Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schënkel stM. (30 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| lagen en geleit/ Dort in des garten winkel./ Streckende unser schinkel/ Begunde wir uns rischen/ En kegen uf irwischen/ Mit ein | |
| und mitt manhaitt./ Die sper warend, so man saitt,/ Völlenklichen schenkels gross./ Die baide aller zaghaitt bloss/ Warend hertt unmiltte./ Baide | |
| bug,/ Dem ritter in den enkel,/ Dem pherde an den schenkel,/ Dem ritter durch daz bein./ Er gemachte in zwein,/ Daz | |
| Vf polidamam./ Sin scharfe glevie im quam/ Mitte1n an de1n schenkel/ Vn2de vurbaz durch enkel,/ Vm daz er gewu1nt was./ Doch | |
| ein rok biz zu der hant/ Unde zu tal den schenkel/ Zur versen vor daz enkel,/ Und ist ein priesterliches cleit/ | |
| do./ Von dem tode sprichet so/ Abacuc der wissage:/ ‘In siner hende wage/ Da ist verborgen inne/ Craft der gotlicher minne./ | |
| Die rainen ze wib im erköss./ [384#’r] __Aminus dü mere vernan/ Von der megtte tugendsan,/ Irn namen und ir künne./ Daz | |
| tücke:/ sam ob si wæren flücke,/ sô flugen in die schenkel;/ si kunden bein und enkel/ zetal und ûf gefüeren/ und | |
| mit grimmen und mit scharpfen sporn/ behendeclîche ruorte/ und beide schenkel fuorte/ ûf unde nider als si flügen./ wie sîne blanken | |
| ze wer/ ein swert, daʒ sam ein spiegel schein./ die schenkel fuorte er und diu bein/ nebent sînem orse fluges./ ze | |
| hete ûf sînen helm gemaht/ nâch sînes schiltes wâpen/ die schenkel mit den tâpen/ eins löuwen, den er drûfe truoc,/ der | |
| slegen./ ûf und ze tal geswinde regen/ begunden si die schenkel:/ des wart dâ bî dem enkel/ von bluote naʒ ietweder | |
| beine slegen:/ ûf und zetal begunde er wegen/ füeʒ unde schenkel in den hosen./ hin ûf den künic Epistrosen/ sîn wille | |
| dem helde gram,/ daʒ offenlîche an im erschein./ er fuorte schenkel unde bein/ bî sînem rosse ûf unde nider,/ als ob | |
| zesamne si gesprancten,/ diu sper si vorne sancten/ und liezen schenkel fliegen./ sus fuorens âne triegen/ ûf unde nider harte wol./ | |
| ein hurtieren ritterlich./ ûf und zetal begunde sich/ vil manec schenkel biegen./ bî snellen rossen fliegen/ sach man dâ ritterlîchiu bein,/ | |
| lip. Der ritter beleib dot, und dem roß brach der schenckel zur rechten syten. Da der ritter nyder viel, da brach | |
| all darnyder; und das roß vil im off den lincken schenckel, das er im brach, und Hestors spere brach enzwey. //Der | |
| Alda slug er arm abe one zal und heubt und schenckel und stalte den wunder, das er fro was der von | |
| in einen graben sturczen und brechent den hals oder den schenckel oder das roß.’ ‘So laßen wirs syn’, sprach Lancelot, ‘und | |
| da er die trappen uff kroch, und wond im den schenckel abslagen; er vermiste sin mit dem das er furter ruckt, | |
| gap,/ wierz ors ûzem walap/ //mit sporen gruozes pîne/ mit schenkelen fliegens schîne/ ûf den poinder solde wenken,/ [und] den schaft | |
| mîner hant,/ dirn bræche mangen swenkel/ brust houbet noch den schenkel."/ ___Clâmidê dranc müede zuo:/ diu was im dennoch gar ze | |
| marschalc, Utepandragûn./ den fuort ein ander Bertûn,/ mit den schœnen schenkeln Maurîn,/ der marschalc der künegîn./ Arnîve wesse wênec des:/ Utepandragûn | |
| irs gelouben,/ des ne mach iz niht gebôgen/ an den schenkelen sîn gebeine./ iz ist vil harte reine/ an allen sîne | |
| rüeren,/ von sprunge ez vreche vüeren,/ turnieren und leisieren,/ mit schenkeln sambelieren/ reht und nâch ritterlîchem site./ hie banket er sich | |
| ir rehte./ die selben gotes knehte/ die truogen an ir schenkelen/ lînhosen, die ob ir enkelen/ wol einer hende erwunden,/ nâh | |
| mit aller sînes herzen ger/ mit gesenketem sper;/ mit vliegenden schenkelen,/ mit sporn und mit enkelen/ nam er daz ors zen | |
| der erden belac,/ und gab im aber einen slac/ zem schenkel unde kêrte dan./ //Urgân der schadehafte man/ greif mit der | |
| daʒ er ein der tiurste wolte sîn,/ mit den liehten schenkeln her Maurîn./ den vienc er niht wan umbe daʒ,/ daʒ | |
| geviel./ dô trat er vor unde viel,/ daz im sîn schenkel zebrast/ unt daz er âne tugent lach./ unt alsô der | |
| / dar nâch in die rabîne; / er liez die schenkel sîne / ze rehte vliegen geg%..en der man. / swer |