Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schepfen swV. (49 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

AvaLJ 66, 4 was durft./ do chom ein wip gegangen, $s si wolt scephen den brunnen./ si nemoht es niht gedenchen, $s er bat
BdN 14, 18 hunt, daz izzet flaisch, und wenn ez trinken wil, sô schöpfet ez daz wazzer mit der zungen. aber diu tier, die
BdN 95, 9 wunderleichst und gar haimleicheu dinch der nâtûr: diu verstelnt und schöpfent den wein haimleichen aus den vazzen, alsô daz si der
BdN 212, 12 under allen andern vogeln, daz er mit seim praiten fuoz schöpfet daz wazzer und trenkt sich selber, reht als ain mensch,
BdN 485, 17 daz mer still ist, alsô daz man in mit vazzen geschepfen mag. der prunn bedäutt der guoten läut wandelung under den
BrEng 2 weſin vndirtan. vn2de ſol ſich eim ielichin nah ielichſ wielichi ſhepfin. vn2de vuegin nah ielichſ virnunſt. vn2de ſol ein mit zartvnga.
Eckh 5:22, 14 êwiclîche möhten wesen, doch âne leit; und ich nime und schepfe diu leit in gotes willen und ûz gotes willen. Sôgetân
Eckh 5:41, 2 grœze, alle wîte und lenge. Daz inner werk nimet und schepfet allez sîn wesen niergen dan von und in gotes herzen;
Eckh 5:44, 5 alsô geschaffen die werlt, daz er sie noch âne underlâz schepfet. Allez, daz vergangen ist und waz zuokünftic ist, daz ist
Eckh 5:44, 28 Von dem, wie daz innigeste und daz oberste der sêle schepfet und nimet gotes sun und gotes-sun-werden in des himelschen vaters
Eckh 5:46, 8 $t und daz selbe ein, daz ich bin, daz ich schepfe înwesende, inneblîbende in des vaters schôze und herzen. Vater, sprichet
Eckh 5:116, 30 Dâ nimet si allez ir wesen und ir leben und schepfet allez, daz si ist, von dem grunde gotes und enweiz
Eckh 5:117, 8 und ir wizzen von dem, daz iezent wîz ist, und enschepfet niht bekennen von der varwe aleine in ir selber, mê
Eckh 5:117, 9 bekennen von der varwe aleine in ir selber, mê er schepfet bekennen und wizzen von geverwetem oder von wîzem und bekennet
Eckh 5:117, 19 ane. Alsô spriche ich, daz der edel mensche nimet und schepfet allez sîn wesen, leben und sælicheit von gote, an gote
Eckh 5:415, 4 in dem selben anblicke, wanne und wie er die crêatûre schepfen wolte und wanne der sun mensche werden wolte und lîden
EnikWchr 7680 dannoch war,/ daz den heiden ist niht guot:/ swâ si schepfent, daz ist bluot,/ und swâ die juden schepfent sîn,/ wîp,
EvAug 212,14 fvlten si biz zv obrist. vnd ihesus sprach zv in. schepfet nv. vnd bringet dem architriclino. vnd si trvegen im. do
EvAug 212,17 er was. aber di diener westen ez di daz wazzer geschepfet haben. do rveft der architriclinvs dem gemaheln vnd sprach zv
EvAug 216,17 di sehst stvnnde. do kom ein wip von samaria ze schepfen daz wazzer. vnd ihesus sprach zv ir. gib mir ze
EvAug 217,4 daz wip. herre dv enhast noch niht da inn dv schepfest. wan div pütze ist hoch. darvmb wovon hast dv lebendik
EvAug 217,12 mir ditz wazzer. daz mich niht dürste. noch herchöm ze schepfen. do sprach ihesus zv ir. gank rüeff dinen man. vnd
EvBerl 33,9 des tages. (7) Do quam eyn wip von Samaria czu schepfene den burnen. do sprach Jhesus czu ir: ‘gib mir trinken.’_(8)
EvBerl 33,17 daz ewyge wazzer.’_[(11)_...] ‘herre, du hast nicht do myte du schepfes daz wazzer, unde der brunne ist tyf, wo von hastu
