Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
samen Adj. (81 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| kv%-m/ Do was an ein banier./ Athene schiualier./ Riefin romere insamin/ Daz die spitze sinis helmis/ Deme kvnin wigande/ Be steckte imme | |
| iz ie liz bliben,/ da wil ich iz mit enander samen/ beginnen in gotes namen/ und sprechen wie si alle jahen,/ | |
| di sine werk da tun,/ und her heizet ir vater allesamen./ ditz sint der vir vater namen./ durch waz wolde got | |
| vorgezzen,/ do her an sinem offenbaren brif/ ditz mere uns allensamen schrif:/ omne quod est in mundo aut est concupiscentia/ oculorum | |
| so gebit he ruch und rote./ des bescheide ich uch allensamen,/ di rote bezeichent uns den schamen,/ der roch di groze | |
| daz is dicke worden offenbere/ uch und alle der werlde samen./ herre hat der torm keinen namen?/ ja her ist mit | |
| also der hals/ houpt und lip binamen/ bindet zu einandir samen,/ also hat Maria di gehure/ got mit uns in einer | |
| ich uch vil guten luten/ uch und alle der werlde samen:/ Maria was ein rose von schamen,/ eine lilege von rechter | |
| nicht twerk/ Israhel einen andirn namen./ ditz geschach an Abrahame samen,/ der hiz zum irsten Abram,/ dar nach do ditz gote | |
| muter ane mannes samen,/ wen sich min lip und sele samen/ scheiden an mines sterbins tage,/ daz min sele volliclichen trage/ | |
| der vrist:/ per omnia saecula saeculorum./ so sprechent denne alle samen/ di umme stenden amen./ baz amen ich bescheiden wil,/ seht, | |
| ein erdenkloz/ stet gemalet nacket und bloz,/ bezeichent sine soldener samen,/ di do leben sunder schamen./ daz velt blutvar unde rot/ | |
| und den tôt dâ nâmen./ er schuof daz in allen samen/ von im wê geschach./ sîn kneht gie für in unde | |
| an,/ Daz ich den wu1nsche heil,/ Der nirge1n dehein teil/ Samene blibe1n mac?/ Ez was ein vnselic tag,/ Do helena in | |
| lant zu recht geunert solt sin und verlorn, wann sie allsamen $t meyneidig wern worden wiedder Phariene und yn verraten hetten. | |
| ritter sprach zu mym herren Gawan und zu synen gesellen allensamen: ‘Ir herren’, sprach er, ‘ich bitt uch einer beth die | |
| komen oder morn frú zu dem lengsten.’ Sie gelobentens im allesamen mit ir truwe. Er saß off und reyt zu der | |
| hieß sie fragen warumb sie also geruffen hetten; sie warent allsamen in die andern balgie gegangen. ‘Nu bin ich fast leydig’, | |
| mit heubt und der brust zuhauff und die roß zuhauff allsamen. Der ritter mit dem roten schilt bleib siczen, und der | |
| den zinnen steckten mit den heubten. Jhene lut waren syn allesamen fro. Er ging in die capell und opffert die schlußel | |
| ir sere fro da er sie komen sah. Sie kerten allesamen die roß wiedder umb und vergaterten an des konig Artus | |
| und wil unserm herren got verjehen myn sunde und uch allensamen, wann ich sere gebunden bin mit großen sunden.’ Diß erbarmet | |
| brúfen.’ ‘Jungfrau’, sprach er, ‘sagent myner frauwen das ir wille allersamen múß beschehen, und sagent mym herren Gawan groß gnad syns | |
| noch die wortzeichen von im; darumb sprechen ich das ir allsamen meyneidig sint und on ere. Nu han ich uch gesagt | |
| sie yren eydt losen, wann uns myn herre der konig allsamen fur meyneidig hat. Der woll, der fare mit mir. Wann | |
