Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sât stF. (59 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| boume./ cyprus ist ein boum in Egypto/ und hat gliche sat coryandro,/ also manna hie bevorne hete./ ich sage vort von | |
| dirre wingarte ist/ Disse werde cristenheit,/ Priestre hirten ir geleit./ Sat ist ire predigat,/ Ein stachil dorn ubiltat./ Wirdekeit ist ir | |
| dem zit. aber gink ihesus in eim sabbato dvrch div sat. aber sin ivnger di hvngert. si begvnden reiben di eher | |
| ist abersa geschehen do er wandelt eines sabbates über di sat vnd sin ivnger begvnden vorzegen vnd ze riben di eher. | |
| sabbato bi dem ersten. do gink er über dvrch di sat. sin ivnger brachen di eher vz mit irn henden vnd | |
| her eyn glichnysse:_(5) ‘Her gynk uz der do sete syne sat. unde do her sete, do vyliz eyn teil by den | |
| in dem glichnysse gotes riche._(11) Diz ist dy beduͤtunge: dy sat ist das wort gotes._(12) Daz by den wek vil, dat | |
| unde dy warheit sal uch loͤsen.’_(33) Do sprachen sy: ‘Abrahamis sat sy wir unde wir haben nymande gedynet. waz sprichistu denne: | |
| in siner lere yn zu:/ ‘gehorent vnd merkent nu:/ zu sade ein sewer uz gedrat./ ein deil geuiel sin uf den | |
| riche godes eben ist/ rehte als ein mensche, der da sat/ in die erden hin geworfen hat/ vnd sich geleit zu | |
| nutze lere vnd guten rat:/ ‘ez ging vz sewen sine sat/ ein man. als er gefing ez ane,/ so uiel ein | |
| mir was sam ich sâhe, $s dâ ûzze an der sâte,/ in dem twalme, $s wahsen an einem halme/ siben eher | |
| So gar verbrant diz ertrich hat/ Daz da gedyet keyne ſat),/ Doch den edelen #s+ſaphir#s- reyne,/ Der under #s+der erden geſteyne#s-/ | |
| Des worhaften erbekindes./ Ebrechen du wol enphindes:/ Der unelichen kinder ſat/ Geſatzt an rechter erbe ſtat’./ __Vort me Job ſich unſchuldic | |
| her kume/ Und der werlde wol zu vrume/ Wan di ſat ſtet wol inſprunge./ Suſt nach Gotes ordenunge/ Sne und reyne | |
| wirfest, swenne daz ûf gât,/ sô birt niur distelen die sât./ dîn zucker ie des smeckens pflac,/ daz enzunte sîn nâchsmac./ | |
| geporn, aitter wirt vergossen. Haittrein wirt an dem lufft; die sat werdent truckenn. Unnd allso wirt die werlt als ain gemahel | |
| Das di ringe in dem weg/ Vielen nider als di satt/ Di ain pawr gesatt hat./ Si hauten durch di schilte:/ | |
| Gott das leben lätt,/ Wir sollen im gelten mit der satt/ Mit der er uns gelihen hatt.’/ Märe komen schyre/ Das | |
| So hat unkůsche und ir rat/ So wite gemaht ir sat:/ Die alten man, wip und kint/ Mit unkuͤsche bevangen sint./ | |
| Dar umb ich uch danken sol:/ Uwer pflantz und uwer sat/ Daz himelrich erfuͤllet hat./ Da mich der zorn da beving,/ | |
| nagel zuo der krinnen./ ach, minn, du bist ein süeze sât,/ dar ûf sô wil ich tihten./ ich lob die minn | |
| ir bescheidenheit./ Cêres, ein frouwe vil gemeit,/ der tugent aller sæte pflac,/ diu fuorte dâ vil manigen sac/ mit korne ûf | |
| der gottes geist enpfangen hat; das ist ein so edel sat, si kinet und wahset untz an des seligen menschen ende. | |
| noch groezer wunder ist geschehen./ /Nu seht, waz ein storch saeten schade:/ noch minre scháden habent m%/în diu wîp./ ir haz | |
