Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
roup stM. (186 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| lât sich valscher rât/ mit gîtekeit und mit untriuwe vinden./ roup unde brant und mange untât/ mit hazze went zuo nîde | |
| ie mîn dienest bî,/ swie siz niht verstât./ //Schâch unde roub, diu beidiu klage ich von der frouwen min./ ez ist | |
| der frouwen min./ ez ist ein schâch und ist ein roup (waz möhte ez anders sîn?)/ daz sî mich hôhes muotes | |
| alle fröide wert./ //Si rouberinne, sî hât mir sô hôhen roup genomen,/ der mir unsanfte ganzer immer kunde wider komen./ gilt | |
| craft der soldân;/ etlîche er hielt, etlîche er brach./ den roup er ungefûge rach,/ den Reinolt niht wol genumen hât:/ unsers | |
| nu/ machten dise sich hinzû,/ sie vielen girlich uf den roup./ um die heiden sô grôz was der stoup,/ daz die | |
| mit den mêren,/ wie sie zu criege wêren/ um den roup worden, wie/ mit den swerten den teilden sie./ __Dô sprach | |
| dem lande,/ der hât den werden got Amûr/ verhert mit roube und ouch mit brande:/ des sint die minne worden sûr,/ | |
| von ir bande./ nu wil der herre und der gebûr/ /Roub unde brant vil gerner üeben,/ dann er die süezen minne | |
| vil genæme,/ die jôpen,/ die schôpen/ den liuten widerzæme./ /Beide roup und <ouch der> brant/ wirt gestillet sâ zehant,/ sô diu | |
| lâge in gar ein engez hol!/ ûf den si den roup muoz lân, den si verborgenlichen hilt,/ swaz sir friunden ab | |
| nihte kunde sîn erwern,/ wand er begunde si verhern/ mit roube und ouch mit brande./ an liuten unde an lande/ wart | |
| leider tôt beliben./ sît hât sîn bruoder uns vertriben/ mit roube und ouch mit brande./ er wil uns von dem lande/ | |
| gedenke der getât,/ daʒ man dich sus gezücket hât/ in roubes wîs von hinnen?/ ich muoʒ dur dich gewinnen/ tœtlicheʒ leit | |
| vil lobesame./ niht zückent mir von mîner schame/ dekeinen lasterbæren roup,/ durch daʒ mîn lop niht werde toup/ an kiuscheclicher stætekeit./ | |
| daʒ von ir künicrîche/ wirt alsus gezücket hin/ der beste roup, der under in/ bî tûsent jâren wart gesehen./ daʒ in | |
| Dorins viel unfug hett gethan in dem lande: dorff gebrochen, raub genommen, lút getötet und mangen man dotgewundet. ‘Uff alle die | |
| ‘Wie duncket uch umb diße kint? Han ich eynen schonen raub gethan?’ Da sprachen sie allesampt das der raub schon und | |
| eynen schonen raub gethan?’ Da sprachen sie allesampt das der raub schon und gut were. Sie fragten allesampt were die kint | |
| das ir frunde under diß burg kamen und namen @@s@einen raup. Da wart das geschrei groß; und ich kam mit abentúr | |
| darzu ritende, und kamen auch ritter von der burg den raub zu beschutten. Da halff uns got das wir den raub | |
| raub zu beschutten. Da halff uns got das wir den raub beschútten, doch hetten sie ie wol zehen an unser eynen. | |
| hett mit den wapen dann ich dete, und das der raub hinweg wer gefurt, hett ich gethan. Die ritter baten die | |
| got gan; ich han lang gnug unrechticlich gelebt beide, mit raub und mit brande und mit manigen großen heubtsunden. Nu siehe | |
| dot were, und stalten alle die unselde im lande mit raub und mit brand die ie gesehen wart. Des kam manig | |
| frówe mich von dinen worten, alſe der rouber, der uil roubeſ $t vindet. Do ſprach der meiſter: Nu [75#’v] vernim noch | |
| mit geiselen gesclagen und getriben als dú schaf in dem roͮbe in ein stat, da ein gros wasser gat. Da sclahet | |
| e, / got, falles sache bant in Achirontis we;/ mit roube groß sach man den künig streben/ gewaldig in sins vater | |
| und dir sin gabe blate,/ die miete meint der eren roub. $s din herze toub/ im si, flüg in der eren | |
| schaf, ein kalb in zorne wart bereit / uf einen roub: sie swuren mit dem louwen eit, / gelückes schicht sie | |
| min gunst von üch ich durch das vierde kere.’/ den roub der sterker eine hielt,/ dannoch sie musten leben nach sinen | |
| Judith, wie vor Jerusalem/ her Holofernes quam,/ wie er den roub der lande nam,/ wie er die stat da bracht in | |
| gebürte was./ Der lügen dich, richer, scham, / der eren roub, des lasters amm. / in warheit blü dins wortes stam,/ | |
| Postumius, der here / keiser, in Kriechen quam./ künig Person, roub und ere/ gefangen er da nam,/ die er gein Rome | |
| da nam,/ die er gein Rome furte./ er rurte $s roubs noch der güter nicht./ er sprach: ‘wer ere, wirde/ nimt | |
| besafft./ Zorn ist des hasses muter,/ des nides erste sach./ roub lobes, schanden futer/ fürb uß dins herzen dach./ du edler, | |
| Wirt ein menſci gubundin undi givangin mit duibi edir mit roibi vur din richteri bracht^. undi wirt da leidic gilaizin durch | |
| dan ſende^. So ſulin ſu uf un dan clagi einin roib den he un roiblichi unphurt heit^. Bikennit hei=z dan vor | |
| daz al eini^. daz giniz heizit ein dubi undi dit ein roib^. Ubirſnitit och ein man din andirin an einir aniwendi edir | |
| di vlurſcuzin, undi bigrifin un^. ſo heit he einin offinbarin roib gitan; unde wil he=iz weri, min ſal umi nach=volgi mit | |
| helden riten/ gegen Sahsen lande; $s dâ wart sît gestriten./ mit roube und ouch mit brande $s wuosten si daz lant,/ daz | |
| komen./ genuoge ûz Beyerlande, $s solden si hân genomen/ den roub ûf der strâzen $s nâch ir gewonheit,/ sô heten si | |
| zuo,/ wand in spâte unde fruo/ der Karlote mande/ mit roube und mit brande./ daz tet er im hin wider,/ beide | |
| dô daz geschach,/ dô wart aber in dem lande/ von roube und von brande/ michel angest unde nôt./ der frouwen ougen | |
| guot./ er kêrt zehant mit rotten/ gegen dem Karlotten,/ mit roube und mit brant/ wuost er im daz lant,/ wand er | |
| hiute diser, morgen der/ dem andern in dem lande/ mit roube und mit brande/ des urliuges ob lac,/ unz sich ieglicher | |
| ouch wâren zuo dem her brâht/ sô grôz und ungefüeger roup,/ daz einer grôzen linden loup/ als senftlich wære gezalt,/ als | |
| einer grôzen linden loup/ als senftlich wære gezalt,/ als die roube manicvalt,/ die zuo dem her wâren komen./ man hât vor | |
| dîn:/ alsus riet mir diu muoter mîn."/ ___der knappe des roubes was gemeit./ do er eine wîl von dan gereit,/ wol | |
| ich," sprach der degen snel./ "ine hânz ouch niht durch roup getân:/ des hât mîn krône mich erlân./ //friunt, nu sage | |
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