Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schaffen stV. (821 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| zv ylion/ Mit flizze begange1n./ Do daz was ergange1n,/ Sie schuffe1n beidersit ir gemach,/ Daz in zv tu1nde geschach./ Der criche1n | |
| sie blibe1n./ Daz volc zv reit v3nde zv ginc./ Me1nlich schuf sine dinc,/ Als im do gut was/ V3nde als sie | |
| gescribe1n niht en vant,/ Wie ir deheiner wer genant./ Sie schuffe1n ir gemach du./ An dem andern tage fru,/ Do der | |
| bi im saz/ V3nde suzze wort vo1n ime sprach./ Sie schuf im anders gemach/ An sine1n wu1nden,/ So sie sie vngebu1nden/ | |
| gesproche1n./ In der leste1n woche1n,/ Do der fride vz ginc,/ Schuffe1n sie aber ir dinc/ Vzzene vnd inne1n,/ Zv strite v3nde | |
| Sine swlst sie im bete1n./ Ecuba sin wol phlac./ "Der geschaffe1n hat de1n tac",/ Sprach sie lieplich,/ "Got vo1n himelriche,/ Der | |
| de1n tac",/ Sprach sie lieplich,/ "Got vo1n himelriche,/ Der da geschuf die svnne1n,/ Der mvzze vns din gu1nnen./ Nv wir hectore1n | |
| wurezic ist inne1n./ Mit vnkvstige1n sinne1n,/ Mit sine1n svzze1n worten/ Schuf er, daz sie horte1n,/ Der falsche bote antenor,/ Swaz so | |
| leide1n hinc./ Ydomeneus von crete,/ Der orestem gezoge1n hete,/ Der geschuf, daz er zv wibe nam/ Menelais tochter ermionam,/ Die er | |
| Die durch sines wibes scha1nde/ Lage1n in sime la1nde./ Si1nt geschuf er, daz navsica1n,/ Alteonis tohter, zv wibe na1n/ Thelemacus, sin | |
| der herro Dáv%\id $s daz sin teil muose sin,/ dare scáffe ich bi dínen gnád%\un $s ouch gerne daz min;/ wand(e) | |
| wir magen si wol ze den vensteren/ an di burch scaffen;/ nu ist ir leben gaistlich unt offen./ //Der XII. stain | |
| ſunde di ſy han/ Schentlich wider Got getan./ Aber Baldach ſchaffet nicht./ Want Got der hat ſich des verphlicht/ Daz er | |
| allen den lon gearnot./ swelich wetir si begat,/ so ist geschaffen ir rat/ undir dem liute,/ die sich becherent an der | |
| Von dir mochte und klagen!/ Wan du were dew da schuef/ Ainen jamerlichen ruef/ Und vil engstleiche not:/ Von dir lagen | |
| chlag,/ Wen ich im das gut zu trag,/ Oder es schaffent mein synn/ Das ich es behab mit seiner mynn./ __Du | |
| fraw Rewe/ Und horte das rueffen./ Sy fraget was sy schueffen/ Und das man ir sagte/ Was dew sel chlagte./ __‘Ein | |
| er anpetten seinen abgot solde,/ Als Got verhengen wolde./ Dicz schuef alles das gepet/ Das der kunig zu Got tet,/ Der | |
| und sein her,/ Das ir cheiner nie genas./ __Moyses gebet schuef auch das/ Das Dathan und Abyron/ Wart von iern werchen | |
| sich Got nicht derbarmen/ Uber dy selen armen,/ Durch weu schuef er sy do ye/ Und er in weder dort noch | |
| dem hafener zue:/ «Sage mir, wes lustich,/ Wie hastu so geschaffen mich?»,/ Wer das nicht ein wunder?/ Also fragest zway pesunder/ | |
| und tal/ Und geleget dir fur: fundest du hort,/ Du schueffest wunder und stifftetest ort;/ So woltstu auch chauffen dicz und | |
| sol./ Got vater herre, ich lobe dich/ Das dw hast geschaffen mich./ Dw hast gebildet mich nach dir/ Und dis genade | |
| wol benomen,/ So wilt du, herre, nicht wan recht:/ Dw schueffest das der wart chnecht/ Der dir ewen gewaltig ist;/ Er | |
