Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ruobe swF. (31 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| fuoze. //Wellestû versuochen, welich wîp gerne man habe, sô nime ruobe unde mul si in einem lînînen tuoch: umbe eine wîle | |
| leip vertig und senkt daz ezzen hin ab. //VON DER RUOBEN. /Rapa haizt ruob. diu ruob und auch ir kraut sint | |
| senkt daz ezzen hin ab. //VON DER RUOBEN. /Rapa haizt ruob. diu ruob und auch ir kraut sint an der art | |
| ezzen hin ab. //VON DER RUOBEN. /Rapa haizt ruob. diu ruob und auch ir kraut sint an der art kalt und | |
| wazzer hin giezen, dar inn man si seudet. die gesoten ruoben waichent den leip und machent in$/ geng. //VON DEM REIS. | |
| condimente $t mahtu suͤlze petersielien bern(?) vnd clein cumpost oder ruͤben, waz du wilt. 49. Ein gůt salse. Nim win vnd | |
| mit nerte, $s dem hunger sich mit werte./ /Hirs unt ruobe $s wân er ouch uopte./ der iewederez ist guot, $s | |
| Wan ich kume in mine grube?/ Deſwar nicht um eyne rube!/ Wan der tote lichnam nicht/ Hat der lebende ſinne phlicht./ | |
| und die arbais./ Hey hey, was ich noch wais/ Der ruben und der sangen:/ Wa man die mocht erlangen,/ Die hies | |
| ir gesessen waren,/ So die ir aigen chraut laren,/ Ir rueben oder har,/ Sy musten ir geben oder man nam ins | |
| Da si ze unrecht nam das ay,/ Das chraut, die ruben und den lin,/ Das ferlein und das gras swin,/ Das | |
| wagen/ Das hais alles abtragen/ Und den sakch mit den rueben!/ Wer mocht sich nicht petrueben/ Von dem grossen unpild!/ Was | |
| wertt./ Den stoltzen so ir werder haben,/ Den schwachen laßt rüben graben!/ Do der vil ungert/ Hett was er gertt/ An | |
| nymmer mer gesach./ Man pflag ir wol mit reycher kost:/ Rueben und kumpost/ Trug man nicht ze tisch;/ Wilprett und edel | |
| troste dann min zucker truͤb,/ Die do sam ein rote ruͤbe/ Glentzet, die mit milch begoßen/ Ist und clerlich uber floßen./ | |
| meister aller kunst. / sie sorget kleine vor der suren rüben dunst, / wie das ir muter drin gesoten were. / | |
| louch groz wachse. Hy seczt her eyne andir behendigkeit. Wy ruͤbin suze werdin. Wy vladir wirt von nussin. //Dis ist das | |
| her eyne andir behendikeit. Czu Babenbuͤrg machte man eyne groze rube. Man grub eyn loch in eyn rube, di do wuchs, | |
| man eyne groze rube. Man grub eyn loch in eyn rube, di do wuchs, vnd legite rubesamen in das loch. Do | |
| wuchs, vnd legite rubesamen in das loch. Do wart di rube gar groz, do si rif wart. Dy kunst mak man | |
| von wirt eyn groz stok vnd wirt czu masir. //Wy ruͤbin suze werdin. Rubin werdin suze, ab ir same wirt gelegit | |
| groz stok vnd wirt czu masir. //Wy ruͤbin suze werdin. Rubin werdin suze, ab ir same wirt gelegit vor in gehoniktis | |
| der ruten. vom dem latiche. $s uon dem tille. Von Ruben. $s uon den mispelen. von dem retche. $s uon den | |
| mit mastic is gut uor di spie. //Di rawe vnde rube sin warm vnde vuchte. vnde blent. So man si ezzen | |
| nature sin. Vleisch mit kole machit bose blut. Vleisch mit rubin ist vuchte. vnde merit menslichen samen. Daz geroste vleisch in | |
| Den selbin ist ouch gut korn gesotin mit marge. vnde rube vnde bonen gemischit $t mit heizeme dinge. Da zu ist | |
| dort erschút/ von den gevierten bůben/ und nůg ain row růben,/ eren, sælden, gutes bar./ es kam ain wunders strenges jar/ | |
| dise stat kumt, ez sin huͤnr, aier, chaese, milhsmaltz unde ruͤbe unde obez unde oel, daz unuzgeslagen ist unde allez wiltpraete, | |
| der ist dem vogte schuldic funf schillinge. Bringet ein uzman ruͤbe her in die stat, die sol er niwan verkaufen bi | |
| mvtt rocken, sehs mvtt habern, ain mvtt arwæiz, ain mvtt rvben, ain spec swin vnde dri halpfrischinge vnde dri læmberinne frischinge vnde | |
| daz er in vil kurzer vrist/ linde wirt als ein rüebe,/ daz man in snite wol oder grüebe,/ swie den man |