Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rouben swV. (99 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| líhhamin. zédiu daz$/ er unſirin tôt féruuórfe. ún$/ er hélla roûboti. und$/ er ſigehaf. hêim chámé. %/In$/ demo mére ſínt uunderlihu | |
| ezzen von vern mügen gesehen, wan die vogel lebent neur raubens. //VON DEN PAINEN IN DEN GLIDERN. /Galiênus spricht, daz daz | |
| der izt flaisch, und ain iegleich vogel, der væht oder raubt, der væht anderlai vogel wan seines geslähtes, und mit dem | |
| in sein nest under seineu starken kinder, diu nu wol gerauben mügent, und mauzet sich dann reht als in ainer küelen | |
| si den adlar sehent, und getürrent den tag niht wol gerauben, wan si verliesent ir küenhait, ân den greiffalken, der væht | |
| niht wunder, ob si die müeter versmæhent, wenne si selber gerauben mügent. wenn der habich gekocht ist in rôsenöl, sô ist | |
| aller anderr vogel siten, wan, sam Aristotiles spricht, ain iegleich raubent vogel vertregt seinem gesläht, sam ain habich aim andern habich | |
| ain si, bedürfent ainer weiten stat zuo irr narung. si raubt auch niht an den steten, die nâhent pei irm nest | |
| nâchgepaurn sint, iht erzürn wider sich selber. wenn der geir raubet, sô füert er den raup niht zehant, er versuocht vor, | |
| valle./ er dunkt sich gar ein galle./ swâ man rinder rouben schol,/ da verstêt er siu lucken wol./ er fliuht sust | |
| siht./ durch in sô lâz ich sîn niht,/ ich well rouben und brennen./ man muoz mich herren nennen./ mir ist sîn | |
| ewige leben. vnd si verderbent niht in ewikeit. vnd niemant ravbet si von minre hant. daz mir min vater gegeben hat | |
| mit untriuwen beswîchent./ sus betriegent si daz liut, $s si neroubent niemen uberlout./ //Dô Abram die gotes getougen $s sô vlîzziclîche | |
| sî geskehen.’/ vile skiere si brâhten $s daz si dâ geroubten./ /Duo iz allez fur in chom $s dô hiez er | |
| furhtent $s sô er dar unter chumit./ dû slehist unte roubest $s unze dû alle dîne vîante getoubest./ /Alsô den lewen | |
| mere,/ daz die cristinen weren/ cumen in me lande,/ die roubeten unde branden./ daz sagete man deme kunige./ daz geviel ime | |
| spise vn2de nach gwi1nne./ Des was da vil inne./ Sie roubete1n vnd branten,/ Allez daz sie beranten./ Daz lant in gluten | |
| lac./ Vn2de als ez quam an de1n tac,/ Ir iegelich roubete vn2de nam/ Allez daz im zv quam,/ In weliche1n ende1n | |
| irslichen/ Zu den vier houbetrichen,/ Die sie des gelouben/ Tageliches rouben/ Und sie tuen dicke siechen:/ Die Romer und die Kriechen/ | |
| hus hir neizen,/ Die witewen und die weisen/ Vordrucken und rouben/ Und mazen wol gelouben,/ #s+Der enkumt nimmer kein dar in,#s-/ | |
| vil schedleich was:/ In dem lande und auf der stras/ Raubt si an masse/ Den armen und den reichen/ Alle gemainkleichen./ | |
| von der vaste g#;aehen?/ Ir ratet unkewsch, langslaffen, trakchait,/ Geittikait, rauben, frashait,/ Liegen, triegen und spil./ So ainer ew des nicht | |
| lande, haizet Kalâbrîâ:/ Regenwart hiez er,/ sîn liut liez er/ rouben unde brennen./ des enwolten di Criechen niht verhengen./ die Criechen | |
| daz iht grôz sî dîn gewalt,/ sît du lâst gewaltes rouben/ dich die lieben wolgestalt./ Minne, dû maht schamen dich/ daz | |