| schier zergangen ware./ Ich gelaub offenware,/ Was der vater gewaltichleichen/ Geschaffen hat und der sun wisleichen/ Ordenleichen underschaffen hat,/ Das dein | |
| Das es an andern gedanchen was/ Und maniger hande geschefte schuef;/ Es enachte nicht der zunge ruef./ Des muest das gebete | |
| mag ich mer sprechen?/ Ich was tr#;aeg und lass,/ Oft schuf ich mit dir das/ Das dich deucht der kirichgankch/ Wie | |
| rechte mut/ Der creatur dew mir ze guet/ Got hat geschaffen, und das ich/ Damit sulle neren mich./ Davon ich dich | |
| mich krankch vil ser/ So dich bestund die traurikait,/ Damit schufstu das ich maid/ Das trinkchen und das essen./ Ich han | |
| Und empfing es nicht in gut/ Von meinem ubermut,/ Das schuef mein ungedultikait./ Mein hend warn auch perait/ Ze sundikleichen dingen/ | |
| ich ir mit vleiss/ Das ich sy behielt weis,/ Das schuef mein valsche hochfart;/ Vil selten mein hant gepoten wart/ Dem | |
| ain grossen ruef/ Und sprachen: ‘Got das nye mit ew schuef/ Das ir uns soldet tun gewalt!/ Es ist umb dise | |
| Und must sich dennoch schephen pas/ Dan si von Got geschaffen was./ Leg hin zu dicz wurczlein!/ Do si wolde wol | |
| ich fro/ Und half auch darzu mit meiner dro,/ Ich schuef das man sy niene lie./ Von dem tag dew sel | |
| wild./ Sy erchant das sy nach meinem pild/ Von mir geschaffen w#;aer,/ Ze hant wart ir vnm#;aer/ Alle deinew ler und | |
| dar kêren wir.»/ sus der getriuwe Gâwân sprach./ «der künic schaffet uns guot gemach,/ der êrenrîche Marke,/ der ie begerte starke,/ | |
| sust auff in./ Taliarcus schier det/ Das er mit im geschaffen hiet:/ Er nam silber und gifft/ Und sitzt auff und | |
| kam auff das palaß,/ Do der purger radt was./ Er schuff drate gahen,/ Strangwilionem vahen/ Und dar zu sein schones weyb:/ | |
| diu riuwige diet./ leien unde pfaffen/ die vuoren ir dinc schaffen:/ diu vrouwe beleip mit ungehabe/ alters eine bî dem grabe./ dô | |
| //Her Îwein saz verborgen/ in vreuden unde in sorgen./ im schuof daz venster guot gemach,/ des er genôz daz er sî | |
| in nâhen dâ bî/ dâ im allez guot geschach./ sî schuof im allen den gemach/ des im zem lîbe nôt was:/ | |
| die hant/ daz becke daz er dâ hangen vant,/ und schuof ez vollez brunnen,/ und wolde rehte erkunnen/ ob daz selbe | |
| dan/ zuo ir vrouwen, diu nie man/ alsô gerne gesach./ man schuof im guoten gemach/ von cleidern von spîse und von bade,/ | |
| mit tägelîcher arbeit,/ sine zigen mich der valscheit/ daz ez schüefe niuwan mîn list/ daz ir sus missegangen ist./ und swaz | |
| niht wandel hân,/ und enwart ouch des niht erlân/ ichn schüef in rehte sicherheit/ daz ich der rede wære gereit/ als | |
| mêre/ dehein iuwer êre.’/ //Der künec sich dô bedâhte/ und schuof daz man in brâhte,/ und gelobet im des stæte/ ze | |
| und hât sich ouch gerochen wol,/ wand ich daz schiere schaffen sol/ daz ir im niemer mê getuot/ deweder übel noch | |
| zuo dem brunnen gestrite,/ daz er dar wider rite:/ er schüef im guoten gemach./ mîn her Îwein dô sprach/ ‘mîn rîten | |
| der selbe engegen ime gienc/ und in vrœlîch enpfienc/ und schuof im selhen gemach/ daz er wol an den werken sach/ | |
| bite./ nû wart der kampf gesprochen/ über sehs wochen:/ daz geschuof der künec Artûs./ nû nam sî urloup dâ ze hûs/ | |
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