Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

ruoch#’1 stM. (38 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Albert 979 Paulis wort wart an ime schin:/ Swer sines volckes niht růche hat/ den habe man an eines heiden stat./ Durch daz
AvaLJ 173, 4 vor tage $s hine widere zuo dem grabe./ mit michelen ruochen $s begunde si in suochen./ vil sere clagete si daz,
BrZw 27 der uatir ſorſam weſen um di gibanten. mit aller ſorcſami rvͦche trag der vater um di ſundig1en brvͦder wan nit iſt
Daniel 8129 wanc.’/ Lute Danyel do sanc:/ ‘Herre Got, du hast min ruch./ Gedenkende zu gesuch/ Bistu aller der die dich/ Lieben.’ dar
EvAug 53,23 gotes in der warheit lerst. vnd dir ist niht chain rveche von iemant. wan dv siehest niht an di person der
EvBerl 118,11 furte en mit ym in synen stal unde hatte syner ruche._(35) Des andirn tages brachte her czwene pfennynge dem stal manne
HeslApk 23232 war/ Beschriben #s+in disme buche#s-/ #s+Allen den di si#s- mit ruche/ [160#’v#’b]#s+Horen lesen#s- und in gezimt./ #s+Swer dar zu mer rede
Himmelr 9, 6 noch bruoche,/ umbe chúrsenne unde bellize $s habent si neheine ruoche./ ze níht%\e wellent si $s so oder sus varwe roche,/
Hiob 466 gehoren ſult/ Her nach in diſem buche./ In hatte Got inruche/ Und ſich ſelber ſin berumet/ Und under dryn in numet/
Hochz 1037 Abrahames barn./ er lie da nieman bestan,/ des er deheine ruoche wolde han./ er loste si eben alle/ mit gewalte von
Kchr 9735 er dô:/ ‘von dînen niwen buochen/ nehân wir juden nehain ruoche./ wil dû mirz in den alten zaigen,/ die rede wil
KvWTroj 20129 wîsen henden/ an orten unde an enden/ mit hôher künste ruoche./ ûʒ dem rîlichen tuoche,/ daʒ ich mit lobe krœne,/ truoc
MinneR_481 654 in myn buch,/ of lib und leben en sal man ruch/ haben; wer der wapen plit,/ der můs wagen zu alre
NvJer 154 mir vor der crônken bûch/ von Prûzin, dî des prîstirs rûch/ brûdir #s+Pêtirs#s- #s+von#s- #s+Dûsburc#s-/ vor etslîchir jâre schurc/ beschribin hatte
NvJer 14756 vluchtic jagin in ein brûch,/ want in hazze was sîn rûch/ sô grimmig ûf sî wordin,/ daz er sî î dirmordin/
NvJer 26031 vallin lîz/ unvorsêrit in ein brûch,/ want sîn Marîe hatte rûch./ Daz brûch was von genre stat/ ein halbe mîle wol
Pass_I/II_(HSW) 329 sol/ her nach in disem buche:/ ez hant mit grozem ruche/ gesamt die meistere an latin,/ so lat durch got gewert
Pass_I/II_(HSW) 5022 in der e buch,/ ob im da lichte entget der ruch,/ den er nu von dir hat.’ -/ ’mich dunket harte
Pass_I/II_(HSW) 7402 do koufte er gut siden tuch,/ wan er hete grozen ruch,/ wi er in wol bestatte./ ein nuwe grab man hatte/
Pass_I/II_(HSW) 7976 ich nemen solde ein tuch/ und dar uf leite minen ruch,/ daz mir an wiser witze/ mines herren antlitze/ ein meler
Pass_I/II_(HSW) 9930 ist uns nutze ein gesuch./ got herre, nu wirf dinen ruch,/ daz wir din wucher sin bewart./ o wol uns der
Pass_I/II_(HSW) 13431 gienc vil heimlich in ir clus/ und nam mit grozem ruche/ vil sydiner tuche/ und dar zu ander gewant,/ darinne si
Pass_I/II_(HSW) 22389 schoz,/ daz Paulum alumme sloz,/ wand sin got hete guten ruch./ Paulus nam der vrouwen tuch/ und liez sin blut drin
Pass_I/II_(HSW) 24533 wi ez Phileto was ergan,/ er hete sin vil guten ruch/ und sante im hin ein sweiz tuch,/ da bi er
Pass_I/II_(HSW) 33653 kunde;/ den selben er begunde/ mit vlize biten an den ruch,/ daz er malte uf ein tuch/ nach meisterlicher witze/ daz
Pass_I/II_(HSW) 37231 kunic der eren./ sie endarf niman leren,/ wand ir durnechtiger ruch/ ist uf des lebens lebende buch/ gestalt mit voller vernunft./
Pass_I/II_(HSW) 39660 Ein vorrede/ //Zu der boten buche/ mac ich mit gutem ruche/ ouch beschriben hi daz leben,/ daz uf der erden was
PrMd_(J) 350, 20 Môrlant, unt sprah zû ime: "unsir herre hât dissis landis rûche, wende er dich here gesant hât den wortin, daz dû
RvEBarl 9536 kraft al die zît gestât,/ biz daz man ez mit ruoche hât./ man treit ez, swâ man ez wil hân;/ ez
SM:Ro 1: 2,10 zil/ und durch si lîden pîn./ Frouwe, mîner fröiden spil,/ ruoche verdringen/ mîn sende quâle mir,/ sîd ich muoz und wil/
Spec 136, 20 ſprichet $.ſ$. Pauluſ: ‘Swer der ſiner heimholden unde ſiner naheſten roͮche niht hat, der hat ſineſ geloͮben uerloͮgent, der moͮz uerſperret
Tr 89 und senede nôt ze herzen trage,/ daz er mit allem ruoche/ dem lîbe unmuoze suoche:/ dâ mite sô müezeget der muot/
Tr 3565 der niuwe spilman,/ sîn niuwez ambet huober an/ mit vlîzeclîchem ruoche./ sîne noten und sîne ursuoche,/ sîne seltsæne grüeze/ die harpfet
Tr 10435 mit ime sol werden hin geleit./ got der hæt unser ruoche/ an unserre suoche;/ wan wærer an den stunden/ niht kurzlîche
UvZLanz 4841 daʒ vierde ende,/ mit wilder wîbe hende/ geworht mit guoter ruoche./ eʒ was deheime tuoche/ niender gelîche getân,/ vil spæher danne
Vät 9010 Swaz du vindest bi dir stan./ Got der wil din ruche han,/ Dar an du niht zwiveln darf.»/ Uz dem slafe
Vät 11021 Der reine prister marchte sie/ Und nam ir harte vlizen ruch/ Die er niht schreib an sine buch./ Als die messe
WernhMl 10170 und zart ir hoͮpt tůch,/ (Si het ir selbes kain růch),/ Dar zů wart si zerren ir klaid,/ Inmæniger wise erzoͤgen
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