Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schenden swV. (156 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| $s di engel dieneten ime sa./ da wart der tievel gescendet, $s da mit si diu rede verendet./ Nu gebe uns | |
| seineu wunder læzt schawen, und dar umb, daz die ketzer geschant werden, die anders niht gelauben wellent denn der nâtûr gemainen | |
| ir hitz und fleucht auch den hagel, wan diu zwai schendent des visches varb. wenn man die visch in ezzich legt, | |
| sitze/ Zu lobe dime namen,/ Des wir noch nie irquamen!/ Geschant werden alle die/ Welche dine knechte hie/ Echten odir twingen | |
| willen slechte/ Irvurn die herren benant./ Sie dachten sa wie geschant/ Danyel mochte werden/ Kein deme kunge werden./ Doch Gotis geist | |
| en da vor/ Smete; want er wirt her nor/ [22#’v#’a] Geschendit an im einen./ Der kunic wirt sich leynen/ Heimwert kein | |
| schieben/ Wec von im die Gotis hant./ Siner vetre ouch geschant/ Beginnent von im werden/ Apgote uf der erden/ Achtende ir | |
| unser eit./ zwiu sol dann unser frumcheit?/ sô müest wir geschant sîn/ in Österrîch und bî dem Rîn./ wir weln ê | |
| gerüeret an mit mîner hant./ Evâ, ich bin von dir geschant,/ wan dû vil übel hâst getân./ daz gebot daz ich | |
| si gebâren sach/ nâch dem heidenischen sit:/ er sprach: ‘ir schendet iuch dâ mit,/ daz ir niht envolget got./ da von | |
| diu frou antwurt zehant:/ ‘sô müest ich sîn von im geschant./ swenn künic Karl rein/ kæm in diu lant gemein,/ sô | |
| daz mich der keiser von dem Rîn/ alsô sêr hât geschant./ ich wil im rûmen daz lant/ dâ von, ir bischof | |
| des künigs Bele sun genant./ sîn muoter in vil dick schant,/ wenn er hêt sich gesetzt/ wider sînn vater und in | |
| vluchet si des tages naht!/ sie gewinnet nimmer lobes maht./ geschant si die leide stunt/ die dine geburt mir ie tet | |
| also sluc er mirs an min hant./ daz er werde geschant!/ het er mich an den hals geslagen,/ ich mocht ims | |
| so sich die zal verendet,/ die wile er sich also schendet,/ so dunket er mich niht sunden vri,/ da sin messe | |
| heime./ nieman spreche leide,/ ezn si daz in ieman wil schenden,/ des ensol in nieman erwenden./ mag er daz wider tun,/ | |
| und nimmer chume do ich si.’/ Do wart die Schande geschant./ vrow Ere hub uf die hant/ und vienge si bi | |
| sol sich an dir ver enden./ du wilt dine kint schenden;/ so man den sprichet daz sie sint/ gebauren und gebauren | |
| die ere wildu im verwenden/ und wilt Got an dir schenden./ daz ver wiͤzzet er dir vil sere./ Got het din | |
| schande kümet. ob aber dich din hant oder din füez schendent. sneid in ab vnd wirff in von dir. ez ist | |
| gehazzent von allen menschen dvrch minen namen. vnd manige werdent geschant. vnd verratent sich vndereinander vnd habent haz vndereinander . vnd | |
| aber petrus vnd sprach zv im. vnd ob si alle geschant werdent in dir. ich wird chainen wis niht geschant. ihesus | |
| alle geschant werdent in dir. ich wird chainen wis niht geschant. ihesus sprach zv im. war sage ich dir. wan in | |
| Symonis, unde syne swestern syn hir myt uns.’ unde wurden geschendet an ym._(4) Unde Jhesus saite en: ‘wen keyn prophete ist | |
