Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rûnen swV. (57 Belege) Lexer Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| die pœsen râtgeben, die ander läut vergiftent mit irm haimleichen raumen, aber si slahent ir offenbâr niht noch redent in under | |
| iu schier und drât./ hinder iurem ruck an der stat/ rûn ich ez in iuwer ôre./ zwâr ich bin niht ein | |
| her ist gerecht.’_(20) Dy fursten der pristere unde dy eldisten runeten czu dem volke daz sy ledik beten Barraban unde daz | |
| Begraiff. mit waren wortten/ Ist üns daz von der magtt/ Gerunnett unde gesagtt./ Der gürtell was, als ich es las./ An | |
| mit der gothait/ begunde rounen, want ir was lait/ daz rounen daz Leviathan/ het mit Even getan./ daz wolt si wider | |
| zv mir."/ Sie sprache1n: "got lone dir."/ Sie viere ginge1n rune/ In den palunen./ Vlixes, der wise man,/ Der was, der | |
| lizze1n ez an in,/ Daz da was vo1n in drin/ Gerunet vn2de gerate1n./ Daz beuale1n sie im vn2de bate1n,/ Daz er | |
| her von der grunheit brunet./ Waz touc vil dar ab gerunet?/ Sin gruenliche brune/ Lutter daz gesune,/ Swer in mit genzelicher | |
| sy do schonne/ Kertten mitt richem donne./ __Heleyna begunde schowen/ Dü küngin mit den frowen,/ Ze füsse batt si sich uff | |
| beide arm und rîche,/ er neliez iz niemen hôren:/ er rûnet im in daz ôre;/ bidaz er volsprach ain wort,/ der | |
| von süeʒer minne luste/ leit ir herze jâmers pîn./ si rûnte im in daʒ ôre sîn/ verborgenlichen âne braht,/ daʒ er | |
| an kreften mat/ bar si dâ blüender tugende hort./ si rûnte im einer slahte wort/ dar in sîn ôren beide,/ dâ | |
| mit rôsen./ ouch hôrte man dâ kôsen/ diu waʒʒer unde rûnen./ den blanken und den brûnen/ bluomen schuof eʒ guot gemach,/ | |
| sîn ingesinde hât versworn/ triuw unde stætes herzen gir./ ‘nû rûne mir, sô rûne ich dir,’/ daʒ sprichet al sîn hoveschar./ | |
| versworn/ triuw unde stætes herzen gir./ ‘nû rûne mir, sô rûne ich dir,’/ daʒ sprichet al sîn hoveschar./ man wirt in | |
| ‘als wir nû komen an den rât,/ als unser rât gerûnet hât,/ sô sult ir wiʒʒen, swaʒ ir/ wider Troiær herzen | |
| waren syner kunfft sere fro. Da fragt die koniginne und růmte stillschwigende ob sie gleuben mócht das er ir sagete. Da | |
| mit uch!’ Er rieff eim synem knappen zu im und r#;vumet im das er syn schwert mit im neme: ‘Ich gedencke | |
| truwen als wol als irs wißent.’ Er wart zornig und rumt ir in ir ore das sieß nymant gewege. ‘Ich endůn’, | |
| komen.’ Die jungfrau die myn herren Gawan dar hett bracht růmde der jungfrauwen von dem thorn. ‘Herre’, sprach sie, ‘ich wil | |
| und ir wapen. Brun nam den ritter einhalb ab und rumt mit im. Der ritter kam wiedder und sprach zu mym | |
| durch der kóniginn mantel. Sie sah den ritter an und rúmde mym herrn Ywan das sie der ritter nit wol sinnig | |
| syner eren gewaltig was und sins gutes. Min herre Gawan runde der konigin in ir ore das es der schwarcz ritter | |
| bring an hern Gawans statt den ich lebendig weiß.’ Da růnde er der jungfrauwen und sprach: ‘Ir solt uwer frauwen sagen | |
| der hant, und die konigin nam Hestors amien einsitt und runde mit ir. ‘Helffent ir mir uwer frauwen nicht betriegen’, sprach | |
