Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schenken swV. (129 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| demo heri was,/ zi wari sagin ich u daz./ do schancti du guoti Judith/ (du zi goti woli digiti),/ su undi | |
| zi goti woli digiti),/ su undi iri wib Ava,/ di schanctin wol zi wari./ der zenti saz uffin der banc,/ der | |
| biledon. ſo uuír uuellên drinkán daz gêiſtlîche uuázz#;ear. daz unſ giſcenkét uuirt fone demo munde unſérro éuuartôn. ſo ſculén uuír uzſpîuuén | |
| unsuoze./ mit viurvarwen seilen $s bindet man si beide./ man scenchet uns den win, $s des wir gerne ubere mohten sin,/ | |
| $s dar zuo rieten si alle./ daz man iz im scancte $s unde in damit trancte,/ iz war in lait oder | |
| verwandelot/ von dem niuwen tranche, $s daz in got selbe scancte./ Choson si begunden $s mit allen zungen./ den tach si | |
| zur kost,/ Nicht win trinken noch den most/ Der da geschenket wurde./ Ez duchte en ein burde/ Siner sele und unrat./ | |
| hat an uns geleit,/ Tegelich ir gedenken,/ Jamer dem herzen schenken,/ Da bi die sele zieren,/ Geistlichen jubilieren,/ Jhesu Cristo geben | |
| letzte slac/ Gegeben zu dem valle,/ Ein ezzic unde galle/ Geschenket im zu laben./ Do er des het entzaben,/ Er sprach: | |
| daran,/ Als ich hie gesprochen han,/ Wil er im lazen schenken,/ An Cristis martir denken./ __Und glich als vor Moyse/ Gebot | |
| enbor/ allez dem künig vor./ dâ mit wolt ich im schenken./ nû kan ich niht gedenken,/ wie mir der troum süll | |
| vore den besten wyn, unde wenne sy vortrunken werden, so schenken sy den snoden, abir du hast den besten behalden biz | |
| zuo: $s ‘wande netrenchest dû mich, vrouwa?’/ ime selben si scanchte, $s sîn olbenten si ouch tranckte./ got er gnâdôte $s | |
| mannen./ vone benche ze benche $s hiez man allûteren wîn scenchen./ si spilten unde trunchen $s unz in iz der slâf | |
| sin edele vursten./ man saget ioch, svene [in dur]ste,/ so schenke ime ein riche kunic,/ der is kreftic unde vrumic,/ [der | |
| Er satzte sie vf die benke/ Vn2de hiz den herren schenke1n/ Nach sines landes sitte/ Vnd troste sie vn2de fragete da/mitte,/ | |
| zuch/ Zutz im, daz sie vlehen Got:/ Alzuhant der suche spot/ Setzet sich in gesuntheit.»/ Durch des gelouben zierheit/ Wil ich | |
| Under des kunges scharen,/ Ob sie hatten ir varwen/ Odir von hitze narwen./ An en wart gepruvet nicht/ Keiner serde, wewen | |
| vursten!/ Ir liezet mich hir dursten,/ Daz ir mir nicht enschenctet,/ Als ir zuen sunden benctet/ [155#’r#’a] Und zu iz vleisches | |
| Und doch daz volk trenket;/ Ie mer her dar uz schenket,/ Ie mer her drinne vindet./ Swer sich under windet/ Und | |
| er hat,/ Das selbe er alles ringe lat./ Selhen wein schenchet dein minne/ Da von einer dy sinne/ Gar vercheret und | |
| züchten man in vür truoc/ wol bereiter spîse gnuoc./ und schancte in ûz erwelten wîn/ in trincvazzen guldîn./ waz hilfet, ob | |
| vor ist genant./ Weginstu denne wencken,/ So muß ich dir schencken/ Als ich den anderen han getan/ Die du sihest an | |
| weg,/ Graben, prucken unde steg./ Da mit will ich euch schencken,/ Das ir mein mugt gedencken.’/ Nu rustent paide jung und | |
| ymmer mere/ An mocht gedenken:/ Da mit solt man im schencken./ Ain groß saul ward erhaben/ Von mermelstain wol ergraben./ Oben | |
