Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schieben stV. (54 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Athis F 168 uíl genůmín,/ Hindene den scaft geclobín/ Und dar ín wínplín gescobín./
Barth 138, 17 dem horne sî, und rauche dem menschen dâ mit und schiub im sîn ein teil in die nase, sô verstêt daz
BdN 209, 29 ein schieb und ez dâ nâch in den rehten leib schieb. wan er hât zwên säck: den ainen an dem drüzzel,
Daniel 4432 sprach:/ ‘Unser sele sam ein stoub/ Ist genidert.’ wand man schoub/ Den licham in daz ertrich./ __Idoch sin stam loberich/ (Gotliche
Daniel 7188 Wib werden im so lieben/ Daz er durch sie wirt schieben/ Wec von im die Gotis hant./ Siner vetre ouch geschant/
Daniel 8192 die die zwei hie lieben./ Wer sie von im wil schieben/ Crefteclich, der muz beten,/ Bi Cristo nahen treten,/ So zihen
Gen 357 gieng vile balde, $s gab ez ir mane Adame./ er scoup iz in den munt, $s daz riet ime der ubele
Gen 2813 ungemach./ /Die zeni chliubint $s daz man in den munt sciubit,/ si sculn bisuochen $s wes der lîb ruoche./ der lîb
HeslApk 571 [3#’r#’a] Uf ertriche vindet nicht/ Lebende der die geschicht/ Irkennen muge in kunst./ Dar zu grozer kunge gunst/ Envreget nicht die
HeslApk 3387 bi der stunde./ Gesprechen er nicht kunde/ Kein wort nach menschen wise./ Sin tegeliche spise/ Waren wurtze genuge/ Zu der naturen
HeslApk 5352 Als uns Beda bedutet,/ #.:In bruderlicher liebe.#.;/ Gegen Bedin ich schiebe/ Meister Alberten Ambrosen/ Mit einer anderen glosen./ Zu welcher hant
HeslApk 7494 genumen,/ Liebet vor alle die liebe,/ [57#’v#’b] Niemant dar under schiebe/ Vroude, lieb oder wunne/ Die sich der glichen kunne,/ Da
HvNstAp 10162 dier pestund den seynen./ Wan wer den anderen über mag,/ Der schewbt in in den sagk./ Do drang her das edel panthyr,/
Kreuzf 3545 sie./ biz an den andern morgen die/ teilunge wart nu ufgeschoben./ den tac sie got wolden loben/ und in sînem dienste
KvHeimHinv 1017 mägede sun und vater ist./ wir ensuln ez niht fürbaz schieben/ von disen zwein gelieben,/ wir suln iu sagen war si
KvWTroj 32426 an sînem kophe dâ zercloup/ und sich ein langiu spitze schoup/ dur sînes helmes barbier:/ dâ von der hübesche betschilier/ ein
Mechth 3: 15, 17 heissen oven das hinderte, das man in alvol wisser simelen schúbe.» Do gieng ich zů gottes tische in einer edeln schar,
Mechth 6: 16, 41 dem menschen von dem himmelriche $t in das ertrich bringen.» «Schúbestu, ewiger vatter, den grendel diner gerehtekeit also veste vúr des
NibB 379,2 Sîvrit dô balde $s eine scalten gewan:/ von stade begunde schieben $s der kreftige man./ Gunther der küene $s ein ruoder
Ottok 20971 den jungen/ gehôrte ich nieman geloben./ dô er herfür het geschoben/ sînes bartes gran,/ sô daz er wart ze man/ und
Ottok 60804 underret./ der viztum tet/ als ein wîser man./ die sache schôp er an/ den bischolf von Salzpurge,/ des muost der von
Ottok 68289 daz ezzen an,/ daz man noch sach dâ stân/ und schuben des an der stunt/ mit beiden henden in den munt/
Ottok 69645 was./ manic vorderung man las/ dem von Salzpurc vor./ dô schôp an den kôr/ der bischolf der Salzpurgære,/ swaz in dûhte
Ottok 94481 wande alzehant, dô/ der kunic an daz schef getrat,/ dô schuben si von stat/ und liezen ouch niemen an/ –_–_–_–_–_–_–_–_–/ diser
Parz 113,8 diu rôten välwelohten mâl:/ ich meine ir tüttels gränsel:/ daz schoup sim in sîn vlänsel./ selbe was sîn amme/ diu in