| fröide, diu mich sorgen solde machen frî./ nû lâts alsô rouben: sî mac fröiden mich vil wol behern :/ ab einez | |
| fröiden hoffenunge bî./ //Sî vil ungenædic wîp, diu mich sô roubet sinne sælde und al der fröiden mîn,/ waz mac ir | |
| daz ich kûme dîn enbir./ uns wil der morgen fröuden rouben:/ lege mich, trût, ein wênec nâher dir!/ an dînen armen | |
| liep,/ der die meister als ein diep/ ir künste wolte rouben./ ein herre möhte wol erkennen bluomen under schouben:/ owê daz | |
| dir gedingen an./ witz ist ein hort, der niht enkan/ geroubet werden, noch verstoln./ kunst mac wol eine wîle doln/ an | |
| kostet leben unde lîp,/ Troyære, ob manʒ geloubet,/ wirt Helenâ geroubet/ und über sê gevüeret her./ dâ von sô râte ich | |
| für die wârheit/ vil kûme nû gelouben./ daʒ drî götinne rouben/ sich wolten hôher wirde lân/ und iu sich machen undertân,/ | |
| sagen/ begunde er im diu mære,/ daʒ Helenâ dô wære/ geroubet von der hende sîn./ er tete im sîn gelinge schîn/ | |
| und daten ir alles das leit das sie mochten und raubeten ir ir lant. Ich was dick by der jungfrauwen, wann | |
| einen konig mit yn bracht hetten, der das lant alles raubet, und das sie vil volckes dot geslagen hetten und gefangen | |
| finde und gab alles das wiedder das er mit unrecht geraubet und genomen hett; darzu macht er dru gra closter von | |
| deʒ tiuelſ ſchulde ſo uil groʒer, daʒ er got ſelbe roubete, do er im den menſchen nam mit ſime rate, den | |
| Der wůcher iſt ein ſlac der ſelen, wen da mite roͮbet der menſche ſinen eben criſten ſineʒ gůteſ, vnde waʒ der geſůch | |
| //Homůt is des d#;iuvels houvet,/ dat manich sel der dügde rouvet./ dit houft envant an dir $’n gein stat,/ du hads | |
| diͤ vrowe dwanc./ ich ensal diͤ minn$’ irs lofs niͤt rouven,/ wan ich beschüldgen $’n ungelouven./ //Wan du enquemes niͤt zům | |
| dine wisheit ind din glouven./ diser eren sal dich niͤman rouven!/ ////Min můder, ich volgen ouch $’m geleide/ miner můder: der | |
| sin gewant,/ dů he bud dat himelsche lant./ sin stolzheit rouvd in dis gewandes,/ si rouved in des himelschen landes/ ind | |
| dat himelsche lant./ sin stolzheit rouvd in dis gewandes,/ si rouved in des himelschen landes/ ind warp in in den helschen | |
| das do der ewige tot nach volget, die die strasse roͮbent ze vůsse; were kein urlúg, so weren si diebe und | |
| wages art nicht menschen solde stören./ ab er das centrum roubet nu in zornes flut,/ so ist gesatzt in wandelunge gotes | |
| phlicht,/ so mag der ungeberde nicht gemiden./ des sin uf rouben ist gericht,/ uf ere des, so muß der laster liden./ | |
| ein nacht, $s ein gift, ein gall der erge,/ sie roubet lib, er unde gut. $s des nicht enfut/ den dieb, | |
| von süche bann) / in den ich gerne stafft./ nu roubet sünde mich der kraft/ der tugent, das ich siecher haft/ | |
| der Beyer lant./ si wurden ûf der strâzen $s durch rouben selten an gerant./ Inner tagen zwelfen $s si kômen an | |
| helden $s mit jâmer weinen getân./ »Der tôt uns sêre roubet«, $s sprach Gîselher daz kint./ »nu lâzet iuwer weinen, $s | |
| daz ich spreche den gelouben/ nâch dem, der in kan rouben/ mit bœsen werken sîner êren.’/ der Karlot begunde kêren/ sîne | |
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