| han:/ Herr, mit zwaintzig pargen/ Und mit zwaintzig tausent marcken/ Schenck ich dir zu diser stund./ Ainen aid schwert dir mein | |
| Er furte sy gar schone/ In dy stat Warcilone/ Und schanckt in den pesten wein/ Der in den scheffen mocht gesein./ | |
| ich nit aines mannes wert.’/ In der selben weyl/ Im schenckte mit ainem pfeil/ Printzel der junge degen./ Er kunde des | |
| reichait auß gemacht,/ Zoch man ledig auff den plan./ Sy schankten sy dem werden man./ Pusaumen und prummen,/ Pawcken und trumen/ | |
| uns menschen solte geben./ Mit mirren win getrenket,/ Galle wart im geschenket./ Gezogen an dez cruces banc,/ An dem cruce waz sin | |
| swed%\erz si wil,/ sorg oder spil,/ daz kans ir friunde schenken./ //Nie valke guot/ zem luoder kan/ sô snelleclîch,/ alsô mîn | |
| minne trûren krenket, lieplich wunsch an wîben lît./ minne hôhgemüete schenket,/ minne lieb in herzen gît./ minne ir friunden fröide teilet,/ | |
| er sprach: «her kunic, nu heizet in/ nâch ir arbeit schenken kûlen wîn,/ sie hânz vernames wol getân!»/ __Mit der rede | |
| leit,/ ir vesten êwekeite zopf/ geflohten ist ân underscheit./ nu schenke uns in des herzen kopf/ der wâren minne süezekeit:/ du | |
| leiden pîn,/ sô diu bluot ir gelfen schîn/ sînen ougen schenket,/ und diu lerche clenket/ in daz ôre sîn./ Meienbluot/ hôchgemuot/ | |
| hôher witze kan/ ertrahten und erdenken,/ daʒ muoʒ ich alleʒ schenken/ ûʒ mîner gnâden vaʒʒe,/ dâ von dû niht enhaʒʒe,/ ob | |
| nymer brotes, er schnit es ir, @@s@noch dheins dranckes, er schenckt irs. Und darnach must er gan siczen essen, ir aug | |
| spist ind drenket,/ diͤ van ir selver $’n besten win schenket,/ de in himel of up der erden is,/ he is | |
| ////Heilich můder mild ind riche,/ vl#;iuʒ in uns armen barmherzeliche,/ schenk uns din$’ waʒʒer bit milder hant,/ dat uns din mildcheit | |
| riviͤre důnt verstan./ //Uns durstich herz steit zů dir offen,/ schenk uns, wand wir zů dir hoffen!/ din arm knecht, ich, | |
| muͤʒ min herz verdrenken,/ dat dins loves win, den ich schenken,/ al den dinen mache kündich,/ dat du mich mins ind | |
| vür dich gef min leven?/ ////Och des drankes, den dir schenket/ din volc, dat ire bosheit verdrenket,/ diͤ ir haʒ in | |
| da si dich vunden ind din kindelin,/ da wart in geschenkt der vröuden win./ groʒe vröud si dar entfiͤngen,/ dat si | |
| groʒ,/ diͤ din liͤve sun in din herze goʒ!/ //Verdrunkne, schenk uns $’s lutern wines,/ danaf du birns, danaf du schines,/ | |
| herzen güldnem vaʒʒe,/ dat uns dürre herz ouch iͤtswat naʒʒe!/ schenk uns, vrow, diner vröuden win,/ dat dine vröud an uns | |
| vro werden mügen,/ dat du uns des wines ouch wils schenken,/ damit diͤ kipersch druve dich wold verdrenken./ //Des krüz dir | |
| so muͤʒ gedenken,/ dat du mir diner mirren so wils schenken,/ dat mir pin si al dine pine,/ dat ich kume | |
| ich kume zů dem wine,/ den diͤ druf van Kipern schenket,/ diͤ diͤ bedruͤvde herzen verdrenket!/ //Wand ümb manch groʒ ungemach,/ | |
| vröuden win, –/ bitz du diͤ vünds, der du solds schenken,/ diͤ diner vröuden win sold verdrenken./ $’t was wunder, dat | |
| verswigen/ $’n gůden win, den du weist in dir ligen!/ schenk den win, ei edel schenkinne,/ minsam ind minlich üver al | |
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