| als der himel is,/ erd, engel, mer, luft, boum, tier, sat,/ Adam, Abel, Enoch, die ark, die flüte,/ Abram, Isak, Loth, | |
| sme nicht armer rat, / den acker prüfe bi der sat. / nicht acht ist gut des hanen krat,/ ab er | |
| Ungern sô vil,/ daz si in kurzem zil/ alle die sât,/ die man dâ erbûwen hât,/ frezzen ûz der erden,/ daz | |
| volc niht pûwen kan./ jane wehset niht sô lanc ir sât,/ swaz sir in dem walde hât:/ grôz regen si selten | |
| dâ vil werde tât,/ die burgær pfanten se ûf der sât./ der nie gediende an wîbe/ kleinœt, der möhte an sîme | |
| am andern holze hât,/ daz wurde iu zwein ein ringiu sât./ kan iwer jugent sus twingen,/ welt irz inz alter bringen,/ | |
| er dâhte "ich wære unernert,/ rit ich über diss mannes sât:/ wie wurde denn sîns zornes rât?/ nu trite ich hie | |
| muste uber vliezen./ got wolde uz giezen/ mit aller lustlicher sete/ nicht alleine daz er hete,/ sunder ouch daz er was/ | |
| was dar under wol ir bote/ und aller untugende ein sat./ nu was ouch der juden rat/ durch ir zornliche brunst/ | |
| e gelegen./ Marcus der kunliche degen/ sewete ot unsers herren sat./ lere unde wiser rat,/ die waren stete im gereit/ von | |
| und sæten im unchraut unter den schoͤnen waitzen. do diu sat auf begund gen, do sach man daz unchraut dar under. | |
| die im nu volgent, diu sint sineu chint. do diu sat wachsen begunde, do chos man daz unchraut unter dem guten | |
| mit dem laube, mit dem bluͤde. die blumen und diu sat diu grunent und froͤuent sich. alle slaht vihe daz wuchert | |
| alle min habe was gedigen/ niur wan an die selben sat,/ der mich nu enterbet hat/ der tiuvel und die sine.’_–/ | |
| libe/ sate sinem reinen wibe./ ‘si Malafer niht diu selbe sat,/ so enmuͤze diu trinitat/ nymmer mer uns werden holt./ herre | |
| ritter liden und ritters tat!/ beide uf velden und uf sat/ kamen bezzer ritter nie./ die rotten dort und dar zu | |
| geshiht in dirre stat./ ich rite uf acker noch uf sat,/ ich rite des riches strazen./ heizt mich riten lazen!/ sit | |
| er bewegende ber/ mit sîner snellen dræte/ boume, gras und sæte./ //Sô daz verstât in sîner zît,/ als der ze lange | |
| gebot/ danne si in Egipte tetin:/ ir gartin und ir setin/ muͤste Got ze rehte ir regin/ sendin und irs gewitirs | |
| hine rinnet,/ alles das da bi stat,/ holz, wise oder sat,/ das dorret alles sa zehant/ swen im die fruht wirt | |
| Dis ist ain vriuntlich getat./ Nu helfe úns der erbermde sat!/ Dis m#;eare alhie an ende hat./ | |
| owen suͤssen regen; er machet die wissen bluͤjent, die gruͤnen s#;eat wahsent, daz ertrich berhaft, er priset schone die heiden mit | |
| dich wol gelîchen mag. / //Ich wil gruonen mit der sât,/ diu so wunneklîchen stât./ ich wil mit dien bluomen blüen/ | |
| Urbanes tage sint wîngarten unde baumgarten zehende verdienet. /Des mannes sât die er mit sînem phluoge würket, diu ist verdienet, alse | |
| chorn./ so wære daz gotes wort verlorn,/ vernæme wirz an solher sat./ der hie vil gutiu werch hat/ bi sinem libe getan,/ | |
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