Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

scharpf Adj. (378 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Lanc 110, 12 was, da hieß im Claudas ein glene reichen, die ein scharpff ysen hett wol schnidende, der schafft was groß und starck.
Lanc 125, 10 das ysen was wiß und sere schnidende und starck und scharpff. Sie hett im ein roß bereit, das was wiß, es
Lanc 156, 26 stach yn oben durch den schilt, und das ysen was scharpff und schneyt sere. Der ritter was starck und behende und
Lanc 164, 14 hant, die starck und groß was, und das ysen was scharpff und schneyt sere. Die jungfrauw wolt sehen wie er jůstieren
Lanc 212, 32 zwen kupfferen ritter und hůten der thúre; yetwederre het ein scharpff schwert in syner hant, und mit yglichem schwerte hetten zwen
Lanc 382, 7 und die innern schußen groß stecken under sie die sere scharpff waren, und wurffen sie mit großen steynen, das ir viel
Lanc 414, 16 alte glene hett er genomen zu syner herberg, die sere scharpff was, wie wol sie růßig was. Der truchseß was vor
Lanc 439, 12 sie beid ußwert und kamen wiedder zuhauff gerant mit zwein scharpffen spern, sie stachen off die schilt, und Persides brach sin
Lanc 450, 35 zuhauff was ir roß geleisten mochten, und stachen mit jhenen scharpffen glenen off jhen schilt, so das myn herre Gawan den
Lanc 483, 31 Er viel selbs uß dem sattel, und kam im ein scharpffer steyn gein sim herczen, so das er off dem steyn
Lanc 484, 1 onmacht bi Galahot, @@s@so das im die stirn off einen scharpffen stein kam und sneit im das fleisch uncz off das
Lanc 513, 31 eschin sper genomen, das kurcz und groß was mit eim scharpffen ysen, und rant was er úmmer mocht gein Lancelot, als
Lanc 528, 12 hant, die kurcz und groß was, und das ysen was scharpff und sere schnydende. Da lag die falsche konigin zu allerforderst
Lanc 528, 21 syn alle die erschracken die da waren. Sie stachen jhen scharpffen glenen durch die schilde, so das des ritters glene von
Lanc 529, 3 ging zu im. Da begunden sie sich hauwen mit den scharpffen schwerten, und Lancelot het im in kurczer stunt den schilt
Lanc 554, 21 schon pavilun, da wol zehen schild alumb stunden, und das scharpff was yn allen uff gekeret. Er reit hinweg furbas und
Lanc 602, 26 und myn herre Key det dasselb, und ranten mit jhenen scharpffen glenen zuhauff was die roß geleisten mochten. Da stach myn
Lanc 618, 34 brach. Da sah er den andern komen gerant mit einer scharpffen glene, er ließ důrs zu im gan und warff den
Lanc 633, 15 das felt was wit und schön. Sie stachen mit den scharpffen glenen zuhauff, die kurcz und dick waren, und Meleagant stach
Lanc 633, 27 nit als ir mich datent!’ Da gingen sie mit jhen scharpffen schwerten zuhauff und húwen jhen schilde zu stúcken und darnach
LobSal 95 wi du du:/ dar uz werchi eini snuir,/ du wirt scarf undi was,/ du snidit als ein scarsachs/ uffi den marmilstein./
MarlbRh 25, 7 vuͤlt, getr#;iue herzen,/ den ich arme dougen!/ //Ich dougen $’s scharpen swerdes slach,/ dat Simeon lange vüre sach./ in minem herzen
MarlbRh 25, 14 volbracht/ diͤ warheit, diͤ mir was gesacht:/ ich liden $’s scharpen swerdes slach!/ menlich, min herze, drach/ dit scharpe swert bit
MarlbRh 25, 16 liden $’s scharpen swerdes slach!/ menlich, min herze, drach/ dit scharpe swert bit aller macht!/ ////Blif al zit wunt,/ niͤt enwirt
MarlbRh 29, 23 van diser stunden,/ hilp mir dragen mins herzen wunden!/ disen scharpen r#;iuen,/ drach bit rechter tr#;iuen/ in disem dage!/ //Ind du
