Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schalc stM. (144 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Ägidius 165 ist vndirscheiden:/ iz geschehit dicke beide/ daz man den gotis schalc lobit/ vn̄ her doch gotis hulde behabet./ der nist abir
Ägidius 207 an der stunde/ deme himilischen kinde./ Sanctus Egidius der gotis schalc/ streich uerre in einen walt/ (her uloch die uerltwunne),/ uerre
Ägidius 291 sunne/ nemochte in nicht beschinen./ eines starkin libis/ der gotis schalc lebete./ eine gewoneheit her habete/ daz her alle tage sůchte/
Ägidius 662 innecliche leit./ mit rechtir gehorsamicheit/ quam her uur den gotis schalc./ her gab sich an sine gewalt/ mit bitteren trehenen./ daz
Ägidius 772 durch dicheine gire/ ce helle gefure./ Do der ture gotis schalc/ uirsprach den geistlichen gewalt/ $p kůme clagete./ ouch sprach her,
Ägidius 852 cestete/ intfahen den geistlichen gewalt./ do wart der ture gotis schalc/ ein appit uiele here./ sin name wart mere./ den grozlichen
Ägidius 1170 gesach/ daz iz also was/ alse man uon deme gotes schalke sagete./ da mit ime her in habete/ die unmanigen tage./
Ägidius 1594 hieneuart solde wesen./ in daz ewige leben/ her den gotis schalc ladete/ daz her wole uirdienet habete./ Do deme heiligen man/
Ägidius 1679 irlostis/ uon deme helle bodeme.’/ do irhorte got obene/ sinen turen schalc./ sente Egidien wart der gewalt/ uon gote iroffenot/ sine bete
Ägidius 1686 eine/ an mines trechtines gewalt./ do sprach der ture gotis schalc/ ’ich gere des, herre min, an dich,/ deme tuuele widir sage
Ägidius 1714 trechtines gnaden,/ an sinen gotelichen gewalt./ do uirschiet der gotis schalc./ do wart sin sele/ uon engelen den heren/ uile wole
AvaLJ 100, 5 daz ahten si min, $s iedoch pin ich iemer der scalch sin."/ Do sprach der heilige Christ: $s "waist du noch,
AvaLJ 124, 2 mine vriunte, $s ob ir tuot dei ich gebiute./ der scalch nemach wizen niet, $s waz deme herren si liep./ durch
AvaLJ 126, 1 vor iuweren ougen han."/ Do sprach unser herre: $s "der scalch nist niht mere/ denne sin herre ist $s von deme
EnikWchr 704 wider in verjach:/ ‘Sathanas, nû tuo schîn,/ ob dû ein schalc mügest gesîn,/ und var zuo Adâmen/ und sæ dînen sâmen,/
EnikWchr 23771 steinîn wîp/ von kunst, diu hêt einen lîp,/ swanne ein schalc, ein bœser man/ wolde ze einem wîb gân,/ daz er
Eracl 635 manic rîche wât,/ der weder tugent noch sinne hât./ manegen schalc sie machet frî:/ der selben fünde ich wol drî,/ wolde
Eracl 4026 stete gejehen,/ sie heten des spils ensamt gespilt,/ dâ manec schalc wirt von gezilt/ und manec fürste wol geborn./ sie hetn
Erz_III 36, 32 alle tage,/ mide lithus und wurfelspil,/ wan da von wachsen schelke vil./ furht die helle unde mide ir straze/ an trinken
Erz_III 36, 126 dem herren wirt der kneht bekant:/ swaz er wurke mit schalkes hant,/ daz wer im unde straf in wol,/ sag im
EvAug 12,7 din gantzer lichname wirt lühtik. ob aber din avge ein schalck wirt. din gantzer lichname wirt ein vinsternüsse. darvmb ob daz
EvAug 47,16 ze tven daz ich wil. oder ist din avge ein schalch wan ich bin guet. also werdent di letsten di ersten.
