Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schamelich Adj. (113 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Daniel 4171 swerer not./ Liden muste er den tot/ An dem holtze schemelich./ __Nu wirt der boum lobelich/ Gehouwen zu dem valle:/ In
Daniel 6316 beschriben/ Allen den die nicht bliben/ Volleclich an diner e./ Schemelich ist unser we,/ Dir habe wir gesundet./ Uf uns sint
Daniel 7941 Von Belin nicht uf gezzen,/ So welle wir vermezzen/ Liden schemelichen tot/ Alhi, oder disse not/ Muz Danyel voltragen,/ Wand er
Elmend A 333 ein wort weiz ich so leit/ noch zcu sprechene so schemeliche,/ so daz wort ‘ich bite dich’./ an deme gebene ist
EnikWchr 24828 der kristenheit wârn frum,/ doch hiez er si verderben/ und schemlîch ersterben./ des muoz er in der helle brinn,/ des wendent
EnikWchr A II,137 leit nit grœzer sîn./ man fuort sî und hern Etzlîn/ schemlîch, daz man nie gesach,/ der kleit der frouwen ungemach,/ wann
EvStPaul 8847 von dannen drade/ elende in ferres riche./ vnd da gar schameliche/ sin gut vnkushelich verdede,/ biz er zu iungest niht enhede./
EvStPaul 9265 iungest· vnd da mir gevnfrume/ vnd mich also verderbe/ vnd schamelich ersterbe.«’/ der herre sprach: ‘nu horent zu,/ was dirre bose
EvStPaul 9700 er auch da hin./ gar merterlich verwunten sie yn/ vnd schamelich gewurfen vz,/ vnd anders wart ym kein genuz./ der herre,
GTroj 2404 den sunden wirt gezilt/ Und nimmer sunden sint irvilt,/ Deme gebe ich die spise/ Von deme lebenden rise/ Daz Got vater
GTroj 4171 goum vorsmacke/ Des suzen honic seimes zar/ Des heren geistes towes gar./ Den selben gewalt ir noch komen/ Haben des gerichtes
GTroj 4437 underwinde/ Mit Gotes urloube din;/ Des saltu gewarnet sin/ //Des tages spate, dar zu vru. –/ Der engel spricht der stat
GTroj 10551 junckfrow laittest an/ Die watt dar ine ich armer man/ Schamlichen erhitzett bin.’/ ‘Was rüch ich?’ sprach daz megetin,/ ‘Dester fröger
GTroj 12341 ir herschen gebeten/ Vor irn schepfer sie vortreten,/ Daz sie nicht envallen/ In der sunden gallen/ Mit andern sunden worchten,/ Die
GTroj 14467 ich die zarten schar/ [248#’r] Mitt minen wortten also gar/ Schemlichen torste so enpfan./ Dar umb mag min erre mir engan/
GTroj 14675 wonte by,/ Daz sy suss aller wette fry/ Warend so schamlich geton./ – – – – – – – –/ Under
GTroj 15761 dem crom betrogen./ Schiere daz geschütze/ Müste werden unnütze/ Dem schamlichen künne;/ Krank ward ir besten wunne,/ Samend sy umb giengen./
GTroj 16027 mit der hand./ Über daz vil wilde lande/ Belaib der schamlichen diett/ [275#’r] Ain mütter barn lebendig nit/ Won die mitt
HeslApk 306 beroubte er daz hus/ Gotis unde nam dar us/ Geveze, daz zu zierheit/ In den tempel was geleit.’/ __Nabuchodonosor ist/ Mit
HeslApk 2496 mochtes irslan/ Und die schuldigen liezes/ Ledic, durch dins geniezes,/ Sint doch Got also gebot:/ «Nicht sullet ir slahen tot/ Die
HeslApk 4156 gast/ E liechtes tagis scheiden/ Volgienc. da bi sin weiden/ Was mit den tieren wilden./ Heu az er uf gevilden/ Sam
HeslApk 7028 cleides#s-/ #s+Dich#s-’’’. daz spricht: vorcleide dich hir,/ #s+Daz du nicht schemelich dort vor mir#s-/ #s+An diner nactheit nicht enges,#s-/ Da du
HeslApk 8824 armeliche vleisch slouf/ Und der werlde daz truc veile/ Zu schemelichem urteile/ Dises menschlichen gerichtes/ Und willen des argen wichtes/ Der
HeslApk 9095 Crist des urteiles/ Mit vorbedachtem rate/ Vorme richter Pylate/ Mit schemelichen honden/ (Wen sie sin nicht enschonden)/ Der werlde wolde gestaten,/
HeslApk 15312 tugend ,/ Sy hett megtliche jugend/ Von dem rissen do verlorn./ Daz wante der vil hochgeborn./ __Abyron an der stunde/ Lachen