MarlbRh 114, 19 liͤfsten blůt begoʒ,/ dat uʒer sin offen$’ wunden vloʒ./ //Dat scharpe swert giͤnc durch din herze,/ dat was de r#;iu ind
MarlbRh 123, 9 giͤnc,/ dů din sun am krüze hiͤnc,/ des meisten r#;iuen scharpste swert,/ it machet din martilje wert./ //Din kron is glich
Mechth 2: 24, 35 ich knúwe bi dir vor den júdeschen herzen under den scharpfen steinen, wand si vallent uf mich gros und cleine. Die
Mechth 4: 18, 50 umbehalset von der heligen drivaltekeit. Dis tier hat oͮch zwoͤi scharpfú horn, da mitte wert es sinen lip mit so grosser
Mechth 5: 23, 179 das allerhoͤhste versmahe und das man in qwele mit der allerscharphosten pine. Ist er denne ein luter mensche, so mag er
Mechth 6: Reg. 55 gotte, Sante Marien, den engeln und heligen <N>XXXIII</N>. Von dem scharpfen capittel, da der bilgerin zů kam, der schein ein grosser
Mechth 6: 1, 57 conventes dir ere bietent, so soltu dich inwendig voͤrhten mit scharpfer hůte dines herzen und solt dich uswendig schemmen mit gezogenlichem
Mechth 6: 20, 10 voͤrhte ich mich in der wollust allermeist, wande so mangú scharpfú not Christus in dirre welte leit. Aber der minne nature
Mechth 6: 31, 7 hat, er mag nit gesehen úber ein mile weges. Wie scharpfe sinne der mensche hat, er kan unsinnelicher dingen nit begriffen
Mechth 6: 33, 1 die mit aller vrúmekeit gotte gevolget hant. <KAP><N>XXXIII</N>. Von dem scharpfen capittel, da der bilgerin zů kam, der schein ein gros
Mechth 6: 33, 3 herre</KAP> Ein mensche pflag des lange, das er mit eim scharpfen capittel in <FOLIO>(124#’v)</FOLIO> sin herze gieng und besach sinen schaden
Mechth 7: 27, 33 der súle gebunden. Do enpfieng er dur dine liebin manige scharpfen wunden. Dis las in din herze gan, so maht du
Mechth 7: 27, 42 im alle dine súnde; sust gewinnestu gottes kúnde. Sich die scharpfen cronen an, die er uf sinem hoͮbet trůg, kús in
MF:Reinm 67: 5, 2 mîne vriunt die vörhtent, daz ich werde wunt mit sîme scharpfen spieze./ Daz er mich erschieze,/ des ich gar ân angest
Minneb 4360 ymmer wunder wie/ Din guͤt ez mug erliden,/ Daz bitter scharpf ab snyden,/ Daz mir absnyt die freude min!’/ __Ich sprach:
Mügeln 31,10 würde sünden frie./ daran verschriet des küniges lock/ ein dürne scharf der Juden massenie./ das leben an dem krüze starb/ in
Mügeln 33,11 davon sie stören und geberen liden./ tat künftig der naturen scharf/ wart kündig nach der kunst astronomie,/ die gotes güte widerwarf;/
Mügeln 190,5 deckt; / nicht ander brut der vogel hat. / wie scharf was sin gesicht/ nach rechter linien art gericht,/ da got
Mügeln 303,12 es blicket;/ sin hals, houbt wol gedicket/ und ist ouch scharfes sinnes fri./ Ouch wil ich sagen, wie / der meister
Mügeln 390,3 ab nu des meien hütten/ und dem sumer sin gezelt/ scharfer winde flügel rütten/ und der hagel nu das felt/ geiselt
NibB 8,4 den man hât gesaget,/ starc und vil küene, $s in scarpfen strîten unverzaget./ Daz was von Tronege Hagene $s und ouch
NibB 73,2 ir swerte giengen $s nider ûf den sporn./ ez fuorten scärpfe gêren $s die riter ûz erkorn./ Sîvrit der fuort$’ ir
NibB 202,3 man von hurte $s erdiezen manegen rant,/ und ouch von scärpfen swerten, $s der man dâ vil gesluoc./ die strîtküenen Sahsen
NibB 204,2 lûte erhellen $s den helden an der hant/ diu vil scarpfen wâfen, $s dô die von Niderlant/ drungen nâch ir herren
NibB 213,4 ouch Liudegêr./ man sach dâ scefte vliegen $s unde manegen scärpfen gêr./ Dô flouc daz schiltgespenge $s von Sîvrides hant./ den

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