Parz 161,3 lachen."/ //___Ithêr der lobes rîche/ wart bestatet küneclîche./ des tôt schoup siufzen in diu wîp./ sîn harnasch im verlôs den lîp:/
Parz 263,27 bejagt,/ mit heldes handen unverzagt./ mit hurt si dicke ein_ander schuben,/ daz die ringe von den knien zestuben,/ swie si wæren
Parz 506,15 ein rôr/ (er was zer wunden niht ein tôr):/ den schoup er zer tjost in den lîp./ dô bat er sûgen
Parz 576,13 gespil wol gevar/ brâht ir daz snellîche dar./ diu maget schoub ir vingerlîn/ zwischen die zene sîn:/ mit grôzen fuogen daz
Pass_I/II_(HSW) 10640 bliben,/ sie solden in uf triben/ untz in des himels schiben,/ den sin knouf solde erreichen./ secht, do worchte ein zeichen/
Pass_I/II_(HSW) 14912 daz gebet also toub./ vil dicke er ez ouch uf schoub/ untz hin an den andern tac./ do er disses gepflac/
Pass_I/II_(HSW) 17721 vil scharf,/ der uz dem ovene wete./ in snellicher drete/ schuben sie daz kint dar in -/ secht, do quam di
Pass_I/II_(HSW) 18830 genade geben,/ des in sine mildekeit erbite,/ so saltu vaste schieben mite,/ und daz la dir bevolen sin./ eya, milde kunegin,/
Pass_I/II_(HSW) 20578 vil rede an wechsel triben/ und die wort dar under schiben,/ die iegliche vor trugen./ in manigerhande vugen/ was da ir
Pass_I/II_(HSW) 25038 im holn daz urloub./ di wile man di sache uf schoub,/ do bat Jacob der zwelfbote,/ untz daz im einer von
Pass_I/II_(HSW) 29306 als ob sie solden toben./ do er wart hin in geschoben,/ sie vluhen alle besit,/ wand si den herten todes strit/
Pass_I/II_(HSW) 31494 kuscheit ergeben/ durch unsers herren liebe./ di rede ich darunder schiebe/ von den juncvrouwen zwein,/ wand an in sulche tugent erschein/
Pass_I/II_(HSW) 36528 vil unbehut/ vor den helle dieben,/ die sich zun luten schieben/ und alle ir gut den versteln,/ die ez vor in
Pass_I/II_(HSW) 38428 zu wizzene si was toub./ der keiser do dar under schoub/ sin heimlichez nach jagen:/ ’ey’, sprach er, ’liebe, ich horte
Pass_I/II_(HSW) 41272 schone antlitze/ Jesu Cristi des lieben,/ so begonden sich ir schieben/ in die gedanken ouch die wort,/ die sie von im
Roth 806 daz luth unde die riesin ingan./ von deme stade sie scvbin./ sie sigil riemen sie zogin./ sie voren zo constinopele/ der vil
SpdtL 181, 3 diupheit bî im begreif. Unde hât man den schup, man schiubet in ûf in tôten als ob er lebete. Und ist
StRAugsb 97, 14 anders, wirt er gevangen furbraht, uf den mak man wol schieben daz zerbrochen sloz oder die valschen sluzzel oder swaz in
StRAugsb 97, 19 begriffet er in daran, so sol er ez uf in schieben unde sol uf dem rosse bereden, daz ez sin waere
StRAugsb 97, 33 verstoln si oder geraubet Darnach sol er ez uf ienen schieben, in des gewalt er ez funden hat, der sol ez
StRAugsb 98, 1 burger also: stat des schup zegagen, <a>97</a> so sol ers schieben hinz dem auch mit gelerten worten, als davor geschrieben stat.
StRAugsb 108, 2 saehzic oder mer, ist der ein gast, der sol die schieben, ob er mak; mag er ir niht geschieben, ist er
StRMünch 283,22 hantgetat niht begreiffet und daz man uf si niht ze schieben hat. △#h:c#g: //[287] △ Ez ist reht: Swer den andern
StRMünch 384,6 der richter in der schrannen richten und sol fuͤrpaz nicht geschoben werden. [Umb chain fraefel gen.] //[238] Ez duncht auch die
TannhHofz 124 heben uf,/ der sol den unflat verbern,/ daz erz iht schieb mit vingern druf./ Swer ob dem tisch des wenet sich,/

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