Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schalmîe swF. (26 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| sô er under drein jâren ist. wan sô er hœrt schalmeien und ander süez gedœn, sô næhent er zuo den läuten | |
| süezen schal;/ rotten, herpfen, singen/ hiez ich dir allez bringen,/ schalmîen und pusûnen vil./ ich prüeft dir maniger hande spil./ wie | |
| da redent zveinander vnd sprechent. wir haben ivch gesvngen mit schalmeien vnd ir habt niht gesprvngen. wir haben gechlaget vnd ir | |
| So iz hort ſlan di bungen./ #s+Wan iz hort#s- der #s+ſchalmyen#s- ſchal/ Und di #s+boſunen#s- uber al,/ So ſyet man von | |
| dar under sach man rîten/ den hêrren muotes vrîen./ tambûren, schalmîen,/ die gâben vor im süezen schal;/ hin reit der niuwe | |
| scharhalannen/ Pließ man die pusawmen./ Vor den hohen vieren,/ Tamburen, schlamyren./ Den frauwen sach man neygen/ Mit herpfen und mit geygen,/ | |
| alle./ Pusawmen und trumen̄/ Hiessen sy da prumen̄,/ Horen und schalmeyen̄,/ Küffen, lottere schrein:/ Auff den scheffen was ain schal/ Das | |
| des leybes unverbegen,/ Mit ainer rotte, die was groß./ Pusaumen, schalmayen doß/ Was yn dem here vil schone./ Printzel von Warcilone/ | |
| sy beschätzen./ Eben ho und chatzen/ Triben sy an di mauren./ Schalmayen und tamburen,/ Pusaun, horen und plater spil,/ Deß was da ane | |
| di geste/ Ritten̄ zu der veste/ Mit pawcken und mit schalmeyn./ Si lobten alle den frein,/ Den werden Tyrer:/ ’Sein lob | |
| Da horten sy auff türnen/ Pusawmen und hürnen./ Pfeyffen und schalmeyen./ Di lötter hort man schreyen/ #.,Vina, vina, vina/ Lo ray | |
| was das velt./ Si drungen vaste durch di zelt/ Mit schalmein und mit tamburen./ Di reichen amasuren/ Mit der panier drungen./ | |
| kurtzweyle geruchten./ Di kroyer hort man schrein;/ Man pließ di schalmein;/ Si slugen di tamburen./ Man sach di amassuren/ Auff das | |
| Sy sassen als die turne./ Da pließ man das gehurne,/ Schalmeyn und pusawn:/ Da enmochte niemand gerawm/ Vor dem grossen schalle./ | |
| mit der lůten,/ Dambůren mit den bucken,/ Flach ror und die schalmeyen,/ Mit richer wal schameyen,/ Rotten und metzkanone/ Waz in vil | |
| sich enpôrte./ manic tambûr man dô hôrte,/ pusûne, pûken und schalmîe./ ‘hie Rôme!’ was der Tiutschen krîe,/ sô riefen die Bêheim | |
| ungefüeg und grôz/ von der pusûnen dôz;/ floiten und teubære,/ schalmien und pûkære,/ mit grôzen hersumpern/ under einander pumpern_–/ ez gap | |
| einer wúnklichen harphen, und mit ime vier ander junglinge mit schalmien. Also sas der jungling mit der harphen zů dem brůder | |
| Also kerte sich der jungling zů den vieren mit den schalmien und sprach zů in, daz si uf bliesen. Do antwúrte | |
| dem stade wart michel lauf./ Tamburn man slůc, man bliez schalmin:/ des vræute sich div kuͤngin./ die fuͤrstinn, die auch sazen | |
| manic luter tamburslac/ alhie durch daz gebirge hal./ von floyten, schalmien was hie schal,/ e si kamen zů dem gezelde./ zwischen | |
| hurta! wie da war/ ze samen sich die baide schar!/ schalmy, busun, tanbur/ hort man da uͤber hur/ daz gruͤsenlich gedoͤzze;/ | |
| do der gelingen:/ man sah si rayen, springen;/ busunen, vloitener,/ schalmyen, bucker/ hort man do uf schellen./ nach vræuden sich stellen/ | |
| wellnt grifen/ an ain ander nach ritters ger!/ wa nu, schalmi, busun, kroyer?/ helft in ze samen!/ den richen kuͤnc Gilstramen/ | |
| Got, wie schoͤn gevert/ fůrt der werde Wildhelm!/ busunen crach, schalmien gelm/ wart vor in do dozzen:/ diu vræude in hertzen | |
| kuͤnge vil./ von aten wart da manic spil,/ busunen crach, schalmien doz,/ die bůben machten manigen bloz/ der rihlich der verwapent |