| konig noch syn gesellen nicht bekennent und solt uwer schilt alsamen verkern. Also mögen wir alsamen einander underkennen.’ Sie schieden sich | |
| bekennent und solt uwer schilt alsamen verkern. Also mögen wir alsamen einander underkennen.’ Sie schieden sich allsament, biß an myn herren | |
| ander furt ein gebunt mit starcken spern; alsus ritten sie allesamen hinweg von dem pavilune. Da sie wol ein mile darvon | |
| nymer misseloben, er were ein gut ritter. ‘Wir han uns allesamen ser versúmet, frau’, sprach er, ‘das wir synes namen nicht | |
| daten sie groß wunder mit den wapen. Sie hetten jhene allsamen entschůmpfiert, hetten sie mit listen gestritten und mit synnen. Des | |
| der burg, und hetten sich wol hundert man bereit, die allesamen zu stritt wolten geen. Des wart Segremors amie geware $t | |
| Yrschen, als es auch geschah. Sie wurden schumpffiert und flohen allesamen. Sie namen beidenthalben großen schaden an dem volck das da | |
| got’, sprach er, ‘hůt sol man gute ritter erkennen! Sint allesamen fro und sicher, ich siehe myner frauwen der konigin zeichen!’ | |
| der konigin zu Bedigran ritten. Da funden sie Galahuts barun allesamen da, und der konig wúst im des großen danck und | |
| sprach sie, ‘ich sagen uch was das ist: ir sint allesamen dot, ir vallet dann dißen zweyn rittern zu fuß und | |
| funff darnyder ee dann sie brech. Da bestunden sie yn allesamen, und ir waren vierczehen, on die acht die er nyder | |
| sam stete/ sam ingegen des windis bru daz mele,/ vnde insamen ingegen dem ysene daz eier uel./ vnde ih brestiger habin scherne,/ waz | |
| unuirstozin:/ den patriarchen mugin wir dih genozin/ vnde den zwelifbotin allesamen,/ under den martererin ist din name/ der uberiste zware,/ dih | |
| dime armen uater vnde an diner mutir./ noh bekennih dih samen guter/ same dv des tagis were./ nu wis min helfere,/ | |
| sint diͤ dügde algemeine./ diͤ gefs du dinem brüdegumen/ alle samen zů willekumen./ //Sin hant begreif din blůmen alle/ ind behůde | |
| ich sal min herz an$’t dine leinen,/ wir sulen dan samen van trurcheit sagen,/ ich sal #;iuch beide dich ind in | |
| als uns herze siͤt sin lichamen/ bit den geiseln zeriʒʒen alsamen./ man zeriʒt dat reine lamp,/ dat durch mich quam in | |
| owi dis r#;iuen!/ //Diͤ hut dins lichamen/ si wirdet swarz alsamen,/ din varf verleschen,/ si gelichent den eschen./ O diner tr#;iuen!/ | |
| diner vind gewalt/ gifs du din lichamen,/ diͤ din lider alsamen/ hant gezalt!/ ////Diͤ nidge hamerslege/ damide si dich slent,/ – | |
| vridemechere!/ ////Siͤt, dat alle creaturen,/ diͤ got wolde machen,/ al samen bit uns truren,/ so diͤ jüden lachen!/ al herze möcht | |
| liͤven, laʒet mir min lichamen,/ of begravet mich bit im alsamen!/ wat mügt ir minen klagen st#;iuren?/ ich můʒ als lange | |
| ein sint al an gescheit./ //Christus is got ind mensch alsamen,/ he hat diͤ sel bit $’m lichamen./ //Des gotheit $’n | |
| alein hat he der vürsten namen/ ind ouch diͤ edelcheit alsamen./ //He enis doch niͤt als edel als du,/ edel můder | |
| uns her so sere ere?/ //Du bis ho ind nider alsamen/ $p/ als it din otmuͤd anesiͤt,/ dat sich ümb niͤt | |
| sest chor geb#;iut den vünef choren,/ si muͤʒen im al samen gehoren./ dis er hat groʒe werdicheit,/ diͤ dine er doch | |
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