Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schieben stV. (54 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| uíl genůmín,/ Hindene den scaft geclobín/ Und dar ín wínplín gescobín./ | |
| dem horne sî, und rauche dem menschen dâ mit und schiub im sîn ein teil in die nase, sô verstêt daz | |
| ein schieb und ez dâ nâch in den rehten leib schieb. wan er hât zwên säck: den ainen an dem drüzzel, | |
| sprach:/ ‘Unser sele sam ein stoub/ Ist genidert.’ wand man schoub/ Den licham in daz ertrich./ __Idoch sin stam loberich/ (Gotliche | |
| Wib werden im so lieben/ Daz er durch sie wirt schieben/ Wec von im die Gotis hant./ Siner vetre ouch geschant/ | |
| die die zwei hie lieben./ Wer sie von im wil schieben/ Crefteclich, der muz beten,/ Bi Cristo nahen treten,/ So zihen | |
| gieng vile balde, $s gab ez ir mane Adame./ er scoup iz in den munt, $s daz riet ime der ubele | |
| ungemach./ /Die zeni chliubint $s daz man in den munt sciubit,/ si sculn bisuochen $s wes der lîb ruoche./ der lîb | |
| [3#’r#’a] Uf ertriche vindet nicht/ Lebende der die geschicht/ Irkennen muge in kunst./ Dar zu grozer kunge gunst/ Envreget nicht die | |
| bi der stunde./ Gesprechen er nicht kunde/ Kein wort nach menschen wise./ Sin tegeliche spise/ Waren wurtze genuge/ Zu der naturen | |
| Als uns Beda bedutet,/ #.:In bruderlicher liebe.#.;/ Gegen Bedin ich schiebe/ Meister Alberten Ambrosen/ Mit einer anderen glosen./ Zu welcher hant | |
| genumen,/ Liebet vor alle die liebe,/ [57#’v#’b] Niemant dar under schiebe/ Vroude, lieb oder wunne/ Die sich der glichen kunne,/ Da | |
| dier pestund den seynen./ Wan wer den anderen über mag,/ Der schewbt in in den sagk./ Do drang her das edel panthyr,/ | |
| sie./ biz an den andern morgen die/ teilunge wart nu ufgeschoben./ den tac sie got wolden loben/ und in sînem dienste | |
| mägede sun und vater ist./ wir ensuln ez niht fürbaz schieben/ von disen zwein gelieben,/ wir suln iu sagen war si | |
| an sînem kophe dâ zercloup/ und sich ein langiu spitze schoup/ dur sînes helmes barbier:/ dâ von der hübesche betschilier/ ein | |
| heissen oven das hinderte, das man in alvol wisser simelen schúbe.» Do gieng ich zů gottes tische in einer edeln schar, | |
| dem menschen von dem himmelriche $t in das ertrich bringen.» «Schúbestu, ewiger vatter, den grendel diner gerehtekeit also veste vúr des | |
| Sîvrit dô balde $s eine scalten gewan:/ von stade begunde schieben $s der kreftige man./ Gunther der küene $s ein ruoder | |
| den jungen/ gehôrte ich nieman geloben./ dô er herfür het geschoben/ sînes bartes gran,/ sô daz er wart ze man/ und | |
| underret./ der viztum tet/ als ein wîser man./ die sache schôp er an/ den bischolf von Salzpurge,/ des muost der von | |
| daz ezzen an,/ daz man noch sach dâ stân/ und schuben des an der stunt/ mit beiden henden in den munt/ | |
| was./ manic vorderung man las/ dem von Salzpurc vor./ dô schôp an den kôr/ der bischolf der Salzpurgære,/ swaz in dûhte | |
| wande alzehant, dô/ der kunic an daz schef getrat,/ dô schuben si von stat/ und liezen ouch niemen an/ –_–_–_–_–_–_–_–_–/ diser | |