Gen 970 swelehe maged ich bite $s daz si mir des wazzeres scepphe,/ ob mir got verlîhit $s daz si mir des nieht
HvNstAp 12814 verwegen man./ An dem sibenden staphen/ Er pegunde den atem schophen/ Und gewan zehant den schwindel,/ Er gie umb als ain
KvMSph 3, 6 das hat erkorn,/ Das er vom vater ist geporn,/ Nicht geschepft und nicht gemacht,/ Noch chain ander wesen in sacht,/ So
KvWTroj 18548 maniger in den tôt/ durch sînes vrîen herzen gibe/ er schepfet waʒʒer mit dem sibe,/ swer âne vrîe milte/ mit sper
Mügeln 3,16 er ist $s ein sach in allen dingen,/ die er schepht an naturen grund. $s das wart wol kunt,/ da man
Mügeln 16,5 wie die blume wirket in der spinnen gift, / honig schephet in der bine der naturen trift, / wie sie sich
Mügeln 31,6 biß das er mit der meide herzen wart gespan,/ die schephte da den dritten uß der drie./ so düt der schrank
Mügeln 53,13 glich./ wer sie zu liebe küst in herzen girde,/ der schephet er uß irem tich,/ die sterke, schonde und der werlde
Mügeln 148,10 dins trostes sumerzit./ ‘fiat din wort’ den former aller dinge/ schephet und drang uß gotes herzen ringe./ mir frucht genaden bringe/
Mügeln 158,3 schrift / der segel mines tichtes schifft. / da Eva schephte todes gift / und trenkte menschen künne gar,/ der hochste
Mügeln 258,7 gnaden sunn,/ du spiegel, forme, tigel, brunn,/ uß dir sich schephet alle wunn,/ die sich in himel, erde bilt./ laß mich
Mügeln 365,10 ein fürst gewaldig was,/ da uß des lebens tiche/ in schephte todes faß./ im folgt in todes bande/ der lande $s
Pass_I/II_(HSW) 4515 alle ire vaz./ do sie nach im vurbaz/ daz wazzer schufen mit der schoz,/ so gar ez da durch vloz/ als
PrOberalt 29, 24 daz er wistum ist seins vater der elliu dinch, alliu geschepft mit dem selben wistum von nicht geschaffen hat, do fur
Rol 970 entrunnen.’/ Uf stunt der erzebiscof Turpin,/ er sprach: ‘herre got, schephe minem munde ein turlin,/ daz ich hute so gerede/ also
RvEWchr 71 dem brunnin dinir wisheit,/ der ursprinc allir witze treit;/ und schoffe ein anegenge mir,/ wan ih beginnen wil mit dir/ ze
SHort 5505 sam er in beval,/ die gelten fultentz úber al./ ‘nu schepfentz und bringent hin/ dem wirt,’ seit Jesus in./ dem wirt
StRAugsb 114, 26 ratgaeben viere von in gaeben, unde swelhe buzze die viere schephen die sol iener naemen, unde sol in niht furbaz noeten.
Tauler 41,14 ziehent in ir vernúnftige wise oder in ire sinnelicheit; sú schoͤppfent durch die sinne und ziehent es also in irre vernunft
Tauler 257,18 als ein tier. Dar nach, nach der vorgeordenter zit, so schoͤphet Got ein vernúnftige sele und gússet die in die. Denne
Tauler 289,28 das ich nút her wider in dúrffe komen und wasser schephen’. Do sprach unser herre: ‘gang zem ersten und hole dinen
Teichn 547,29 kein tagen./ man hort von einem teufel ſagen,/ wie der ſchepfet ein man/ ſo gar wunderleich getan/ daz im nymant dank
WernhMl 7204 wasser gar!’/ Das tatent sú. er sprach zů in:/ ‘Nu schepfent und tragent hin/ Dem kamrer!’ als da beschach./ Den win
WhvÖst 14415 gefuͤllet werde,/ daz ich uf dirre erde/ sinne kunst so schepf/ daz mich iht beclepf/ der ewiclich tot da von!/ nu
Will 71, 7 also díu pútza. da ûz man daz uuázzer mít árbêiten skéffet. uuante síu únsemfte ist ze$/ uernémene. Díu gescríft hábet sámo
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