Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rûm stM. (49 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| quam,/ Daz er bleip tot oder lam,/ Biz er eine1n rum gwan./ Do nam er den man/ Allez, daz er hete,/ | |
| wu1nde we,/ Er sluc vaste vmbe=sich,/ Biz ir iegelich/ Im rume mvste geben./ Do begunde er ilen vnd strebe1n,/ Biz er | |
| slac ginc idoch vur sich./ Der criche1n ir iegelich/ Gabe1n rum sime slage,/ Er were helt oder zoge./ Achilles merkete den | |
| me1nliche1n streit/ V3nde hilt sich in hart,/ Vnz im ein rum wart/ Hin zv den schiffe1n./ Da were1n sie besliffen,/ We1n | |
| hie./ Do en lac sin arm nie,/ Vnz er ein2em rum gwan./ Da en=was nie dehein so kvne ma1n,/ Der sin | |
| gelobt û den sic, den habt ir;/ nu macht û rûm her zû mir!»/ als er in het alsô gesaget,/ frech | |
| benumen./ ez was sô spête, daz sie kumen/ bi liehtschînes rûme/ zu der herberge kûme/ mohten. des mûste der edele man/ | |
| got niht ergît/ und danches in den sünden lît./ ir rûm ist dâ ze helle wît/ – âne zwîvel ir des | |
| daz geschiht dâvon,/ daz ir alze kûme/ got in himels rûme/ wil enbern ze stætem ingesinde./ lange lât er si niht | |
| er sîn ors mit scharpfen sporn/ twanc ûf einen wîten rûm./ daʒ rôte bluot, den wîʒen schûm/ begunde er ûʒ im | |
| geringen müge,/ daʒ er sich niht ensûme./ entwîchet er dem rûme,/ der im ze liebe wirt beschert,/ sô wiʒʒent, daʒ im | |
| helfe dem/ herzogen sunder allen sûm./ Hector gewan sô wîten rûm,/ daʒ er einen grâven hôch/ ab sîme rosse nider zôch/ | |
| rosse und <ouch> mit handen/ macht er im selber wîten rûm,/ er spielt die schar alsam den schûm/ ein kiel zetrîbet | |
| er mit der helenbarten mocht gereichen, und macht im allen rum. Alsus stunt er lang vor der porten und hett syn | |
| stat als ein stanthart, er schlug allumb sich und macht rume, und wene er mit dem swert traff da enkund nicht | |
| nu <FOLIO>(36#’r)</FOLIO> ist und iemer sol geschehen. Eya, das erliche rum und dú susse ewekeit und das kreftig durschowen aller dingen | |
| <FOLIO>(132#’v)</FOLIO> ende des riches niemer #.[beruͤren noch begriffen#.]. Das wite rum und die guldine strassen die sint úbergros und sint doch | |
| ein liecht gibt allem magetum:/ als in dem spiegel liechtes rom/ erschint, sus du inschinig bist./ gib liecht der selen oug | |
| wib, der eren tum, / wann du beslüßt des blickes rom,/ dann slefet aller freuden blum/ verselbet uf sins herzen schild./ | |
| sich nider liez/ bî Swechent dem phlûm./ si muosten haben rûm/ wîten und niht enge,/ ein raste nâch der lenge/ und | |
| leiten/ durch ruowen underz poulûn./ swa gedrenge was, dâ machter rûn./ ___Dirre flôs, jener gewan./ dâ moht erholen sich ein man,/ | |
| hânt uns vil nâch an gesigt."/ ir hurte gab in rûmes vil:/ dô giengez ûz der kinde spil./ si worhten mit | |
| wil inz herze dîn zuo dir."/ "sô gert ir z’engem rûme."/ "waz denne, belîbe ich kûme?/ mîn dringen soltu selten klagn:/ | |
| ein venster gein dem pflûm/ nam er im sunder einen rûm,/ dâ er und Arnîve saz,/ diu vremder mære niht vergaz./ | |