| diu rôten välwelohten mâl:/ ich meine ir tüttels gränsel:/ daz schoup sim in sîn vlänsel./ selbe was sîn amme/ diu in | |
| lachen."/ //___Ithêr der lobes rîche/ wart bestatet küneclîche./ des tôt schoup siufzen in diu wîp./ sîn harnasch im verlôs den lîp:/ | |
| bejagt,/ mit heldes handen unverzagt./ mit hurt si dicke ein_ander schuben,/ daz die ringe von den knien zestuben,/ swie si wæren | |
| ein rôr/ (er was zer wunden niht ein tôr):/ den schoup er zer tjost in den lîp./ dô bat er sûgen | |
| gespil wol gevar/ brâht ir daz snellîche dar./ diu maget schoub ir vingerlîn/ zwischen die zene sîn:/ mit grôzen fuogen daz | |
| bliben,/ sie solden in uf triben/ untz in des himels schiben,/ den sin knouf solde erreichen./ secht, do worchte ein zeichen/ | |
| daz gebet also toub./ vil dicke er ez ouch uf schoub/ untz hin an den andern tac./ do er disses gepflac/ | |
| vil scharf,/ der uz dem ovene wete./ in snellicher drete/ schuben sie daz kint dar in -/ secht, do quam di | |
| genade geben,/ des in sine mildekeit erbite,/ so saltu vaste schieben mite,/ und daz la dir bevolen sin./ eya, milde kunegin,/ | |
| vil rede an wechsel triben/ und die wort dar under schiben,/ die iegliche vor trugen./ in manigerhande vugen/ was da ir | |
| im holn daz urloub./ di wile man di sache uf schoub,/ do bat Jacob der zwelfbote,/ untz daz im einer von | |
| als ob sie solden toben./ do er wart hin in geschoben,/ sie vluhen alle besit,/ wand si den herten todes strit/ | |
| kuscheit ergeben/ durch unsers herren liebe./ di rede ich darunder schiebe/ von den juncvrouwen zwein,/ wand an in sulche tugent erschein/ | |
| vil unbehut/ vor den helle dieben,/ die sich zun luten schieben/ und alle ir gut den versteln,/ die ez vor in | |
| zu wizzene si was toub./ der keiser do dar under schoub/ sin heimlichez nach jagen:/ ’ey’, sprach er, ’liebe, ich horte | |
| schone antlitze/ Jesu Cristi des lieben,/ so begonden sich ir schieben/ in die gedanken ouch die wort,/ die sie von im | |
| daz luth unde die riesin ingan./ von deme stade sie scvbin./ sie sigil riemen sie zogin./ sie voren zo constinopele/ der vil | |
| diupheit bî im begreif. Unde hât man den schup, man schiubet in ûf in tôten als ob er lebete. Und ist | |
| anders, wirt er gevangen furbraht, uf den mak man wol schieben daz zerbrochen sloz oder die valschen sluzzel oder swaz in | |
| begriffet er in daran, so sol er ez uf in schieben unde sol uf dem rosse bereden, daz ez sin waere | |
| verstoln si oder geraubet Darnach sol er ez uf ienen schieben, in des gewalt er ez funden hat, der sol ez | |
| burger also: stat des schup zegagen, <a>97</a> so sol ers schieben hinz dem auch mit gelerten worten, als davor geschrieben stat. | |
| saehzic oder mer, ist der ein gast, der sol die schieben, ob er mak; mag er ir niht geschieben, ist er | |
| hantgetat niht begreiffet und daz man uf si niht ze schieben hat. △#h:c#g: //[287] △ Ez ist reht: Swer den andern | |
| der richter in der schrannen richten und sol fuͤrpaz nicht geschoben werden. [Umb chain fraefel gen.] //[238] Ez duncht auch die | |
| heben uf,/ der sol den unflat verbern,/ daz erz iht schieb mit vingern druf./ Swer ob dem tisch des wenet sich,/ | |
Ergebnis-Seite: 1 2 >> |