Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schidunge stF. (43 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| drât/ und scholt vallen an diu knie./ dâ mit diu schidung dâ ergie./ daz tet der marcgrâf Liupolt drât,/ er leist | |
| ergie./ daz tet der marcgrâf Liupolt drât,/ er leist die schidunge an der stat:/ mit zwelf vanen er daz lant enphie/ | |
| schrîben:/ ir aller wîzze er mûz lîden/ nâch der jungisten schidunge,/ sô läider âne barmunge/ gotes zorn uber siu ergêt./ wie | |
| darvmb waz gepot vns moises. ze geben daz büechel der schiedvnge vnd sei ze lazzen. er sprach zv in. wan moises | |
| ivch moises. di sprachen. moises der verhenget ein büechel der schiedvnge ze schriben. vnd sei ze lazzen. den selben antwurt ihesus | |
| div erden. ich sage ivch niht den vrid svnder di schiedvnge. wan ez werdent vz dism fürbaz fünf in ainem hus | |
| sinem leben./ Dierre wunsch waz im gegeben ./ Von siner schidung an der stund/ Trurtte menig og und rotter mund./ __Suss | |
| anders nit ergan./ Mitt der megtte wunnesan/ Von Troye ain schidunge geschach ./ Dis waz Hectorn ungemach/ Und Paris dem rainen,/ | |
| müste gar erholn/ Und ouch ungevelle doln./ __So we der schidunge!/ Passirius der junge/ Alsus von Troye geraitt./ Owe der senden | |
| guete wert dir gezalt,/ Doch seit ir persone drey/ Der schiedung an den werchen vrei,/ Wan einer nicht an den andern | |
| bruoder von dem pruoder,/ tohter von der muoter?/ der die scidunge tuot,/ der ist gewislîche niht guot,/ wande si muoz wider | |
| rede mîn’./ $sDuo antwurte im sus/ der hailige apostolus:/ ‘diu scidunge ist guot,/ swer si durh got tuot./ wir suln kunden | |
| iemer êwiclîche./ Sŷmon, nû sezze in dînen muot:/ ist diu scidunge ubel ode guot?/ wil dû dâ wider iht reden,/ daz | |
| dv [da] chomen biſt.#.’ Owi [min vil lieben, owi] der ſchidvnge, d%>i da ergienc! Wan da můſe der arm Adam [die] | |
| herren ane ſine hvlde chern. Die gehvgede der vil trvrigen ſchidvnge vnde der vil iæmerclichen ſchidvnge, die begen wir [nv] h%>ite. | |
| Die gehvgede der vil trvrigen ſchidvnge vnde der vil iæmerclichen ſchidvnge, die begen wir [nv] h%>ite. [Wan] alſo ir nv [wol] | |
| vergezzen./ ich kan iu niht gemezzen/ mit worten all ir schidunge,/ wan daz alte unde junge/ klag und trûren mêrten./ dô | |
| tuon,/ //CLXXI. und wie siz ane viengen,/ die mit der schidung umbegiengen./ ez wart alsô verrihtet dâ,/ daz der junc kunic | |
| von in beiden/ stæt belib und unzebrochen./ ein zil der schidung wart gesprochen/ nâch phingsten über aht tac./ der kunic datz | |
| eins gemeinen mannes hant/ ûf solch verrihtunge,/ swem si mit schidunge/ wurde bezalt,/ in des selben gewalt/ solt si âne widerstreben/ | |
| wart allez behuot/ zwischen den fursten jungen./ diu stat der schidungen/ hinz Heinburc wart genomen,/ dar solden die eht komen,/ die | |
| oder sîn man./ ouch was dâ vergezzen niht/ an der schidunge sliht,/ swie der man was genant/ in Stîre und in | |
| enkegen,/ daz den herzogen an gehôrte./ dâvon sich zestôrte/ diu schidunge gar./ dô sprach der bischolf: ‘nû nemt war,/ wie ir | |
| mit dem si waz ir lip wære und an diu schidung nicht gedachten, diu wirt denn zů der erd geworffen, so | |
| wan wir aller seiner ræt gevolget haben? o we der schidung da die armen mit sel und mit leib den unreinen | |
| die mit dem tiufel ewichlich verdampnet werdent. o we der schiedung diu des tages erget, wenn die guten von den uͤbeln | |
| die guten von den uͤbeln gesundert $t werdent. die selben schidung schaffent nicht dann zwei wort die dez tages gehoͤret werdent | |
| schire so si der chuͤnich gespricht, so ist auch die schidung geschaffet, daz si alle varen muͤzzent, da si immer mer | |
| Semis nahkomin,/ uz dén allin ist genomen/ Phalech in der schidunge zit/ und nah im sin geslehte sit,/ als iuh ir | |
| indem lande do./ nu jehint des genůge also/ der welte schidunge si hie,/ und dú welt du hie zirgie,/ dú vienge | |
| da gebar,/ Camis sun, der si gevie/ zemerst do dú schidunge irgie/ nah der sintvlůt und nah Noe,/ als ich han | |
| wan nah dinen waren worten weger were in dú grimme schidunge der sel von dem libe, denn daz du dich, daz | |
| tusent stunt gemartert werden. So ich doch núwan an die schidunge gedenk, so moͤhte mir von angsten gebresten. Eya, herr mine, | |
| wort horte. Ich troste si vil guͤtliche in der toͤtlichen schidunge, und bevalh si minem geminten junger in můterlich trúwe und | |
| vroͤden in diner ewigen klarheit. //XX. #s+Kapitel.#s- Von der jemerlichen schidunge von dem grabe. //__#s+Der diener:#s- Nu, zartú vroͮwe, nu gib | |
| sin. Ach, zartú reinú můter, nu bis hút der ellenden schidunge ermant, gedenke an daz bitter scheiden, daz du von dinem | |
| Und irú kleglichú wort hortest, __IX. Und in der toͤtlichen schidunge si beveld dinem junger in můterlich trúwe, __X. Und den | |
| antwrten. Min uil lieben, da denchet an, wie angeſtlich diſiv ſcidunge ſi, da die goͮten uon den ubelen werdent geuoͮret zoͮ | |
| Owê, wie angeſtlichiv wort der rehte rihtare ſprichet daz der ſcidvnge ze den ubelen: ‘Vart uone mir, ir ueruloͮhte, in daz | |
| Sanctuſ Pauluſ ſprichet, ê der Antichriſt chome, ê moͮzze ein ſcidunge werden. Nv merchet, daz wir iv ſagen. Ez waren dri | |
| nicht choͤmen, si werden mit einander verscheiden, und swelher die schidung aufstiezz und daraus gieng, dem ist pruch an seinem rechten | |
| michel wart daz wainen,/ do si sich můsten schaiden./ Mareien schidunge/ tet aller samenunge/ gar inrechlichen wê:/ si sprachen daz si | |
| ir allez bechumet/ swaz der lip hie gefrumet,/ so diu schidunge ergat:/ sælich der da iht rehtes hat./ //Chaldea ist ein |