vil minneclichen lîp,/ und aller fröude sich enziuhet/ | |
| $s ûf der erden,/ frouwe, ob ich $s ze lange schiuhen muoz/ dich unde dînen werden gruoz?/ du solt mir des | |
| ze tôde an fröuden snîdet,/ dur daz die werden ungelücke schiuhet unde mîdet./ wol im der haz dur sîne sælde von | |
| stehelîn/ dem orse zuo dem mûle sîn,/ daʒ eʒ begunde schiuhen/ und sich niht langer diuhen/ noch trîben ûf Pârîsen lieʒ./ | |
| wan brichet keine triuwe an ime,/ der stæte und êre schiuhet/ und sîne âmîen fliuhet,/ als ich die minne hân geflohen./ | |
| enslefes vnde weckes,/ du enthullis vnde deckes,/ du lockis vnde scůhes,/ du wonjs vnde fluhis,/ du zvhis vnde brůtis,/ du sterkis | |
| weder vremde wasser zu trinkene noch vremde luft unde bose schůwen. // Plantago heiset zu důte wegebreit. Di ist zweierhande, di | |
| dich liͤflich sine guͤde./ niͤ$’n mocht he noch enwold dich sch#;iuen/ in dinen vröuden, in dim r#;iuen./ so gerne wand he | |
| in beruͤrt, he is selich./ al böse hitz diͤ sele sch#;iuet,/ diͤ under dis boums schaden vl#;iuet./ //Sin beschirmung is sin | |
| rechten trůwen/ ind by der wairheit bliven./ dair moeten velscher schůwen./ sus salman sy verdriven./ vort sprach vroů Bescheidenheit:/ woldes dů | |
| over den hon,/ soe das sy nie wonnen daz/ si schuweten alder werlit has./ ir loep were nit zu grunden/ met | |
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