| also det die frau von Maloant Galahot; @@s@und die konigin růnde Lancelot in syn ore, sie wolte yn morgen gesehen, er | |
| irm radt keme. Er stunt off und ging dare; sie runden im alle, und der konig Agwisel sprach zu allererst. ‘Herre’, | |
| donrstages fru det im frau Morgane sin roß bringen und růnde einer jungfrauwen yren willen die mit Lancelot riten solt, darzu | |
| ‘Thut her mir uwer ore’, sprach sie, ‘ich wil uch růnen!’ Da det er sin heubt zu ir, und sie det | |
| heubt zu ir, und sie det als ob sie im runen wolt und kúst yn vor den můnt. Da wart im | |
| úch kleiden.» «Liebe, wa sol ich hin?» «Wir han das runen wol vernomen, der fúrste wil úch engegen komen in dem | |
| er. Er wonet in dem vride der heligen minnesamkeit und runet mit siner liebin in dem engen enoͤte der sele, er | |
| gedenke zů schos, so was ie rúwe ir genos.» «Das runen mit den bihtern das benimet úns alle únser ere. %/Unser | |
| wandelen in allen minen wegen. Die vil sprechent und vil runent, die behaltent ir ere kume; die vil růmredent, das mag | |
| ze grôzem leide getân./ Der künic mit sînen vriunden $s rûnende gie./ Hagen von Tronege $s in nie geruowen lie./ noch | |
| nie des râtes abe gân./ Eines tages si Sîfrit $s rûnende vant./ dô begonde vrâgen $s der helt von Niderlant:/ »wie | |
| des michel wunder«, $s sprach aber Hagene,/ »waz nu hinne rûnen $s die Hiunen degene./ si wæn$’ des lîhte enbæren, $s | |
| mildeclîch./ Und dô sî ubirtrunkin sich,/ sî begondin abir ôt/ rûnen vaste ûf sînen tôt./ Unde dô er daz irhôrte,/ dî | |
| man dem kunic jehen/ einer grôzen ungewizzen:/ alle die sich rûnens flizzen/ und verrâtens darzuo,/ dem was spâte unde fruo/ des | |
| Frankenfurte wart_–/ man muos in missetrûn,/ dô si sô sêre rûn/ mit der wal begunden./ doch an den selben stunden/ lâgen | |
| sî,/ wont im liegen und triegen bî,/ smeichen unde lôsen,/ rûnen und liepkôsen,/ er wirt zuo dem rât geschriben./ dâvon sint | |
| des er dâ phlæge./ sô vil er im des vor/ rûnte in sîn ôr,/ unz daz der selbe man/ verhengen began/ | |
| wênic iuch gevröut."/ sîn brât wart gâlûnet,/ mit slegen vil gerûnet/ dem witzehaften tôren/ mit fiusten in sîn ôren:/ daz tet | |
| ellen/ næm den prîs zeime gesellen./ ___Des jâhen se âne rûnen./ Kei bat Kingrûnen/ Orilus dienn an sîner stat./ er kundez | |
| sin getragen./ der kunde wol von steinen sagen./ //___Die frouwen rûnten dâ, swelch wîp/ dâ mite zierte sînen lîp,/ het er | |
| ir můtes kuͤre./ ich wil heizen gebieten fuͤre/ shriende ane runen/ fuͤrsten, herren und barunen,/ die nemen silber und golt./ geliche | |
| verlorne!/ kume ich zu Munleune,/ vil cleine ich mit im rune:/ ich sage im offenliche/ daz ich da wil han daz | |
| widere chere,/ wil du mir sin getruwen,/ swie inner si runen,/ alles ir willen/ wirde ich schiere innen.’/ der kaiser sprach: | |
| vnsich nimmir nigesehin./ Hie in ir lande./ sie gent so runande./ Beide vz vnde in./ Wene wir in ieht dankneme sin./ | |
| Mit den schonen gaven./ Do hob sich harde tovgin./ Daz runin vnder den vrowin./ Beide vro vnde spade./ Ander vrowen kemenaten./ | |
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