EvAug 163,17 wirt din ganzer lichnam wirt liehte. ob ez aber ein schalck wirt. so wirt avch din lichnam ein vinsternüsse. darvmb siech
EvAug 180,5 ein schalck ist. der ist avch in dem meisten ein schalck. darvmb ob ir in dem vngerehten wandelwerm guet niht getriv
EvBerl 15,31 ich nicht tun daz ich wil? dyn ouge ist eyn schalk unde ich byn gut.»_(16) Also werden dy lesten dy ersten
Gen 755 in vervluochete $s mit aller sîner afterchunfte./ er hiez si scalche sîn, $s dienen sînen bruoderen./ /Die anderen zwêne er wîhte
Gen 760 noch ire chinden $s niemmer guotes scolte zerinnen,/ unde ire scalche wâren $s die Cham unde sîniu chint gebâren./ /Swelihe bî
Gen 766 wîs wâren si sâlik./ /Vone Chames sculde $s wurden allerêrist scalche./ ê wâren si alle $s eben vrî unde edele,/ Chames huohes
Gen 960 sîne tohter,/ die scônen Rebeccam, $s Ysaac ze gebetten./ /Der scalch sprach, obe man ime ire niene gâbe, $s waz er
Gen 1083 er hête in gerne gewîhet uber in,/ daz er sîn scalch wâre $s und swaz er chinde gebâre./ /Daz aver scol
Gen 1433 er wîb und chint $s und fuor den sînen sint./ scalchen und diuwen $s bevalech er daz vihe ze triuwen,/ daz
Gen 1491 und sîneme gesinde $s inlentis gunde;/ er hête diuwa unde scalche, $s scâf unde chuo melche,/ darzuo esile $s umbâre jouch
Gen 1521 si volgeten,/ daz si denne sprâchen $s vile gezogenlîchen:/ /‘#.,Dîn scalch Jacob $s sante dir dise gebe guot,/ er chumet selbe
Gen 1887 $s der mich gechouffet hâte,/ und swie ich wâre sîn scalk $s daz er mir al sîn guot bevalch/ und alles
Gen 2346 chopf stecche/ den slahe oder hâch, $s wir sîn dîne scalche dâ nâch.’/ / /Er chod: ‘des newil ich nieht tuon:
Gen 2347 newil ich nieht tuon: $s den sculdigen wil ich ze scalche haben./ den wil ich chwelen, $s die anderen faren dare
Gen 2351 niene bant./ er chod fon rehten sculden $s sînes hêrren scalch muose sîn./ /Allez ire gewâte si zarten, $s vil barmichlîchen
Gen 2413 tûz tuost durch dîne guote/ daz tû mich habest ze scalche $s zeineme iewelichen tage werche./ /Tuo mir al daz tû
Gen 2604 $s chêrts in des chuniges frume,/ si wurten selbe sîne scalche, $s gâbin dei eigin zuo sîner gewalte/ ub er si
Gen 2610 sunte, $s die er frî funte,/ ub er die ze scalche tâte $s durch dehein ire nôte./ /Er wolte si giwielten
GTroj 1388 lazen muz da zu,/ Wen alle rime die sint valsch –/ Sie sin latin, dutsch oder walsch –/ Da di buchstabe
GTroj 2345 wib/ Hand gezierett mir den lib.’ –/ ‘Ir sigtt ain schalk gar betrogen:/ Üwer rede ist erlogen.’/ Mitt ellend er da
GTroj 7455 kayssers land./ Mag ich, daz schrigen wirtt gewantt/ Daz ir schalk unfrütt/ Dissem edlen bilde tütt.’/ Der selbe waz vil garwe/
GTroj 11234 sterke,/ So daz wir der personen/ Suln ebengliche schonen,/ Wen ir kein der drier/ Ist mechtiger noch vrier,/ Noch gewaldiger noch
GTroj 12246 Manlich an den sinen/ Und vallen von den zwigen/ Von winden glich den vigen,/ Die von den zwige slifen/ Swenne so
GTroj 12258 die Got irkennen,/ Daz sie in nicht turren nennen./ [93#’r#’b] __Unde daz alle berge, ilen/ Sich regeten von irn zilen,/ Kunige,
GTroj 13010 viende bat/ Und sine irwelten loste,/ Den armen quam zu troste,/ Die zu der helle beiten sin;/ Sus quam her in
GTroj 13750 daz dutet clage,/ Merket rechte waz ich sage./ Do die cristenheit an gevienc/ Und an grozen arbeiten gienc,/ Wand mans lutzel
Herb 2025 die ha1nt:/ "So mir dirre min bart,/ Ir mvtersvn vo1n schalkes art,/ Vnseliger troygire,/ Du en=keres hinne1n schire,/ Ich zvfure dich
HeslApk 2503 valschen reten./ An den hanthaften teten/ Vienc her den ungetruwen schalc/ Und warf den tot in sinen balc,/ Den her siner

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