Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schimph stM. (116 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| und auf scheinprechen, daz gehœrt niht hie her zuo unserm schimpf. der regenpoge scheint alzeit sam ain halber kraiz oder sam | |
| vaizt werden. man spricht, daz diu wisel mit dem hasen schimpf und scherz unz der has müed werd, sô peiz si | |
| ernst und mit zühtigem zorn allez üppigz werben und unrainen schimpf. wer der zarten turteltauben pluot nimt (daz sint ir weipleich | |
| vogel verstên ich die argen strâfer, die den läuten kainen schimpf noch kain werk ze guot kêrent und all zeit verkêrent | |
| unde rurten/ En schentlich mit gelimpfen./ Er was in iren schimpfen/ Alda und vor Kaypha./ Herodes en ouch dar na/ Nam | |
| rouben/ Der warheit mit ir liegen./ Vil begonden sie biegen/ Schimpfes uf sinen smertzen./ Malachyas von herzen/ Brichet den spot uber | |
| mir ein ungemach,/ wan ir sült, schœniu frou mîn,/ disen schimpf lâzen sîn./ mîn herr getrouwet mir sô wol,/ daz ich | |
| in dem keisertuom habt ir gelimpf.’/ Takpreht sprach: ‘lât den schimpf./ lât mich gên, daz stêt iu wol,/ mîns koufes ich | |
| herren guotes/ zweinzic marc dar umbe hân.’/ ‘herre, lât iuwern schimpf stân.’/ ‘nû dû wænest, ez sî mîn spot,/ dû solt | |
| mac unser kouf stæte sîn.’/ ‘juncherre, ir spottet mîn:/ bœsen schimpf den hazzet got.’/ ‘nû dû wænest, ez sî mîn spot,/ | |
| czustrouwet._(31) Darumme sage ich uch: alle sunde unde alle honsame schymphe werden vorgeben. abir der geist der honsamekeit wirt nicht vorgebyn_[(32)_...] | |
| Ain ritterliches schallen/ Hetten mitt gelimpffe/ Die haiden in rechtem schimpffe./ __Agemonne für die heren gie,/ Ze sinem l%:ib er do | |
| er es zware/ Trüg in den wunneklichen sal./ Sich hüb schimpffen unde schall./ Paris sprach: ‘herre brüder min,/ Wa viengtu dis | |
| man da1nne gerne phlit,/ Vnz an die slafzit,/ Daz ir schimf do gelac./ Ir iegelich siner ruwe phlac./ Vnder=des andersit/ Hette | |
| ich sagen,/ Keie dicke dâ gewuoc,/ iedoch konde er zu schimpfe gnuoc;/ er jach: «der tiuvel mir daz riet,/ daz ich | |
| «schimpfes dû nicht, Gâwân?»/ er jach: «ich rede ez sunder schimpf/ und âne schimpfes ungelimpf:/ er ist hie gar nâhen bî/ | |
| ouch geriten./ und er von dem rosse saz,/ in sînem schimpfe sprach er daz:/ «vrouwe küneginne, zürnet ir noch?»/ sie sprach: | |
| drinne vant./ der küneginne lobesam/ begonde lieben der nam,/ mit schimpfe was sie dem tôren bî/ und nante in ôt Peilnetosî./ | |
| ist der segel getân?»/ ez wêre ir ernst oder ir schimpf,/ ez was ein tœrisch ungelimpf,/ daz im von ir die | |
| nicht,/ Was halt liebes mir geschicht.’/ Also traib si zarten schimpf./ Es daucht in doch ain ungelimpf./ Ze$~lest dem manne ernst | |
| sô in der ander grînet an.’/ //Hie was mit rede schimpfes vil./ ouch hete der künec ûf sîn zil/ geslâfen und | |
| ims der wirt wol gan,/ dem gezimt deste baz/ sîn schimpf unde sîn maz./ ouch enwirt diu wirtschaft nimmer guot/ âne | |
| er als ander geste./ ouch enhet ir vreude unde ir schimpf/ deheiner slahte gelimpf./ diu trügevreude ist ein niht,/ diu sô | |
| lange haben getân!»/ die ors ersprancten sie sân,/ niht nâch schimpfe wart da geriten,/ sunder nâch vîntlîchen siten:/ der heiden vêlde, | |
