Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rüde swM. (32 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| kümpt von ainer eselinne und von ainem pfärd. //VON DEM RÜDEN. /Molosus haizt ain rüd. daz ist ain grôzer hunt, sam | |
| und von ainem pfärd. //VON DEM RÜDEN. /Molosus haizt ain rüd. daz ist ain grôzer hunt, sam man si gar grôz | |
| fleucht ir sleg. daz hân ich selb gesehen von unsern rüden ze Megenperg und anderswâ. //VON DEM PISEMTIER. /Musquelibet haizt ze | |
| ez enzukt wirt in ain sô zart süezen, daz ich rüd dir daz niht gesagen kan. iedoch hân ich ain klain | |
| sime riche/ Jhesus der vil minnicliche./ eia verstunden di valschen roden/ ditz also di armen joden,/ daz si doch leider nicht | |
| welchem wibe untat was mite,/ di steinten zu hant di roden,/ ich meine di bosen joden./ di dritte sache ist so | |
| waz ein teil/ beide winde und hofwarte kint/ oder halp ruden und halp wint/ oder halp ruden oder halp hofwart./ sust | |
| do zorn erkantt:/ Uff hüb die funst der wigand,/ Dem rüden gab er ainen schlag/ Daz er bald tod gelag./ __Dü | |
| – – – – – – – – –/ Ünser rüde, den ich schlüg,/ Der was och schwär genüg/ Und dem | |
| hette./ Daz edel kind so stätte/ Sprach: ‘daz tett ain rüde gross,/ Des er doch lutzel genoss./ Wol dan mitt mir | |
| von nennen sie sich juden/ Und liegen als die luet ruden,/ Wen daz sie iz tuen umme daz/ Daz sie mugen | |
| sie wir allentsamet/ Cristen nach Criste genamet,/ Als die ungetruwen ruden/ Heisen nach Juda die juden/ Und der Israhele sele/ Sint | |
| bette leget/ Da der worm in immer gneget,/ Als ein rude tut ein brot./ Daz spricht: der ewige tot/ Der gneget | |
| Vierzechen tag sunder schaid,/ Dar nach untz uff die nünden nacht./ Urlobs gertte der helde geschlacht/ Der selbe fürste tugenlich/ Kertte | |
| rossen rott/ In menger strittenlicher vartt/ Von im oft getröstett ward./ __Wir lassen hie ze lande/ Die schönnen one schande,/ Dü | |
| ich sprech, es ist ein spot,/ wo man den alden rüden nüssel nennet./ laß öden sin, ernst si din will,/ das | |
| kint, wie recht ich nach dem tiere wise.’/ des wisen rüden meisterschaft $s sal tummes strafen miden./ wil nicht der hunt | |
| müezen sehn./ welt ir dan für ein_ander schehn,/ als vreche rüden, den meisters hant/ abe stroufet ir bant,/ dar zuo hân | |
| kegen im von allen juden./ als ein tier von den ruden/ wart er an gebollen:/ ’din lib ist bewollen’,/ sprachen sie, | |
| nach herschaft der sin,/ als nach dem ase tut der rude./ nu was ouch in der stat ein jude,/ der in | |
| wol her vur nu balde/ - daz gebiete ich zwene ruden -/ und vrezzet mir disen alden juden!’/ mit dem und | |
| in trat/ die diet der valschaften juden./ ubellich als die ruden/ und als wilde wolve tunt,/ die zwene man alum stunt/ | |
| zeime spote/ vor den valschaften juden./ sie zanneten als die ruden/ und sprachen in dem schalle:/ ’o, nu horet alle,/ waz | |
| hin der juden diet/ zu koufen, als ob ez weren ruden,/ um einen pfenninc drizec juden./ diz wart ir aller unheil,/ | |
| hatte sich wol bedacht,/ hern Reitzen hatte dar bracht,/ Einen rvden vreislich./ vf des zennen scholde sich/ Reinhart entschvldiget han./ den | |
| bestat./ swelch man ein liebes vihe hat,/ der heize den ruͤden ziehen/ holtzhalb, so muͤzen vliehen/ die wolve hin uz der | |
| den kaiser begunde iz geren./ der kaiser entsaz daz./ ain růde fur ab dem palas,/ der was starc unt erlich./ daz | |
| si zuhte ein degin unvirzagit,/ der Molossen kúnig Orcus,/ des rúde der hiez Cerberus./ der was so starch und also groz/ | |
| waz ein teil/ beide winde und hofwarte kint/ oder halp ruden^. und halp wint/ oder halp ruden^. oder halp hofwart./ sust | |
| dir;/ des enchan dir niemen gewegen./ du solt ouch mines ruden pflegen./ daz ^+ir iemen deheinen schaden tu,/ da sich vil | |
| hulde sint./ min tohter habe sam din chint/ und minen ruden als einen hunt;/ die la dir beidiu wesen chunt!#.’/ dem | |
| fvhcsin ein./ in froͤmder wird ie smæhe schein./ wol loͮffender rvͤd in tiers spor,/ ist der an tvgenden braken vor,/ da | |
| drowet ze slahen./ er hât gelîche getân/ alsô der bôse rude toet:/ des nahtes alsô er iwiht verstêt,/ sô ne getar | |
| pfanne/ was sin varwe, da diu schain./ als ain uͤbel ruͤde er grain,/ da er sach vor im halten/ den kuͤschen |