Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ruof stM. (103 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ruoften hinze gote, daz er si erlôste. //Got erhorte irn ruof unde sante in einen guoten man der hiez Moyses. Ze | |
| uns hat unhovisch art/ Und eigen bosheit dar ab getriben,/ Und sin noch alle dar an geschriben/ Uffe die vri gegeben | |
| der ist biz an hute/ Gewesen und gewerden mac/ Wen biz an den jungesten tac,/ Die sin dort genesen ane urteil./ | |
| name en zu nennen./ An im wart man irkennen/ Luten ruf mit den worten:/ ‘Ich bin an allen orten/ Unschuldic ires | |
| allez daz Got ie geschuf./ die gemeine klage, der gantze rûf/ muz uber die Sodomiten gen./ so merket wie sie denne | |
| Schribet an ein ander blat."/ Die herren lachten alle./ Von ruffe vn2de vo1n schalle/ Was die burg alle vol./ In behagete | |
| nach noch e/ Quam ir zv|samne nie me./ Da was ruf vber ruf./ Iegelicher sin dinc schuf./ Hie doz, dort schal,/ | |
| e/ Quam ir zv|samne nie me./ Da was ruf vber ruf./ Iegelicher sin dinc schuf./ Hie doz, dort schal,/ Daz lant | |
| fort!/ Folget helde alle!/ Vo1n klauge vn2de vo1n falle,/ Vo1n ruffe vnd vo1n dozze,/ Von hurte vn2de vo1n stozze,/ Vo1n stiche | |
| Vo1n geuencnisse/ Vnd vo1n vurrete1nnisse./ Mit hurte, mit stozze,/ Mit ruffe, mit dozze,/ Mit fluchte, mit falle,/ Mit strite, mit schalle,/ | |
| schrote1n./ Da blibe1n vil toten./ Sie stalte1n wu1nder alle/ Mit ruffe vnd mit schalle,/ Do da vacht die grimme dit,/ We1nne | |
| da niht snel en=were./ Sturm, slac, stich, stoz,/ Schal, geschreige, ruf, doz/ Vnd der harte kvne man,/ Der mit disen dinge1n | |
| Daz in die q%-rquele wart groz/ Vn2de zv|blies alle/ Vo1n ruffe vn2de vo1n schalle./ Sin mvter, frowe ecuba,/ Die hup ir | |
| lute schrei vn2de grein,/ Daz aller der palas/ Vo1n irme ruffe vol was./ Sie schrigte1n alle gemeine,/ Groz vn2de kleine,/ Daz | |
| herre1n beide/ Was in dem her also groz,/ Daz ir ruf vn2de ir doz/ Erhal, vn2de ir geschreige/ Vn2de ir klage | |
| wider gebe1n."/ Dise rede sprach er vber|al/ Do wart da ruf vn2de schal/ Vn2de manic rede getan./ Iegelich sprach sine1n wan,/ | |
| sere,/ Daz ienen lieber were,/ Daz sie were1n anderswa:/ Svlich ruf was da./ Priamus vn2de sine diet/ Vo1n zorne vz dem | |
| Vor im behilde irn lip./ Hie hup sich maniger leige/ Ruf vn2de geschreige./ De1n criche1n was alle1n leit,/ Daz agome1nno1n dar | |
| han,/ //Der uns von nichte geschuf./ Diz waz der wissagen ruf/ Mit samt den patriarken,/ Daz sie die kumft des starken/ | |
| engen vloz./ Daz ist der ruwere wuf/ Und der predigere ruf,/ Die Gotes wort in predigen/ Und sie von sunden ledigen;/ | |
| Ist aber icht daz sie geschuf,/ Wider deme touc diekein ruf/ Noch diekein wider strites muen;/ Wen swaz daz dinc wil | |
| den geziten vunden/ Niemant wart der sinen sin/ Kerte zu irstehen in/ Gentzlich von der bitterkeit/ Des todis, den er gereit/ | |
| oren;/ Nu se wir wol und horen,/ Wen wir genzlichen ruf/ Haben an den der uns geschuf./ __#s+In sine weller krumme#s-/ | |
| nichte mich geschuf;/ //Durch daz so stet druf al min ruf/ Daz her herre geschuf mich/ Und selber ist worden als | |