| niht.»/ vil hobscher rede dâ geschach,/ der margrâve Cunrât in schimphe sprach:/ «man sol der tât niht strâfen in,/ wes mohte | |
| ich mich einen heiden jagen!»/ diz sprach der herre lachende,/ schimph den andern machende:/ «ez rou mich, daz ich der vart | |
| und getete ez nimmer mêre./ Manigen grôzen ungelimpf,/ manigen ungefüegen schimpf,/ mêr unwirde danne ie man/ erdâhte oder noch erdenchen chan/ | |
| daz dirre chlägelîche gelimpf/ ir ernest was und niht ir schimpf./ Ûf stuont der tugenthafte man,/ zuht und edel schein dar | |
| für ein gewislich mære,/ daʒ der hirte wære/ ân allen schimpf der vater sîn;/ ouch tet er im die triuwe schîn,/ | |
| herzen acker./ er was rösch unde wacker/ ûf allen hövelichen schimpf./ schœn unde guot was sîn gelimpf/ und alliu diu gebærde | |
| und aller sîn gelimpf./ ir was diu minne gar ein schimpf/ und ein troum gewesen ê,/ wan ir enwas nie worden | |
| iu/ mit worten und mit werken sîn./ si dûhte ein schimpf diu rede mîn/ und swaʒ ich in geseite./ und wære | |
| obe gelige.’/ Alsus getâner rede vil/ von ernest und von schimpfes spil/ geschach des mâles ûf dem sal./ man treip dâ | |
| wart gerüefet ‘Engellant!’,/ sô wart ‘Francrîche!’ dort geschrît./ ûz eime schimphe wart ein strît/ gemachet bî den stunden./ von Rîchart überwunden/ | |
| mîn ouge nie, diu baz ein hôhgemüete könde geben./ /Ungevüeger schimpf bestêt mich alle tage:/ si jehent des, daz ich ze | |
| geschehen, als ich ir günne und mîn geloube sî./ /Ungevüeger schimpf bestêt mich alle tage:/ si jehent, daz ich ze vil | |
| mit sô vremeden sachen/ könder wol gemachen,/ daz ich sîner schimpfe müeste lachen./ /Ich waer staete,/ swaz er taete,/ ob er | |
| daz dâ wol #s+zam#s-, nu merket wie:/ dâ ergíe ein schimpf bî klage./ Si hâten beide sich bewegen,/ ez enwárt sô | |
| werden wiben,/ als sie vor durch wiplich ere/ mit irem schimpff hand geúbet sere,/ als in gar wiplich wol gezäm./ ach | |
| das nommer eme wirt unglimp,/ is sy ernste ader zu schymp./ get dir die veder, soe scrib ein q./ virstant wie | |
| mir kunt, min aigen hertz!»/ so spricht sie: «ja, din schimpff und schertz/ und die wissen die du hast/ sind minß | |
| und enputen im disen ungelimph./ alrêrst kom ez ûz dem schimph./ wande dô der bâbst erhôrt/ sîn ungevert unz an ein | |
| eigen,/ als man wol mac gezeigen.’/ swie diu red in schimph geschach,/ doch het si für ungemach/ des vâlandes kappelan./ bitterlich | |
| ungemach/ des vâlandes kappelan./ bitterlich sach er an,/ die den schimph heten gesprochen,/ vil nâhen het er zebrochen/ mit dem kinne | |
| ir rôten munde gruoz./ dô was ez gar ûz dem schimph:/ in gap herten gelimph/ der sweiz und daz bluot,/ daz | |
| vil wol gemachen./ si vreute sich ir suns geburt:/ ir schimph ertranc in riwen furt./ Swer nu wîben sprichet baz,/ deiswâr | |
| fürsten tôt dâ vander/ der juncfrouwen in ir schôz./ aller schimphe si verdrôz./ ___"er sî trûric od freuden var,/ die bat | |
| minne enphant,/ durch die freude ir was gerant,/ unde ir schimpf enschumphiert,/ gein der riwe gecondewiert./ ___Parzivâl der tumbe/ kêrt in | |
| wirt in nam und fuorte in widr./ aldâ behielt er schimpfes prîs:/ er wart ouch sît an strîte wîs./ ___Die sîn | |
| porten suochen wir ze fuoz./ deis wâr wir tuon in schimphes buoz."/ den rât gap Galogandres,/ der herzoge von Gippones:/ der | |
Ergebnis-Seite: 1 2 3 >> |