HeslApk 17132 Nant in die schrift sint mannes name,/ Wen im mit schemelicher schame/ Der lib wart uf gebrochen,/ Durch slagen und durch
HeslApk 19294 daz sy fürsten unde land/ Geben in der fürsten hand./ Owe der laiden merre!/ Wie menigen nach volgäre/ Die selben drye
HeslApk 19505 schwertt die helm trunpte,/ Daz sy zerkluben von siner hand./ Menolaum man da vand/ In wirdeklichen mütte leben,/ Des waffen sach
HeslApk 20609 Nieman im da endran,/ Won sy mitt ungenuchte/ Schamten sich der fluchte./ __Do er den sige alsus erwarb/ Und menger vor
HeslApk 20880 Üch all hie wurd geben kampff.’/ Rubel schiere rech var/ Gelag. des trurenklich war/ Do nam sin junckfrowe./ Mitt ir ougen
HvBurg 585 plekchen,/ Du sold sy nicht dekchen/ Durich das sy sind schemleich!/ Sage vil berleich,/ Wan wer sy hie bedekchet,/ Got sy
HvFreibTr 3094 die künegîn,/ sîn êlîch wîp, die schœne Isôt./ owê der schemelîchen nôt,/ die dise zwei gelieben liden!/ ir hende bant man
HvFreibTr 3119 Tristanden und die künegin;/ ir hende wâren gebunden in./ die schemelîche smâheit/ was inneclîch von herzen leit/ Tinâsen dem getriuwen man,/
HvNstAp 518 lieb oder laitt.’/ Taliarcus schamt sich:/ Er rait enweg gar schemlich/ Aines seines chappen pfard,/ Das was wol zwayer pfund werdt./
HvNstAp 836 Das Appolonius was komen/ Von Anthioch, dem hochgeporen?/ Der ist schamlich verloren.’/ Da do Taliarcus/ Die mer hett vernomen̄ alsus,/ Der
HvNstAp 9766 sein leben an./ Dy heren sprachen ainen ratt:/ ’Es ist schamliche dat/ Das der tugenthaffte man/ So gar soll wesen undertan/
HvNstAp 11351 ward unflütig:/ Er rayt wider hinder sich/ Mit schanden gar schamlich./ Di gottynne sagte das/ Er war ain rechtes schanden vas:/
HvNstAp 15843 dich uber aines kuniges kint/ Di alhie zu dieser frist/ Schemlich gevangen ist./ Verdien an mir den selben rüem,/ Und laß
HvNstAp 16776 Ich mir selb ee tün den todt/ Ee ich so schemliche not/ Lange wolte leyden/ Und allen trost vermeyden.’/ Dy rede
HvNstGZ 2575 lazen leben,/ Jhesum solte er in geben,/ Daz er mit schemelicher not/ An dem crůce lege dot./ Dez wart in gevolget
HvNstGZ 4078 sie in mit iren augen sach/ Smehen und vahen/ Und schemlichen hahen/ An ein cruce als einen diep,/ Den sie hate
HvNstGZ 6678 du stest.’/ Gidekeit und hohfart/ Und aller boͤsen suͤnden art,/ Schemlich unkůschekeit/ Zu gende sint ietze bereit:/ ’Du suͤndete ane alle
HvNstGZ 6858 Gotes heiligen/ Uf der sunden meiligen./ Daz funfte urteil ist schemlich,/ Versmeht und lesterlich:/ Aller der werlte an der stůnt/ Wie
Iw 3490 sî von im entweich,/ wand sî daz wol erkande/ daz schämelîchiu schande/ dem vrumen manne wê tuot,/ und barc sich durch
Kreuzf 6474 durchriten, dise wort/ er sprach: «alzû lasterlich/ diz ist unde schamelich/ al den Sarrazênen, ir werdicheit/ mûz des wesen hin geleit./
Kreuzf 7949 und sîn wirde sie des prîsten./ den ritter sie verwîsten/ schamlich von in. als daz geschach,/ der patriarke dar nâch/ mit
KvWSchwanr 364 er dô,/ ‘daz iuch ein fremder marner hât/ ân alle schemelîche tât/ gefüeret her in unser lant’./ dô wurden im vil
KvWTroj 148 kranc,/ swie si doch sîn ein künstic hort./ diu swachen schemelichen wort/ von künstelôsen tôren/ baʒ hellent in ir ôren,/ dann
KvWTroj 3371 ze hove niht./ eʒ wære ein wunneclich geschiht/ und ein schemelicher spot,/ daʒ ein künic einen got/ an êren überkæme/ und
KvWTroj 5573 lîp./ dar umb er als ein zühtic wîp/ still unde schemelichen saʒ./ sîn herze vröuden gar vergaʒ/ und aller wunne bî

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