| und klagen!/ Wan du were dew da schuef/ Ainen jamerlichen ruef/ Und vil engstleiche not:/ Von dir lagen tod/ Fumf und | |
| sy gar zesteren./ Do geruecht Got ze horen/ Der cristen ruef uber in:/ Gehes zuchte er den hin,/ Wan der wuetreich | |
| Und maniger hande geschefte schuef;/ Es enachte nicht der zunge ruef./ Des muest das gebete mein/ Von dir, herre, unerhert sein./ | |
| sy ir nicht nahen/ Machten, da hueben sy ain grossen ruef/ Und sprachen: ‘Got das nye mit ew schuef/ Das ir | |
| di was gros,/ Das es in dem walde doß./ Den ruff det es dreystund./ Da mit det es den tiren kunt/ | |
| Daz ich den menschen geschuf.’/ Wann er lebt in jamers ruf,/ Die buͤße muͤst er selber tragen,/ Als ich her nach | |
| minne in schanden nennet./ //Ir aht niht ûf der pfaffen ruof; si sprechent minn sî sünde./ dô got Adam und Êvam | |
| ſin aller minneſt verſehen, ſo wirt das iungſte vrtail. Der ruͤf, das man in enphach, der wirt von den heiligen engelen, | |
| furste brâhte in wider uf./ dâ mite rief er sînen rûf:/ «helfe uns daz gotes grap!»/ sîn rûf trôst den sînen | |
| rief er sînen rûf:/ «helfe uns daz gotes grap!»/ sîn rûf trôst den sînen gap,/ die dâ nu lange hêten nôt/ | |
| die hant diu mich beschuof.»/ dô huop sich ein gemeiner ruof/ und ein sô wünneclîcher schal/ daz diu helle engegen hal./ | |
| alsô brach an dem criuze guot,/ des tôdes bant dîn ruof enzwei./ /Du woltest sîn ûf erden gast/ und ein ellender | |
| geborn/ mit gerihte dâ geschuof,/ daʒ er gewan des lobes ruof/ und den werdeclichen prîs,/ daʒ er geheiʒen Pârîs/ wart dur | |
| der stunde./ dâ wart von rôtem munde/ gelâʒen manic vrœlich ruof./ von schimpfe man dâ wunder schuof/ und von wîplichem spotte./ | |
| der prieſter: #.:Per omnia ſecula ſeculorum.#.; Daʒ betútet den groʒen růf, den got det an dem crúce, do er ſprach: #.:Herre | |
| den daʒ fur vʒ dem halſe vert, vnde ein erbarmeclicher růf der weninder. Die nůnde ſint fúrine bant, da mite alle | |
| zornes grimme./ die engel werden ußgesant,/ die toten wecket ires rufes stimme./ sünder, din schult da hören wirt/ der meister in | |
| folget milde phad,/ sin todes welf weckt er in milde rufe./ in rechter tat freis ist sin mut:/ ab er nach | |
| schruf/ in diner diadema stuf/ er felzte, den in milde ruf/ der sterne sweif bewiset hat./ er zierte dich mit siner | |
| stuf,/ und sin geschefte widerschuf/ der senat und des povels ruf/ und rute gruntlich und verschart./ was Dioclecianus Cristen etzte,/ Galerius | |
| dem dritten tag/ er kumet nach der meister sag/ mit rufe und mit grimmer klag/ und wecket es von todes schar./ | |
| besâhen;/ und dô si kômen sô nâhen,/ daz si die ruofe huoben an,/ dô rief ein alt getriwer man,/ der was | |
| geschicket ûz der swære/ der Scherfenbergære./ //DLXXII. ê si den ruof volsungen,/ dô kômen si gedrungen/ zeinander mit einem stôz,/ daz | |
| die fræuent sich groͤzlich von eines suͤnders becherung’. so getan ruf get nach uns. merch wir den ruf und becher wir | |
| becherung’. so getan ruf get nach uns. merch wir den ruf und becher wir uns, so sin wir sælich; verunruchen $t | |
| denket ir wer iuch geshůf?/ iu ist gesaget wol der růf/ den er an dem cruͤce tet./ vater, volget miner bet:/ | |
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