| dol,/ daz ir ein swacher garzûn/ enger freude gæbe wîten rûn./ hêr, ich hân lange hie gebitn:/ nie geloufen noch geritn/ | |
| gotes reinen/ wart do harte kume/ ein stille an cleinem rume,/ in dem er zu in allen sprach:/ ’ey, durch got, | |
| mit luten, die genasen kum./ zuhant, do in wart der rum,/ sie machten balde ein vuwer./ di wirme was in tuwer,/ | |
| alt, eyner spennen lanc bis an das holcz, vnd das rum, das do geblost ist an deme aste, das bedecke wol | |
| legin wilt in di erde an eyme teyle drygir vynger rum, vnd gus dar yn dryakirs in di selbe wurczil des | |
| vergezzen lange./ wir suͤln in grozem gedrange/ hawen vil wite rume.’_–/ ‘Malfer, ich bite kume/ daz min swert můz erclingen./ slahen, | |
| reht biz her an den flum./ er hat gemachet manigen rum/ wa er in gedrenge was./ kein munt von ritter nie | |
| sprach: ‘ih wil dem samen din/ diz lant in witim rume/ von egiptischim pflume/ unz an Eufraten den pflum/ machih ir | |
| pflume/ unz an Eufraten den pflum/ machih ir herschaft witen rum,/ die si suln mit gewalte han./ ih wil in machin | |
| strite./ In der enge m#;eanege wite/ Machete und m#;eanegen witun run/ Der wise fúrste Fierliun/ Und warte niht der wunden sin./ | |
| solte da geschehen./ oͮch was gelan den vroͮwen/ Ain witer run durch schoͮwen/ Wer da bejagen solte pris./ Wilhelm und Avenis,/ | |
| ir lantbaniere erkennen,/ ir zeichen hœren nennen,/ si begunden ir rûm wîten,/ ûz an die wîte rîten./ //Tristan lie vaste strîten | |
| was selbe rîlîch/ an allen sînen sachen./ si begunden ime rûm machen,/ dâ er zem palas în gie./ hie mite sô | |
| man gerüstes vür die tür/ (ich meine ûzerhalp dervür)/ ze rûme oder ze slôze leit,/ daz tiutet allez valscheit;/ wan swer | |
| vor#(Zwr)endet von ir kum./ Zu jungest wart ir doch ein rum/ Von sime troste, den er ir bot,/ Daz sich in | |
| engen durhvart/ des marchgrâven geverten/ mit scharfen swerten herten/ muosen rûm erhouwen./ die heiden mohten schouwen/ ir schar dâ durhbrechen./ der | |
| marcrâven durhvart/ //[E]nphienc vil manegen swertes swanc;/ ouch macht er rûm dâ was gedranc./ sus muos er houwen durh die stat,/ | |
| gemeine/ woltens mit im dâ hân./ im wart ein sölh rûm getân,/ daz al wît wart sîn stat:/ deheinen er ouch | |
| vürste hêr./ dâ wart von kamerære staben/ vil kûme alsölher rûm erhaben,/ //Daz diu alde vürstîn Irmschart/ von Paveie ir vürvart/ | |
| Buove von Kumarzî/ und dennoch anderr vürsten drî:/ die machten rûm der clâren./ alle die dâ wâren/ begunden alle gemeine jehen,/ | |
| gewit./ die getouften kômen kûme/ mit den ecken sô ze rûme,/ daz si sich samelierten./ die wol gezimierten/ ir brücke wâren | |
| durh sînen strît beruofen./ er und die sîne schuofen/ sölhen rûm mit den swerten,/ daz da manec storje gerten/ balder von | |
| wal./ der getouften viel sô vil ze tal,/ daz wîter rûm umb in wart./ in den rinc spranc Rennewart,/ daz er | |
| grunt,/ daz tet ir banier schône kunt./ etslîche nâmen unkunden rûm,/ swenne si durh den vrischen pflûm/ vluhen unz an den | |
| ír cúmet in atria c%;;elestis ierusalem: tûot íu sélbon êinan rûm. daz íuvich nechêin uuérlîch strepitus geírre. ír ne gehúget alliz ána |