Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
saf stN. (291 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| di wunden an den gelidden, swi si wunt sint. Dez saffez zweine leffel vol genutzet vertribet sam, swaz werrinde in dem | |
| kele. Die wurzele anz houbt gebunden vertribet di suche. Daz saf getrunken oder di stirne mit bestrichen, stillet di blutende nase. | |
| oder di stirne mit bestrichen, stillet di blutende nase. Daz saf mit wine getrunken vertribet der natern vergift. Das saf getrunken | |
| Daz saf mit wine getrunken vertribet der natern vergift. Das saf getrunken heilet di brunst. Daz crut mit aldem smer gestossen | |
| in dem andern. Saliunca vertribet dez houbtez ungemach unde daz saf in daz ore gegossen heilet, swaz seris dar inne schadet. | |
| Also die wide blůt, so sal man si schelin, daz saf daz den dar an ist, da mit bestrich di cranken | |
| unde widen in cline stucke zesniten unde daz gestossen, di saf zusamne genutzet vertribet daz blůt. // Sambucus heiset holunder. Daz | |
| den buch samfte. Von aloe cornichen gemacht mit grunime koliz saffe unde der aller ebindelich nach eczine genumen, dri oder zwei, | |
| daz houbt gestrichen, daz schurfhalp bloz ist, machet har. Daz saf in di oren getan vertribet den orswern. Merretich nuchtir gessen | |
| ouch den schurf hilfet daz crut gestossen unde mit dem saffe bestrichen. Daz wasser, da di beizgresse inne gesoten ist, vertribet | |
| unde dar uf geleit, da der tarant gestichet, hilfet. Daz saf mit ezsige unde rosenolei getempert unde an daz wetůnde houbt | |
| getempert unde an daz wetůnde houbt gestrichen, senftet im. Daz saf mit wine genutzet hilfet der sichen blasen. Di da blůt | |
| blůt resint, den sal man uber den ander tac daz saf mit wine geben. Swaz man mit keltnisse heilin mac unde | |
| keltnisse heilin mac unde sal, daz heilet man mit stures saffe getempert mit ezsige. // Pepones heisent pfedemin. Di sint senfte | |
| Der selbe tranc vertribet lenden und siten ungemach. Der selbe saf getrunken gebet dem sichen rechte hitce. Mit dem saffe di | |
| selbe saf getrunken gebet dem sichen rechte hitce. Mit dem saffe di vlecken bestrichen, di di wip in dem kintbette gewinnen, | |
| das si tote lúte waren gewesen. Aber das súndige menscliche saf, das Adam us dem oͤppfel beis, das noch natúrlich allú | |
| nit me zů der erde begraben werden. Adam behielt das saf an ime und da nach alle man. Eva und allú | |
| gruͤste,/ Und mocht ez wol an kaffe!/ Uz irer bruste saffe/ Zwen eppfel sint entsprungen,/ Gebrutet und auch gedrungen/ Zu sammen | |
| mir gewaldig lit / in herzen anger, warer mei. / saf und der witze tror/ güß, maget, in mins sinnes ror/ | |
| / man bint, das macht sin tugent zam. / sin saf verlescht der gifte flamm / und junget, wer sich damit | |
| des himels wirt:/ da er sich wusch mit diner blüte saffe,/ jung wart gefar des hochsten trones phaffe./ den selben, meit, | |
| genaden aste bint./ Art hat der winstock rein: / sin saf ufspelt den quader ein / und wurzet in den herten | |
| den herten stein; / sin blut die slangen ouch verjeit./ saf und genaden merz/ laß spalden die versteinten herz/ und güß | |
| alles lobes berge sweimet,/ die zungen blat durchgoumet noch durchseimet:/ saffs was sie künste heimet,/ doch falbet sie dem lobe din./ | |
| hochsten himels phaffe/ wusch unsers todes sere/ mit sines blutes saffe,/ der verstieß der Jüdischeit/ priesterschaft uß hoer wird genisten./ So | |
| der dich ufbint und bannes süche lindet/ mit der genaden saffe,/ ab er din herz in flut der ruwe findet./ du | |
| $s die tugent, werder man./ sich, wie des meien früte/ saf wecket, das e slief/ verholen mit der blüte/ in dürrem | |
| sus weckt und machet flücke/ das glücke $s der tugent saf sunder wan./ des heiles phat/ $s erfunden hat,/ wer sie | |
| uß hoer wirde lüfte/ zutal in leides tich./ wen tugent saf nicht salbet,/ der falbet $s in steter ruwe freis./ ir | |
| vil wol geware/ der klare $s von Troi Paris, Sampson./ saf hoer witze süget/ uß wises herzen faß/ die minn. wen | |
| stafft $s ir jungen fro nach wibes güte:/ wie früchtig saf durch dürren ram/ klam, $s sam $s der edeln frouwen | |
| und blumen strouwet/ und junget heid und das gefilde fal./ saf früchtig mei in dürre este twinget,/ durch die er loub, | |
| wenden/ wan von Brandenburc der marcgrâf:/ swie doch sîner ougen saf/ über die wange nider gie,/ dem kunig er die hende | |
| er sîn nimmer genuzze,/ swenn er darumb verguzze/ sînes bluotes saf./ nû warp der phalzgrâf/ an den kunic umb sîn tohter./ | |
| surzier sus beschalt,/ ein alsô wunderlîch geschaf./ herzen jâmer ougen saf/ gap maneger werden frouwen,/ die man weinde muose schouwen./ ___Cundrîe | |
| odir czwey odir dry. Vnde vugin czusamen wol ir beyde saf an di stat der abgerissin ryndin, vnd vorbinde als eyn | |
| di do worin in den kern vor gelegit in das saf der wermute. Do von mak han, das di pfedeme ouch | |
| habin vrucht, wen si gewessirt synt vnde begossin in manchirhande saf odir in vuchtikeit manchirleyge smackis. Also selbis vornym allirhande wol | |
| plecze von krychin vnd von pflumen. Sundir von der krychin saph, di nicht rife sint, di sal man vs druckin vnd sal | |
| nicht rife sint, di sal man vs druckin vnd sal das saph trugin. Vnd das dunkit mich wol bessir czu dem, di | |
| alle wyn genant. Si tvn nicht andirs, si nemen das saph, das si wyn heysin, vnd gisen das in eyn vas | |
| hab ich allis irvarn. Ouch wisse, gustu borne wassir vf das saph, so vulit is. Das ist czu bewarn. //Das virde gesecze. | |
| nâch zouberlîcher ahte/ krût und wurze er allez stiez,/ daz saf er ûz drücken hiez,/ mit zouberlîcher liste kraft/ twanc er | |
| bringen./ mit zouberlîchen dingen/ sînen list er schouwen liez,/ daz saf er ûz dem krûte stiez/ und twanc den tiuvel dâ | |
| von hunger dâ/ daz sie stiezen sêsemâ/ und mit dem saffe nerten sich./ diu lîpnar was vil armeclich,/ doch gap man | |
| ih ez las./ ein krut ouh sus genennit was:/ des saph mischten si darin/ und bestrichin her und hin/ die steine | |
| an deme dritten gradu. vnde trucken an dem andirn. Jr saf erwecket den harn. vnde urowen sichtum. so man in trinket mit | |
| Di tzame ist gut uor di uallende sucht so ir saf dar tzu der nasen invluzet. Si ist gut uor di | |
| di da heizet di groze trifera nemen mit der ruten saffe. Swer sureuke ist. vnde trifende ougen hat. der sal nemen | |
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