| unde sprachen: ‘weistu daz dy glysnere von desen worten synt geschant?’_(13) Do sprach Jhesus: ‘eyn ycliche pflanczunge dy myn hemelyscher vater | |
| wârlîchen beriuwen,/ mit wârer buozze $s chomen zantlâzze:/ sculen den scenten $s der uns ferleitte mit den sunten./ daz geruoche dû, | |
| $s der turn heizet scante/ von diu daz die dâ gescendet wurden $s die wider gote dâ worhten./ //After Noes lîbe | |
| ich sin.’/ Der kaysser öne wenden/ Sprach: ‘wer dich welte schenden/ Daz weltten wir under stön,/ Sid es also ist getön/ | |
| manlich wer/ Sölle all hie verenden./ Den herren wil sy schenden/ Mitt wiplicher wette./ – – – – – – – | |
| Das ander laid ir gar geschach./ ‘Troye, daz du sigest geschantt!/ Troye, werstu verbrantt/ Gewessen vor mengen jaren/ – – – | |
| mit sorge1n mvz vberkvme1n./ Ich heizze die vngelerten blint,/ Die sche1nden, die geleret sint./ Vo1n dem blinde1n spreche ich me,/ Wen | |
| geleite/ Kvme1n sint in diz lant./ Des mochte1n werden sie geschant/ Vnd queme1n es in grozze not."/ Der bote tet, als | |
| wu1nne,/ Owe riche, owe lant,/ Ir sit alle an mir geschant,/ Iedoch ane mine scholt!/ Ich en=werde in ni1mmer mer holt,/ | |
| nach irme rechte./ Auch wirt uwer geslechte/ An mir nimmer geschant./ Ich han burge vn2de lant./ Ich wil vch zv kebese | |
| Zv einer hant, zv der andern hant,/ Ez wart allez geschant,/ Swaz sin swert ie bestreich,/ Ez were hart oder weich./ | |
| allez vor wol./ Iegelich mensche da vant,/ Solde er werden geschant/ Vn2de ouch ge|eret./ Daz mich diz buch leret,/ Daz vernemet | |
| vch sin ors wart gesant,/ Da sit ir niht mite geschant./ Ich tet ez vch niet zv smacheit./ Iedoch ist ez | |
| unsern grozen pinen/ [5#’r#’c] Me danne durch keine vrucht/ Die man brechte diner zucht/ Opfernde in suzekeit./ __Entpfach, herre, nu gereit/ | |
| han gesaget./ Sere daz herze jaget/ Wie sin uzlegunge si./ Berichte mich sin da bi,/ Danyel, des bitte ich/ Gentzlichen in | |
| wort nach menschen wise./ Sin tegeliche spise/ Waren wurtze genuge/ Zu der naturen vuge./ In dirre grozen swere/ Duchte en wie | |
| An die girikeit so gewant/ Daz die schrift ist mite geschant,/ Wen sie die schrift leren/ Und die schrift so uneren./ | |
| wand./ ‘Owe,’ sprach er, ‘Kartol, min land,/ Nun bistu vröden worden bar!/ Ich sol für bas zü der fürsten schar/ Niemer | |
| zuo dem sint si wol gewendet,/ da sint si niht geschendet./ //Odin, prodin, loshait, boshait:/ dem ist daz gotes wort leit,/ | |
| guoten willen nine wende/ unde ez an guoten werchen nine schende./ //Einen boten habte er al gar;/ ze stet sande er | |
| den im der getan hat,/ der uns da gerne wil geschenten,/ der genaden erwenten:/ der chan im wol geraten,/ wie er | |
| dem wir alle chomen./ //Do chom des viandes rat/ unde geschante sine hantgetat,/ daz wir do ane viengen,/ sin gebot ubirgiengen./ | |
| nam dew Pues wol war./ __Do dew Pues den teuffel geschendet sach,/ Ze hant sy zu der selen sprach:/ ‘Nu vare, | |
| dochter sein/ Und das erbere lant:/ Sy werdent heut uns geschant.’/ Sie eylten zu den schiffen./ Die schalmayer pfiffen,/ Dy wachter | |
| im verderbet habent das land:/ Sy werdent zwar von uns geschant.’/ Deß ward der junge kunig fro/ Und dy gevangen do./ | |
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